
In den Staffeln der Kreisliga A des Bezirks Ostwürttemberg war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service für jede Staffel.
In Straßdorf sahen die Zuschauer eine sehr souveräne und abgeklärte Vorstellung der Hausherren. Der TV Straßdorf übernahm von Beginn an das Kommando und ließ den Gästen kaum Raum für Entlastungsangriffe. In der 25. Minute brach Davut Özbek den Bann und erzielte die viel umjubelte 1:0-Führung. Straßdorf blieb am Drücker und nutzte die Verunsicherung in der gegnerischen Hintermannschaft konsequent aus: Nur wenig später, in der 31. Minute, erhöhte Philipp Hogh auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Gastgeber das Tempo und ließen defensiv nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt setzte Max Berghaus in der 66. Minute mit dem Treffer zum 3:0-Endstand.
In Heubach entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, der die Fans bis zur letzten Sekunde in Atem hielt. Die Gäste aus Mutlangen erwischten den etwas besseren Start, als Finn Eisenmann in der 27. Minute zur 0:1-Führung traf. Die Antwort der Heubacher ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur zwei Minuten später, in der 29. Minute, markierte Bilal Semmo den Ausgleich zum 1:1. Nach der Pause drehte Heubach die Partie zunächst komplett, als Ben Pirnat in der 54. Minute zum 2:1 einnetzte. Es blieb turbulent: In der 65. Minute hätte die Vorentscheidung fallen können, doch Serhat Sari scheiterte mit einem Foulelfmeter am glänzend reagierenden Torwart Finn Kürbel. Das rächte sich zunächst, als Dominico Comite in der 72. Minute für Mutlangen zum 2:2 ausglich. Das letzte Wort hatte jedoch der Mann des Tages: In der 84. Minute war es erneut Bilal Semmo, der mit seinem zweiten Treffer den viel umjubelten 3:2-Sieg für den TSV Heubach sicherstellte.
Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Zuschauer in Großdeinbach. Die Gäste aus Schechingen zeigten sich in der Anfangsphase eiskalt und gingen durch Philipp Röhrle in der 18. Minute mit 0:1 in Führung. Großdeinbach bewies jedoch eine tolle Moral und kam praktisch mit dem Pausenpfiff in der 44. Minute durch Lukas Spiller zum 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel schlug Schechingen jedoch schnell zurück, als Aron Abele in der 53. Minute das 1:2 markierte. Die Heimelf gab sich nicht auf und drängte leidenschaftlich auf den erneuten Ausgleich, der Simon Wahl in der 76. Minute mit dem Treffer zum 2:2 auch gelang. In einer dramatischen Schlussphase hatte der FC Schechingen jedoch das glücklichere Ende für sich: Paul Groß erzielte in der 86. Minute den entscheidenden Treffer zum 2:3-Endstand.
Was sich in Spraitbach abspielte, war ein Wahnsinn und wird sicher noch lange Gesprächsstoff bieten. Die Hausherren schienen nach Toren von Timon Grau (17. Minute) und Julian Brech (33. Minute) sowie einem Doppelschlag von Jannic Maletic (57. und 67. Minute) bei einer 4:1-Führung (zwischenzeitlich verkürzte Dennis Buchhauser in der 47. Minute auf 2:1) wie der sichere Sieger. Doch die Mögglinger "Sterne" starteten eine heroische Aufholjagd. Hikmet Arisoy leitete in der 80. Minute mit dem 4:2 die Wende ein, bevor Oliver Kuhn in der 82. Minute einen Foulelfmeter zum 4:3-Anschluss versenkte. In einer schier endlosen Nachspielzeit passierte dann das Unglaubliche: In der 99. Minute (90.+9) war es Justin Fuchs, der den Ball zum unfassbaren 4:4-Ausgleich über die Linie drückte und die Mögglinger Fans in Ekstase versetzte.
In Heuchlingen sahen die Zuschauer eine Begegnung, die vor allem von der taktischen Disziplin und der defensiven Stabilität beider Mannschaften lebte. Sowohl der TV Heuchlingen als auch der 1. FC Eschach agierten aus einer gesicherten Grundordnung heraus und ließen kaum nennenswerte Großchancen zu. Über die gesamte Spielzeit neutralisierten sich die Teams weitestgehend im Mittelfeld, wo um jeden Zentimeter Boden hart, aber fair gekämpft wurde. Zwar versuchten beide Mannschaften in der Schlussphase noch einmal, den Lucky Punch zu setzen, doch die Abwehrreihen standen an diesem Tag felsenfest. So blieb es am Ende bei einem torlosen Unentschieden, mit dem wohl beide Seiten aufgrund der gezeigten Defensivleistung letztlich leben können.
