2025-12-03T05:51:34.672Z

Der Spieltag
– Foto: SV Vorwärts Nordhorn II

Laxten hilft fleißig mit - Vorwärts bedankt sich

Laxten hilft fleißig mit - Vorwärts bedankt sich

Vorwärts II stürmt an die Tabellenspitze

– Foto: SV Vorwärts Nordhorn II

Der SV Vorwärts II hat die Tabellenführung in der Bezirksliga Weser-Ems übernommen und das diesmal auch über das Wochenende hinaus. Mit einem souveränen 4:0-Heimsieg gegen die Erste Mannschaft von Laxten setzte sich die Mannschaft von Trainer Fabian Buitkamp am Samstag an die Spitze.

„Wir haben hochverdient gewonnen. Die Mannschaft hatte das Spiel im Griff, war zweikampfstark und hat nichts zugelassen“, analysierte Buitkamp nach dem Abpfiff.

Schon früh gingen die Gastgeber in Führung: Nach sechs Minuten lenkte ein Laxtener Abwehrspieler den Ball unglücklich ins eigene Tor. Bis zur Pause blieb es beim 1:0, doch kurz vor dem Halbzeitpfiff schwächten sich die Gäste zusätzlich mit einer Roten Karte.

Nach dem Seitenwechsel nutzte Vorwärts die Überzahl konsequent. In der 56. Minute erhöhte Luca Rakers per Kopfball auf 2:0. Ein weiteres Eigentor der Gäste (84.) und der Treffer von Koray Yesilkaya in der Schlussminute (89.) besiegelten den klaren 4:0-Endstand.

Mit dem Erfolg klettert Vorwärts II auf Platz eins der Tabelle. Am kommenden Sonntag wartet das nächste Duell, auswärts beim SV Bad Bentheim.

Echelmeyer macht den Deckel drauf - Werlte schaut in die Röhre

– Foto: Der Stadionsprecher

Bitterer Nachmittag für Sparta Werlte: Trotz zweimaliger Führung musste sich die Elf von Trainer Marcel Mertens am Ende der SG Freren mit 2:3 geschlagen geben und das nach einem hochintensiven Bezirksliga-Duell.

Schon nach fünf Minuten sorgte David Kamlage für einen Traumstart der Gastgeber: per Kopf stellte er auf 1:0. Doch Freren zeigte sich wenig beeindruckt, glich durch Christian Braininger (33.) noch vor der Pause aus.

Nach dem Seitenwechsel legte Werlte erneut vor: Pierre Keil markierte nach feiner Vorarbeit von Kamlage das 2:1 (55.). Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Zunächst traf Niklas Hoff (75.), ehe Joker Joshua Echelmeyer nur acht Minuten später eiskalt vollstreckte - 2:3 (83.).

Besonders bitter für Werlte: In der Schlussphase hätten die Gastgeber noch einmal zuschlagen können. Erst scheiterte Maurice Matic am Pfosten, dann setzte sogar Torwart Janik Rolfes einen Kopfball knapp über die Latte. Der Lucky Punch blieb aus.

Damit steht unterm Strich eine Niederlage, die für Werlte doppelt schmerzt: Statt Befreiungsschlag im Tabellenkeller gab’s die nächste verpasste Chance. Freren dagegen feiert einen Auswärtssieg der Moral, zweimal zurückgekommen, am Ende eiskalt zugeschlagen.

Union Lohne verspielt späten Sieg gegen Weiße Elf Nordhorn

– Foto: Facebook: SV Union Lohne

Union Lohne musste sich im Heimspiel gegen den formstarken VfL Weiße Elf Nordhorn trotz früher Führung am Ende mit einem 1:1 begnügen. Dabei sah die Elf von Trainer Dennis Brode lange wie der sichere Sieger aus, ehe der Ausgleich in der Nachspielzeit den Lohnern den greifbaren Dreier noch entreißen sollte.

Vor 2.504 Lesern des Liveticker übernahmen die Gastgeber von Beginn an die Spielkontrolle und setzten die Nordhorner mit viel Ballbesitz unter Druck. Nach einem Foulspiel im Strafraum verwandelte Rendi Kildau den fälligen Elfmeter sicher zur 1:0-Führung (20.). Union blieb am Drücker, verpasste es jedoch durch Dennis Tengen und Klaas, den Vorsprung noch vor der Pause auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel blieb Nordhorn zunächst harmlos, ehe die Partie durch den Platzverweis gegen Innenverteidiger Jan-Bernd Klaas (66., Gelb-Rot) eine Wendung nahm. Mit einem Mann mehr kamen die Gäste zu mehreren guten Gelegenheiten und scheiterten gleich zweimal am Aluminium.

