2025-12-03T05:51:34.672Z

Vom Spielfeldrand
– Foto: SV Concordia Emsbüren

Lastminute ins Viertelfinale

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Ihr habt beim letzten Spiel wieder einen dieser legendären FuPa-Liveticker verfasst oder entdeckt, bei dem man beim Lesen fast mehr schwitzt als auf dem Platz? 💦⚽

Dann meldet euch gerne bei uns, wir zaubern daraus einen feinen Spielbericht!

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Und denkt dran: Ein Foto vom Spiel geht immer, schließlich hat doch jeder ein Handy in der Tasche. Also her mit den Beweisstücken! 📸😉

Folgende Berichte folgen nun 👇

  • SV Adler Messingen vs. SV Concordia Emsbüren II
  • SG Spelle-Venhaus/Varenrode vs. FSG Union Meppen /SF Schwefingen
  • SV Flechum vs. SV Rot-Weiß Heede
  • SV Raspo Lathen vs. FC Wesuwe
  • SV Meppen II vs. SC Spelle-Venhaus

Lastminute ins Viertelfinale!

– Foto: SV Concordia Emsbüren

In einem umkämpften und hochspannenden emco-Kreispokal-Achtelfinale setzte sich am Montagabend unsere 2. Frauenmannschaft bei Adler Messingen durch. Der Siegtreffer fiel erst in der Schlussminute.

Joelma da Silva Korthaneberg brachte Concordia bereits in der 3. Spielminute mit 0:1 in Führung. In einer umkämpften ersten Halbzeit fielen keine weiteren Tore mehr.

Das änderte sich aber mit Anpfiff der zweiten Halbzeit, in der es Schlag auf Schlag ging: Dem 1:1-Ausgleich (46') durch Maja Reekers folgte nur eine Minute später die erneute Concordia-Führung durch Joelma (47').

Keine weitere Zeigerumdrehung später glich Maja Reekers zum 2:2 aus (48'). Schiedsrichter Julian Jank hatte seine Notizkarte noch nicht wieder richtig in die Brusttasche gesteckt, da brachte Vanessa Kotte Emsbüren mit 2:3 wieder in Führung (50').

Und auch darauf hatte die stark aufspielende Messingerin Maja Reekers in der 61. Minute eine Antwort: Durch ihren dritten Treffer stand es 3:3 (61').

In der Folge hatten beide Teams Möglichkeiten in Führung zu gehen.

Als in der Schlussminute alle sich schon auf ein Elfmeterschießen einstellten, gab es nochmal einen Eckball für Messingen. Daraus entwickelte sich ein Konter für Concordia. Joelma schickte Vanessa Kotte auf die Reise. Diese liess noch zwei Adlerinnen aussteigen und vollendete aus 16 Metern mit links platziert ins linke Eck!

Der Jubel beim Team und ca. 20 Concordia-Fans war groß!

Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiri Julian Jank ab und unsere aufopferungsvoll kämpfenden Concordinnen durften jubeln: Nach dem 3:4-Auswärtssieg bei einer starken Messinger Mannschaft steht unsere Zweite erstmals in ihrer Geschichte im Viertelfinale des emco-Kreispokals!

Hut ab und herzlichen Glückwunsch, Mädels! Ganz herzlichen Dank an alle mitgereisten Fans.

Ein großes Kompliment an den SV Adler Messingen: Dieser hat mit der neuen Tribüne und vielem mehr ein echtes Schmuckkästchen geschaffen und mit Anzeigetafel und Stadionsprecher hatte dieser Pokalfight eine tolle Atmosphäre.

Im Viertelfinale trifft unsere 2. Frauenmannschaft nun auf den Emslandligisten FSG Schepsdorf/Darme/Baccum.