Das Spiel in Lautern war eine reine Machtdemonstration der Spielgemeinschaft. Die Hausherren spielten sich phasenweise in einen Rausch und ließen dem SV Hussenhofen nicht den Hauch einer Chance. Daniel Dambacher eröffnete in der 15. Minute den Torreigen zum 1:0. Danach schlug die Stunde von Uwe Sonnleitner, der in der 23. Minute zunächst einen Foulelfmeter zum 2:0 verwandelte. Noch vor der Pause schraubten Lukas Gröner (32. Minute) und Dominik Gebel (34. Minute) das Ergebnis auf 4:0 hoch. Direkt nach dem Wiederanpfiff machte Uwe Sonnleitner mit einem Doppelschlag in der 47. und 60. Minute seinen Hattrick perfekt und erhöhte auf 6:0. Den endgültigen Deckel auf eine beeindruckende Galavorstellung setzte erneut Dominik Gebel, der in der 89. Minute zum 7:0-Endstand einnetzte.
In Herlikofen sahen die Zuschauer ein Geduldsspiel, das vor allem von der Spannung lebte. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, wobei spielerische Highlights aufgrund der dichten Defensivverbünde eher selten waren. Die Entscheidung in dieser hart umkämpften Partie fiel schließlich durch eine Standardsituation. Nach einer regelwidrigen Aktion im Strafraum der Gmünder zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Marlon Großmann übernahm die Verantwortung und verwandelte den Foulelfmeter in der 33. Minute souverän zur 1:0-Führung. In der Folgezeit verteidigte Herlikofen diesen knappen Vorsprung mit viel Herzblut und Leidenschaft gegen anrennende Gäste, die jedoch keine Lücke mehr in der Herlikofer Hintermannschaft fanden.
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In Ellenberg sahen die Zuschauer ein munteres Auf und Ab, bei dem beide Mannschaften ihre starken Phasen hatten. Die Gastgeber erwischten den besseren Start, als Aron Adler bereits in der 7. Minute zur 1:0-Führung traf. Doch Rosenberg zeigte sich unbeeindruckt und drehte die Partie noch vor der Mitte der ersten Halbzeit komplett. Zuerst glich Leon Schmid in der 18. Minute zum 1:1 aus, bevor Tobias Herrmann nur fünf Minuten später in der 23. Minute die Gäste mit 1:2 in Front brachte. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Heimelf den Druck und belohnte sich schließlich in der 54. Minute: Philipp Schmid markierte den Treffer zum 2:2-Endstand. In der verbleibenden Spielzeit suchten beide Teams den Siegtreffer, doch die Abwehrreihen standen letztlich sicher genug für die Punkteteilung.
In Pfahlheim entwickelte sich ein Kampfspiel, bei dem die Höhepunkte vor allem in der Anfangsphase lagen. Die Hausherren starteten schwungvoll und durften früh jubeln, als Bruno Wohlfrom in der 9. Minute das 1:0 erzielte. Unterschneidheim brauchte eine Weile, um ins Spiel zu finden, schlug dann aber effektiv zurück. In der 25. Minute war es Marco Neuhäusler, der den Ball zum 1:1-Ausgleich im Netz unterbrachte. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld. Trotz einiger Bemühungen auf beiden Seiten blieb es bei diesem Ergebnis, da die letzte Präzision im Abschluss im weiteren Spielverlauf fehlte.
Dieses Spiel bot Dramatik bis zur letzten Sekunde und war geprägt von Leidenschaft und einem harten Kampf. Röhlingen ging früh durch Simon Junker in der 8. Minute mit 1:0 in Führung, was für gute Stimmung auf den Rängen sorgte. Jagstzell antwortete jedoch noch in der ersten Hälfte durch Max Rettenmeier, der in der 23. Minute zum 1:1 ausglich. Turbulent wurde es in der Schlussphase: Zuerst sah Torschütze Max Rettenmeier in der 70. Minute die Gelb-Rote Karte, was Röhlingen eine Überzahl verschaffte. Doch statt des Heimsiegs folgte der Schock für die Gastgeber. Trotz Unterzahl bewies Jagstzell eine enorme Moral und erzielte in der 77. Minute durch Timo Ziegler den viel umjubelten Siegtreffer zum 1:2.