Als Lohne den knappen Vorsprung scheinbar über die Zeit bringen wollte, schlug Nordhorn in der letzten Minute der Nachspielzeit doch noch zu: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schloss Linus Zare Isfahani einen Angriff von der linken Seite eiskalt ab - 1:1 (90.+5).

Damit blieb Union Lohne zwar im fünften Heimspiel ungeschlagen, vergab jedoch die große Chance, den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen. Für die Weiße Elf war es dagegen ein moralischer Punktgewinn nach drei Siegen in Serie.

Ausblick: Am kommenden Sonntag (15:00 Uhr) tritt Union Lohne bei den Sportfreunden Schwefingen an, die mit 15 Punkten aus sieben Spielen derzeit Tabellenzweiter sind.

SV Langen stoppt Spitzenreiter Schwefingen

Kabinengruß
Kabinengruß – Foto: SV Langen

Der SV Langen hat auf die 1:7-Klatsche in Nordhorn die richtige Antwort gefunden und Tabellenführer SV Schwefingen mit 2:0 besiegt. In einer intensiven, chancenarmen Partie setzten die Gastgeber auf hohes Anlaufen und effizientes Umschalten.

Die Gäste bestimmten zunächst das Geschehen, verpassten jedoch klare Abschlüsse. Langen nutzte dagegen seine zweite Gelegenheit: Gerst leitete selbst ein und vollendete nach starkem Sprint zum 1:0 (29.). Nach der Pause drängte Schwefingen auf den Ausgleich, doch Hölscher parierte mehrfach stark.

Ein Distanzschuss von Klene, leicht abgefälscht, entschied die Partie (62.). Greten rettete später auf der Linie, ehe Langen die Schlussphase kontrollierte. Dank Effizienz und starker Defensivarbeit verdiente sich der SV den Sieg gegen den Spitzenreiter.

Und zum Abschluss hat Trainer Tobias Schulte das Wort: „Wir sind zunächst schwer ins Spiel gekommen. In dieser Zeit hatte Schwefingen 2 - 3 gute Chancen. Danach kam Schwefingen zu keinen gefährlichen Abschlüssen mehr. Da haben wir es wirklich sehr gut gespielt und hätten sogar noch 1-2 Tore mehr machen können. Am Ende des Tages belohnen wir uns für eine gute Teamleistung.“

Und nun genießt die Zusammenfassung bei EmsTV

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Tickerpflicht für alle, die können

An diesem Wochenende bin ich unterwegs, auf Tour statt auf dem Sportplatz. Und gerade deshalb hoffe ich, dass der Spieltag trotzdem im Liveticker landet. Schließlich will auch ich unterwegs nachlesen, was zwischen Anpfiff und Abpfiff passiert.

Andere wischen sich freitags beim Geburtstag noch schnell die Currysoße von den Fingern, um einen Blick aufs Handy zu werfen. Wieder andere sitzen sonntags bei den Schwiegereltern vorm Streuselkuchen und tun so, als hörten sie zu, dabei verfolgen sie heimlich das 1:0. Genau dafür gibt es den Liveticker.

Also seid so gut: lasst den Ball auch digital rollen und macht aus dem Spieltag etwas Besonderes. Ich selbst bin am 21.09.2025 wieder live dabei, wenn die SF Schwefingen auf den SV Union Lohne treffen. Bis dahin freue ich mich, wenn der Ticker läuft und wir alle ein bisschen schmunzeln dürfen.

Mehr Flanken als Fakten - die verflixte 7

➡️ Hier geht es zum Liveticker ⬅️

Der siebte Spieltag der Bezirksliga Weser-Ems 3 steht vor der Tür und die Zahl 7 hat es bekanntlich in sich. Sie gilt als Glückszahl, prägt unsere Woche mit ihren sieben Tagen, leuchtet im Regenbogen mit sieben Farben und spielt in Märchen wie Schneewittchen und die sieben Zwerge oder Die sieben Geißlein eine zentrale Rolle. Eigentlich umfasst der Spieltag acht Begegnungen, doch das Derby zwischen dem SV Concordia Emsbüren und dem SV Alemannia Salzbergen wurde auf den 30. Oktober verlegt. Somit bleiben in dieser Runde genau sieben Duelle übrig, sieben Chancen auf Punkte, Tore und Geschichten, die geschrieben werden wollen. Ob es am Ende Glück, Dramatik oder Überraschungen sind, dieser Spieltag trägt den Zauber der Sieben schon im Namen.

