2025-12-03T05:51:34.672Z

Vom Spielfeldrand

Lathen vs. Rhede - ein Spiel mit kalten Fingern und heißen Momenten

Ihr habt beim letzten Spiel wieder einen dieser legendären FuPa-Liveticker verfasst oder entdeckt, bei dem man beim Lesen fast mehr schwitzt als auf dem Platz?
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Und denkt dran: Ein Foto vom Spiel geht immer, schließlich hat doch jeder ein Handy in der Tasche. Also her mit den Beweisstücken!

Lathen vs. Rhede - ein Spiel mit kalten Fingern und heißen Momenten

Ein Donnerstagabend, wie ihn der norddeutsche Fußball kennt: kalte Finger, rote Nasen, und trotzdem ein Platz, der bebt. Der SV Raspo Lathen empfängt den SuS Rhede, zwei Teams mit unterschiedlichen Ausgangslagen, aber demselben Ziel: Punkte sammeln. Am Ende steht ein 1:1, das beiden nicht so richtig schmeckt, aber auch keinem weh tut.

Schon vor dem Anpfiff herrscht gute Laune. „Auch die kalten Finger halten einem nicht ab, dieses Spiel in Lathen heute live zu sehen“, notiert Robin Peters, der Herr des Livetickers und Mann für alle Emotionen zwischen Eckfahne und Freistoßkante.

Und tatsächlich: Lathen legt los wie ein Heißluftfön. In der Anfangsphase reiht sich Chance an Chance - Funke, Kröger, Meyering - alle dürfen mal. Schon in der 6. Minute prüft Fabi Meyering den Rheder Keeper, kurz darauf klatscht ein Schuss von Nils Kröger an die Latte. Für Rhede bleibt da zunächst nur das Prinzip Hoffnung und ein gelegentlicher Entlastungsfreistoß.

Zur Pause steht es trotzdem 0:0, weil Lathen seine Überlegenheit nicht in Zählbares verwandelt. Aber wer Geduld hat, wird belohnt und so ist es in der 55. Minute dann doch so weit: Nils Kröger trifft zum 1:0, sein viertes Saisontor. Allerdings, wie Peters anmerkt, „mit einem bitteren Beigeschmack“, ein Rheder Spieler rutscht in die Bank, Lathen nutzt das eiskalt aus.

Doch Rhede hat Moral. Und Florian Freericks, der nach 70 Minuten zum Ausgleich trifft. Vorlage? Natürlich von Niklas Geiger, der kurz darauf Gelb sieht, seine zweite des Abends. Ebenso wie Teamkollege Kevin Hunfeld: doppelt Gelb, doppelt Foul, doppelt ärgerlich.

Die Schlussphase wird dann zum reinen Nervenspiel. Chancen hüben wie drüben, Lathen drückt, Rhede kontert. Dominic Dickmann hat gleich zwei Hochkaräter in der Nachspielzeit, doch der Ball will einfach nicht mehr über die Linie. Nach 97 Minuten ist Schluss, der Atem dampft, das Publikum klatscht, und irgendwo im Hintergrund atmet Robin Peters tief durch.

Am Ende steht ein 1:1, das beiden Teams irgendwie gerecht wird. Lathen mit mehr Druck, Rhede mit mehr Widerstandskraft. Kein Feuerwerk, aber ehrlicher Fußball, wie er im Emsland eben gespielt wird: bodenständig, mit Leidenschaft und mit einem Liveticker, der selbst den Roller-Fan mit Fahne (Minute 32!) nicht unerwähnt lässt.

Aufrufe: 01.11.2025, 11:35 Uhr
P.M.Autor