Was sich in Wasseralfingen abspielte, war nichts für schwache Nerven. Ellwangen ging durch Efendi Erol in der 21. Minute mit 0:1 in Führung. Kurz nach der Pause glich Christoph Niegel in der 49. Minute zum 1:1 aus. Als erneut Efendi Erol in der 77. Minute zur 1:2-Führung für die Gäste traf, sah Ellwangen bereits wie der sichere Sieger aus. Die Schlussphase war dann purer Wahnsinn: In der 90. Minute hatte Cemal Krasniqi die Riesenchance zum Ausgleich, scheiterte jedoch mit einem Elfmeter. Wasseralfingen gab jedoch nicht auf und warf in der endlos scheinenden Nachspielzeit alles nach vorne. In der 98. Minute (90.+8) erlöste Marius Weber seine Farben mit dem Treffer zum 2:2-Endstand und sorgte für grenzenlosen Jubel.
Vor 100 Zuschauern entwickelte sich in Zöbingen eine packende Partie. Die Gäste der SGM starteten optimal, als Lukas Wanner in der 8. Minute zur 0:1-Führung traf. Zöbingen schüttelte sich jedoch kurz und schlug durch Gabriel Gruber in der 17. Minute mit dem 1:1 zurück. Direkt nach dem Seitenwechsel brachte Benedikt Pflanz die Hausherren in der 48. Minute erstmals mit 2:1 in Führung. Als Eugen Konetzky in der 74. Minute einen Foulelfmeter zum 3:1 versenkte, schien die Partie entschieden. Rindelbach/Neunheim machte es durch Johannes Folberth, der in der 88. Minute auf 3:2 verkürzte, noch einmal spannend, doch Zöbingen rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.
In dieser Begegnung bewies der Gast aus Adelmannsfelden die größere Effektivität. Dabei begann es für die SGM nach Plan, als Tim Wiedmann in der 14. Minute zur 1:0-Führung einnetzte. Doch der TSV Adelmannsfelden antwortete prompt: Philipp Hahn erzielte in der 24. Minute den Ausgleich zum 1:1. Praktisch mit dem Pausenpfiff in der 45. Minute drehte Dennis Vogt die Partie mit dem Treffer zum 1:2 komplett. Fachsenfeld/Dewangen bemühte sich im zweiten Durchgang um den Ausgleich, doch Johannes Sturm machte in der 73. Minute mit dem Tor zum 1:3-Endstand alles klar für die Gäste.
In Lauchheim erlebten die 130 Zuschauer eine wahre Offensiv-Gala der Heimelf. Der SV Lauchheim legte einen Blitzstart hin: Jona Maile traf bereits in der 4. Minute zum 1:0, und Dennis Ziegler legte in der 8. Minute sofort das 2:0 nach. Ein unglückliches Eigentor von Eric Schönherr in der 25. Minute brachte Westhausen kurzzeitig auf 2:1 heran, doch Tobias Krabler stellte in der 31. Minute mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+3) schraubte Malik Zubhadjier das Ergebnis auf 4:1. Nach dem Wechsel erhöhte Luca Maile in der 54. Minute sogar auf 5:1, bevor Daniel Schneider in der 65. Minute mit dem 5:2 lediglich noch Ergebniskosmetik für Westhausen betrieb.
Auch in Abtsgmünd bekamen die 100 Zuschauer eine torreiche und abwechslungsreiche Partie geboten. Kerkingen ging durch Julian Graf in der 13. Minute mit 0:1 in Führung, doch Frederik Frank glich in der 22. Minute zum 1:1 aus. Ein verwandelter Foulelfmeter von Adrian Leib in der 33. Minute brachte die Gäste zur Pause erneut mit 1:2 in Front. Nach dem Seitenwechsel schlug jedoch die Stunde der TSG. Ein Doppelschlag innerhalb von sechzig Sekunden drehte das Spiel: Benjamin Grupp markierte in der 67. Minute das 2:2, und nur eine Minute später, in der 68. Minute, erzielte Clemens Schmid die 3:2-Führung. Den Schlusspunkt zum 4:2-Endstand setzte schließlich Nico Rahmig in der 85. Minute.