Wenn der Tabellenführer auf den Zwölften trifft, klingt das nach klaren Verhältnissen. Aber klar ist in dieser Liga selten etwas. Zumal in Langen, wo der schwarz-gelbe Hexenkessel schon mehr als ein Spiel in Schwingung gebracht hat.

Die Gastgeber tun sich bislang schwer, richtig Fahrt aufzunehmen. Zuhause solide: drei Spiele, zwei Siege. Auswärts dagegen nur ein einziger Punkt und den ausgerechnet beim SV Bad Bentheim, aktuell Tabellenletzter. Ein Punkt ist ein Punkt, aber eben keiner zum Angeben.

Schwefingen dagegen tritt auf wie ein Gast, der bei jeder Party gleich die Tanzfläche übernimmt: 15 von 18 möglichen Punkten, alle Auswärtsspiele gewonnen, nur eine Niederlage. Lediglich der Freitagabend ist für sie Neuland, in dieser Saison zumindest. Langen kennt das Szenario besser: Flutlicht, Zuschauer, Herzblut. Wenn die Jungs auf dem Platz alles reinschmeißen, bleibt die Tribüne nicht leise.

Und Schwefingen? Lockerer Ton, klare Ansage. „Wir trainieren halt Donnerstag, dann spielen wir Freitag auch wieder aufs Sieg“, sagt Konstantin Burs. Felix Kaufhold liegt derweil am Strand in Portugal und hofft auf gute Nachrichten aus der Ferne. Seine Mitspieler dürften sich den Auftrag zu Herzen nehmen: drei Punkte holen, Urlaub retten.

Am Ende dürfte es die bekannte Mischung aus Kampf, Emotion und mindestens einem Treffer sein, den niemand so genau erklären kann. Mein Tipp spricht trotzdem für Schwefingen: 3:1 auswärts.

Wie der ASV Altenlingen nun auch auf seinen Kanälen bestätigt, kann das Auswärtsspiel beim SV Veldhausen aufgrund einer Vorgabe des zuständigen Gesundheitsamts nicht stattfinden. Der Verein hofft, ab nächster Woche wieder voll angreifen zu können, danke an den SV Veldhausen 07 und den Staffelleiter für das Verständnis!

Das für heute angesetzte Spiel muss leider abgesagt werden.

Wie der SV Veldhausen 07 auf seinen Kanälen bekanntgab, macht ein gesundheitlicher Vorfall beim Gegner die Austragung unmöglich. Die Gedanken aller Beteiligten sind in diesem Moment bei den Betroffenen, wir wünschen von Herzen eine schnelle und vollständige Genesung.

Sonntag, 14.30 Uhr, das Thermometer zeigt „Herbstfußball“. In Lohne kommt es zum Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die momentan oben mitmischen: Union steht auf Rang drei, allerdings mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz. Das letzte Pflichtspiel liegt schon ein paar Wochen zurück, dafür gab es im Test gegen Oberligist Spelle-Venhaus immerhin ein 3:3, was man wohl unter „solide Generalprobe“ verbuchen kann.

Die Weiße Elf reist dagegen mit Rückenwind an: Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen, Tabellenplatz fünf. Und noch ein kleines Detail macht die Sache pikant: In der Vorsaison war es ausgerechnet Nordhorn, das Lohne nach zehn Siegen in Serie die erste Niederlage zufügte. Eine Erinnerung, die man in Lohne vermutlich nicht als Poster im Vereinsheim hängen hat.

Diesmal also das Wiedersehen. Und auch wenn der VfL in Form ist, geht der Tipp klar Richtung Lohne, weniger aus mangelndem Vertrauen in Nordhorn, mehr aus einem simplen Wunsch: Am 21. September soll in Schwefingen ein echtes Topspiel steigen. Dafür braucht es ein 2:0 für Lohne. Und wer weiß, vielleicht wird dann auch wieder ein Poster draus.

Am Sonntag treffen zwei Teams aufeinander, die beide dringend ein Erfolgserlebnis gebrauchen könnten. Für den VfL Emslage geht es darum, nicht tiefer in den Abstiegssog gezogen zu werden, für den SV Bad Bentheim darum, endlich mal das Wort „Knoten“ nicht mehr ausschließlich in Verbindung mit „platzt einfach nicht“ lesen zu müssen.