(Pressemitteilung SV Concordia Emsbüren)

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Spelle-Venhaus lässt nichts anbrennen

– Foto: FSG Union Meppen/SF Schwefinge

Es gibt Sonntage, da läuft einfach alles. Für die Damen des SC Spelle-Venhaus war dieser Sonntag genau so einer. Kaum war der Anpfiff verklungen, da rollte der Ball schon wie an der Schnur gezogen durch die Reihen des Tabellenführers. 24 Minuten später blinkte ein 4:0 auf der Anzeigetafel - Lisa-Maria Egbers, Anna Mersch, Enya Direkes Mendoza und Imker Wesseling hatten früh klargemacht, wer hier das Sagen hat.

Spelle spielte schnörkellos, schnell, mit einer Selbstverständlichkeit, die sonst nur Kaffeeautomaten kennen. Danach durfte das Spieltempo ein wenig Ferien machen, die Gastgeberinnen blieben überlegen, ohne es zu übertreiben. In der zweiten Hälfte durften sich die Zuschauer dann noch einmal freuen: Enya Direkes Mendoza packte den Hammer aus und versenkte das Leder sehenswert im Winkel. 5:0. Feierabend. Drei Punkte bleiben zu Hause.

Auf der anderen Seite: Die FSG Union Meppen/SF Schwefingen kam als klarer Außenseiter und zeigte trotzdem Haltung. Trotz des frühen Rückstands kämpfte die Mannschaft beherzt, stellte sich in jeden Schuss, in jedes Duell, in jeden Windstoß. Die zweite Halbzeit gestalteten sie sogar weitgehend ausgeglichen, bis das Schicksal kurz vor Schluss noch einmal die Hacken blitzte und das fünfte Gegentor fiel.

Am Ende trennten beide Teams fünf Tore, aber in Sachen Moral und Einsatz waren sich alle einig: Schwefingen fuhr erhobenen Hauptes nach Hause, Spelle dagegen mit breitem Grinsen und Tabellenführer-Attitüde.

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4:4-Wahnsinn! Heede schockt Flechum nach 0:3!

Ein Punkt im Regen - Heede kämpft sich in Flechum zurück

Der Rasen glänzte feucht, der Himmel grau, perfektes Wetter für eine Partie, die man hinterher gern mit den Worten „Da war alles drin“ zusammenfasst. Der SV Flechum hatte sich gegen Rot-Weiß Heede eigentlich schon in der Halbzeit alle Fragen selbst beantwortet. 3:0 nach 42 Minuten, alles im Griff, alles nach Plan. Die Zuschauer wärmten sich schon innerlich am Gedanken an den nächsten Dreier.

Doch die Andrees-Elf aus Heede kam wie verwandelt aus der Kabine. Vielleicht hatte jemand die richtigen Worte gefunden, vielleicht war’s auch einfach die Erkenntnis, dass man bei Dauerregen ruhig mal grätschen darf. Jedenfalls wurde aus einer trägen ersten Hälfte ein aufgedrehter zweiter Akt.

Rindler nickte nach 54 Minuten zum 3:1 ein, Flint traf doppelt, einmal mit dem Kopf, einmal aus dem Gewühl und plötzlich stand es 3:3. Flechum blickte verdutzt, Heede hatte Blut geleckt. Nur kurz später legte Nils Gudewill für die Gastgeber wieder vor, ehe Schulte postwendend zum 4:4 einnetzte.

Dass der Flechumer Trainer anschließend wegen Meckerns die Ampelkarte sah, passte ins Bild eines Spiels, das in seiner zweiten Hälfte mehr Dramaturgie bot als mancher Tatort. Am Ende stand ein Unentschieden, das keiner so recht einordnen konnte: Für Flechum fühlt es sich wohl wie eine Niederlage an, für Heede wie ein kleiner Sieg.

In der Tabelle bleibt Flechum oben dran, Platz 4, alles noch möglich. Heede dagegen kämpft weiter im Keller, aber wer so Moral zeigt, darf ruhig hoffen, dass da unten bald das Licht angeht.

