
Präventiv hat Mersch sein schwieriges Heimspiel gegen Feulen am Freitagabend an den Medernacher „bloen Eck“ verlegt, da der eigene Platz insbesondere bei den aktuellen Wetterverhältnissen stets an der Grenze zur Unbespielbarkeit steht. Marisca-Sportdirektor Norbert Fischels gab uns dazu zusätzliche Erklärungen und sprach auch über das bemerkenswerte Comeback am vergangenen Wochenende in Bettemburg.
// Update 19.2.206, 15:20 Uhr //
Im ursprünglichen Zitat stand, die Gemeinde hätte eine spezialisierte Firma beauftragt. Dies war von unserer Seite falsch wiedergegeben worden und stimmt so nicht. Die Firma hat sich die Situation lediglich angeschaut. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.
„Mit dem vielen Regen ist es nicht möglich, auf unserem Platz zu spielen, das geht einfach nicht. Die Gemeinde hat schon eine spezialisierte Firma kommen lassen, um sich die Sache anzuschauen. Wir hoffen, dass das Wetter bald besser wird. Dass wir am ‚bloen Eck‘ nun auf Kunstrasen spielen dürfte gegen Feulen, das ja all seine Heimspiele auf Kunstrasen austrägt, trotzdem kein Problem darstellen. Wir haben unsere ganze Wintervorbereitung auf diesem Belag bestritten und in Bettemburg gezeigt, dass wir auf einem solchen auch erfolgreich spielen können.
Wir hatten auch in Lintgen und Lorentzweiler angeklopft, um dort antreten zu können, doch dies ging aus verschiedenen Gründen nicht, so dass wir nun in Medernach spielen. In Bettemburg hatten wir in der 1.Halbzeit Pech, als Schmitz mit einem Kopfball an einer Glanzparade des Torwarts scheiterte und wir einmal den Pfosten trafen. Bei beiden Gegentoren standen wir nicht gut. Nach der Pause stellten wir um und spielten in der Offensive sauberer und bekamen unsere Stürmer gut in Szene gesetzt. Am Ende waren wir auch konditionell besser.“
Am Samstag kommt es dann zu einem Südduell, in dem das erwähnte Bettemburg in Schifflingen eigentlich über die besseren Karten verfügen sollte, doch nach zwei Niederlagen über den Jahreswechsel hinweg und mit Blick auf die Formtabelle sollte sich der SCB seiner Sache nicht zu sicher sein. Dies darf auch der Tabellenzweite Fola nicht, der den stark auftretenden Nachbarn und Aufsteiger Beles auf dem „Gaalgebierg“ begrüßt. Beide haben nur eines ihrer letzten fünf Spiele verloren und der Trend spricht sogar leicht für die Gäste, die reguläre Tabelle dagegen für die Escher. Leader Rümelingen muss sich in Walferdingen einer eigentlich schweren Aufgabe stellen, doch der FC Résidence durchschreitet z.Z. ein kleines Tief. Ob das für die Gäste eine Chance darstellt? In der engen Ehrenpromotion ist diese Frage nie abschließend zu beantworten.
Ettelbrück ist richtig stark in das Fußballjahr 2026 gekommen und wird entsprechend auch gegen den Vorletzten Lorentzweiler in die Favoritenrolle schlüpfen. Es ist wohl das Spiel des Wochenendes, das sich am wenigsten eng ankündigt – doch auch das heißt in der 2.Liga nicht wirklich etwas! Der FC Koeppchen empfängt Berburg zum Ostduell mit einem Sieg im Rücken, im Grunde sollte man aber die Gäste als das bessere Team einschätzen. Auf dem Papier müsste Luxembourg City in Monnerich Favorit sein. Doch dieses ist bekanntlich geduldig und zudem hat für den FCM so etwas wie eine neue Saison begonnen, mit zahlreichen Rückkehrern und guten Verstärkungen. Wiltz möchte gegen Schlusslicht Steinsel seine Niederlage aus dem Topspiel bei Fola sicherlich wiedergutmachen, der Kader sollte dazu in der Lage sein. Dennoch zeigt der Trend, dass die aktuelle Form beider Mannschaften nicht so weit auseinanderliegt, als es die Tabelle nahelegt.
Am Freitag
(am „bloen Eck“)
Am Samstag
Am Sonntag
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