Gerade erst postete der Verein nach dem 2:2 gegen Salzbergen: „Wieder ein Satz mit X.“ Bitterer kann man einen Kellerduell-Abend kaum zusammenfassen. Trotz zweier Treffer von Kepplin und einer guten Anfangsphase reichte es erneut nur zu einem Punkt. Tabellenende, zwei Zähler, und jede Menge verpasste Chancen, es liest sich eher wie ein Déjà-vu als wie ein Spielbericht.

Und so rollt der Ball nun in Emslage, wo die Hausherren selbst darauf hoffen, den Rücken freizuschwimmen. Für die Zuschauer könnte das Duell ein spannender Schlagabtausch werden: zwei Teams, die dringend Luft brauchen, zwei Offensivreihen, die mal zeigen möchten, was in ihnen steckt.

Mein Tipp? Ein 2:2. Der Bentheimer Knoten bleibt also noch ein wenig verknotet, aber immerhin leicht gelockert.

Am Sonntag treffen im Emsland zwei Nachbarn aufeinander, die ihre Gemeinsamkeiten vor allem in den jüngsten Rückschlägen gefunden haben: Spelle-Venhaus II und Borussia Neuenhaus kommen beide mit zwei Niederlagen am Stück daher, beide stehen bei neun Punkten, beide irgendwo zwischen Mittelfeld und „vielleicht geht da noch was“.

Trainer Steffen Wolf muss bei Neuenhaus ein paar Ausfälle hinnehmen, dazu fehlt bekanntlich der Kapitän. Die Gastgeber aus Spelle bringen dafür eine beachtliche Bilanz mit: 17 Tore haben sie bislang erzielt, so dass die Zuschauer kaum Grund haben, an einem torarmen Nachmittag zu zweifeln.

Neuenhaus steht mit neun Treffern zwar nicht blank da, muss aber aufpassen, nicht die dritte Niederlage in Serie zu kassieren. Ein Unentschieden scheint kaum ins Drehbuch zu passen, dafür sind beide Offensiven zu unruhig.

Und so deutet vieles darauf hin, dass die Punkte im Emsland bleiben. Prognose: 3:1 für Spelle-Venhaus II.

Werlte hat am vergangenen Sonntag ein Zeichen gesetzt: Nach vier sieglosen Spielen gewann man beim Tabellenletzten SV Bad Bentheim mit 4:0. Der Gastgeber hielt zwar die rote Laterne fest in der Hand, doch Werlte nutzte die Gelegenheit, um selbst aus dem Kellerfenster ein bisschen frische Luft zu schnappen.

Freren dagegen ließ drei Punkte in Langen liegen. Technisch klar besser, aber am Ende fehlte das Herzblut, das die Gastgeber in jedes Laufduell warfen. Wer die enttäuschten Gesichter der Frerener am Freitag gesehen hat, weiß: Diese Woche wurde gearbeitet, damit am Sonntag wieder oben angeklopft werden kann.

Für Werlte heißt das: ein Plan muss her, um Ahrens und Wecks in den Griff zu bekommen, falls sie auflaufen. Aber über 90 Minuten ist das eher ein Wunsch als ein Versprechen. Und so spricht vieles dafür, dass Freren auswärts die Punkte mitnimmt. Tipp: ein kurzes, schmerzloses 3:0 für die SG.

Vorwärts Nordhorn II marschiert bislang ungeschlagen durch die Saison. Zwölf Punkte, Tabellenplatz zwei, nur drei Zähler hinter Spitzenreiter Schwefingen und mit gerade einmal sechs Gegentoren eine Abwehr, die lieber dicht macht, als ins Schwitzen zu geraten.

Laxten dagegen reist mit frischem Rückenwind an: Letzte Woche gab es einen Sieg, der das Selbstvertrauen zurückbrachte. Doch die zwölf Gegentore aus den Wochen zuvor sind noch nicht vergessen und ausgerechnet in Nordhorn dürfte es schwer werden, die Bilanz zu schönen.

Also machen wir es kurz: Vorwärts bleibt ungeschlagen, die Punkte bleiben daheim und am Ende steht ein 3:0 auf der Tafel.

Aufrufe: 012.9.2025, 09:00 Uhr
FuPaGraf Autor