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Pennemann hält das 0:0 fest! - Nullnummer mit Bratwurst-Charme

Raspo Lathen gegen den FC Wesuwe, das versprach im Vorfeld ein echtes Spitzenspiel zu werden. Dritter gegen Erster, Flutlicht, rund 100 Zuschauer am Spielfeldrand, Bratwurstgeruch in der Luft. Am Ende stand ein 0:0, das keiner so richtig wollte, aber irgendwie auch zu diesem Abend passte.

Von Beginn an übernahm Wesuwe das Kommando, als wolle man gleich klarstellen, warum man da oben steht. In den ersten Minuten häuften sich Ecken und Freistöße, aber Zählbares sprang nicht heraus. Raspo Lathen brauchte ein wenig, um ins Spiel zu finden, vielleicht war die Grillzange noch wichtiger als der Ball.

Nach etwa einer halben Stunde musste Wesuwe dann den ersten Dämpfer verkraften: Jonas Wübben verletzte sich schwer und wurde durch Jonas Nintemann ersetzt. Bis dahin hatte Wesuwe das Spiel im Griff, doch der Schock saß tief. Lathen kam dadurch besser in die Partie, ohne allerdings zwingend zu werden. Die größte Chance vor der Pause vergab Chris Feringa, der eine Hereingabe kläglich vertändelte, das Netz blieb unberührt, der Bratwurstgrill dagegen weiter heiß.

Zur Halbzeit fasste Liveticker-Schreiber Dennis Koop die Lage trocken zusammen: „Wesuwe mehr vom Spiel, aber Lathen mit etwas mehr nach der Verletzung.“ Und als ob er’s gewusst hätte, viel änderte sich daran auch in Durchgang zwei nicht.

Wesuwe blieb das aktivere Team, hatte gleich mehrere gute Chancen durch Geers, Schnieders und Albers, doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Lathen stemmte sich mit allem, was ging, dagegen und wenn’s eng wurde, stand Keeper Pennemann richtig, wie beim sehenswerten Freistoß kurz vor Schluss.

Schiedsrichter Bernd Christmann aus Surwold hatte einen ruhigen Abend. Eine Gelbe Karte für Nils Kröger, mehr Anlass zum Eingreifen bot das faire Spiel nicht. Christmann leitete die Partie unaufgeregt und souverän, fast so selbstverständlich wie die Bratwurstpause zur Halbzeit.

Am Ende blieb’s beim 0:0. Wesuwe mit den besseren Chancen, Lathen mit viel Einsatz und beide mit einem Punkt, der keinem so richtig hilft, aber auch keinem weh tut. Die schönste Szene des Abends? Vielleicht die aus dem Liveticker: „Die Bratwurst hier in Lathen schmeckt ausgezeichnet.“

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Meppen bremst Spelle aus! 3:1 im Derby-Feuer

Derby unter Flutlicht in Meppen-Esterfeld und die U23 des SV Meppen hatte das bessere Ende für sich: 3:1 gegen den SC Spelle-Venhaus.

Nach fünf ungeschlagenen Spielen kassierten die Schwarz-Weißen damit die zweite Niederlage in Folge. „Einige Spieler waren heute nicht in Normalform, das ist unverständlich“, meinte Sportleiter Markus Schütte nüchtern.

Dabei fing’s gut an: Nach feiner Vorarbeit von Jan Popov traf Elias Strotmann zur Speller Führung. Doch nur vier Minuten später glich Paul Kassens für Meppen aus. „Ein gerechtes Remis zur Pause“, fand Schütte.

Kurz nach Wiederanpfiff drehte Janis Hagemann das Spiel, ehe Michael Klaß kurz vor Schluss den 3:1-Endstand besorgte. Dazwischen klärte Meppen einmal spektakulär auf der Linie, der Ausgleich lag kurz in der Luft.

So wartet Spelle weiter auf den ersten Sieg gegen Meppen II. Der Gastgeber klettert auf Platz vier, Spelle bleibt Zehnter.

Ein Dank geht an Manni Hermes, der die stimmungsvollen Derby-Momente in starken Bildern festhielt.

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Aufrufe: 015.10.2025, 15:22 Uhr
P. M. Autor