
Der TSV Oberpframmern dreht das Spiel gegen RW und gewinnt dank eines späten Dreierpacks seines Co-Trainers deutlich.
Einen deutlichen Heimerfolg feierte der TSV Oberpframmern. Dabei sah es zunächst nicht danach aus, als könnten die Gastgeber ihrem spielenden Co-Trainer Stefan Lechner ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zum 32. zu machen. Pframmern agierte anfangs sehr zerfahren. RW hatte mehr vom Spiel und ging prompt in Führung (25.).
Doch mit zunehmender Spielzeit kam Pframmern besser zurecht. Und Stefan Lechner belohnte und beschenkte sich selber mit dem 1:1-Ausgleichstreffer (35.) nach überragender Vorarbeit von Max Probst.
Nach dem Seitenwechsel kam nicht mehr viel von den Gästen. Doch noch verschonte Stefan Lechner die Oberföhringer. Einmal Latte, einmal daneben, so seine weitere Bilanz (51./65.). Zwingende Chancen blieben zunächst aber Mangelware.
Für Erleichterung sorgte erst Bastian Wagner mit dem 2:1 (84.) – ein Bilderbuch-Drehschuss. „Das haben wir gebraucht“, so der Coach erleichtert. Denn von da an lief’s. Auch fürs Geburtstagskind. Eine Vorarbeit von Valentin Kammerloher krönte Stefan Lechner mit dem Kopfball zum 3:1 (90.+1). Einmal auf Touren gekommen, war für ihn erst mit dem Abpfiff Schluss, und den begleitete der Pframmerner Goalgetter mit dem Tor zum 4:1 (90.+7).
Der TSV Steinhöring scheint in dieser Woche in der Kreisliga 3 (München) angekommen zu sein. Nach dem 4:1 am Donnerstag gegen Baldham legte die Elf von Trainer Thomas Rotherbl nach und stürzte den Tabellenführer. Mit 4:2 gewann der Aufsteiger beim TSV Trudering, der bis dahin alle Heimspiele gewonnen hatte.
Rotherbl frohlockte nach der Partie: „Es war für mich ein absolut verdienter Sieg. Es ist schon eine Überraschung, wenn man auswärts beim Ersten gewinnt, aber das hat sich die Mannschaft verdient.“ Dabei begann das Spiel denkbar schlecht, denn schon nach drei Minuten brachte Andreas Kapsecker die Platzherren in Führung.
Der Nachmittag schien seinen erwarteten Gang zu nehmen, doch Steinhöring drehte noch vor der Pause die Begegnung. Nach gelungenen Steil-Klatsch-Kombinationen, die einander von der Grundidee ähnelten, trafen Johannes Redl (29.) und Nick Gibson (36.) für die Gäste.
„Das war bislang unsere beste Halbzeit“, erkannte Rotherbl, der in der Schlussphase über zwei weitere Treffer von Gibson jubeln durfte (87. und 90.+1). Das 2:4 durch Benedikt Jakob war dann nur noch Ergebniskosmetik (90.+4). Zu diesem Zeitpunkt war der TSV Trudering bereits entthront.