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Langdorf: Arbinger wird Eiter-Partner - Artmann bleibt als Spieler

Der langjährige Leistungsträger des TSV Regen wechselt bereits im Winter zum Nachbarn und wird ab Juni Spielertrainer

von Thomas Seidl · 06.02.2026, 12:10 Uhr · 0 Leser

Der FC Langdorf hat eine neue Trainerkonstellation für die Saison 2026/2027. Tobias Eiter wird in sein viertes Jahr als spielender Chefanweiser gehen und dann mit Marco Arbinger ein gleichberechtigtes Gespann bilden. Der 30-Jährige wechselt bereits im Winter vom TSV Regen in die Nachbargemeinde und wird seine erste Station als Übungsleiter in Angriff nehmen. Torjäger Tobias Artmann wird noch bis Mai gemeinsam mit Eiter in der Verantwortung stehen, dann aber auf eigenen Wunsch kürzer treten. Der ehemalige Landesliga-Stürmer bleibt seinem Heimatverein jedoch weiterhin als Aktiver erhalten.

"Grundsätzlichen hätten wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den beiden derzeitigen Trainern gerne über die Saison hinaus weitergeführt. Tobi Artmann teilte uns aber im Winter mit, dass er ab der nächsten Saison etwas kürzer treten möchte. Da wir den eingeschlagenen Weg mit zwei spielenden Coaches fortführen wollten, sind wir sehr froh, dass wir uns mit Marco Arbinger sehr schnell auf eine Zusammenarbeit einigen konnten. Marco ist durch seine jahrelange höherklassige Erfahrung und absolute Führungsqualität nicht nur sportlich, sondern auch durch seine Persönlichkeit eine absolute Bereicherung. Ebenso bemerkenswert ist, dass uns Tobias Eiter frühzeitig seine Zusage für ein viertes Jahr gegeben hat. Er brennt weiterhin für die Mannschaft und den Verein. Es freut uns sehr, dass die Mannschaft und er auch weiterhin zusammenarbeiten", informiert Langdorfs sportlicher Leiter Josef Mader.


"Nach dem Hausbau und intensiven sportlichen Jahren möchte ich es ab Sommer etwas ruhiger angehen lassen, um mehr Zeit mit meiner Frau und meinen beiden Kindern verbringen zu können. Ich bin dem Verein für das entgegengebrachte Vertrauen und die Erfahrungen, die ich in den letzten drei Jahren sammeln durfte, sehr dankbar. Mich freut es um so mehr, dass mit Marco ein alter Weggefährte aus gemeinsamen Regener Zeiten meine Nachfolge antreten wird. Meine oberste Priorität für die kommenden Wochen und Monate ist es, den Klassenerhalt in der Kreisliga so schnell wie möglich einzutüten, um mein Traineramt anschließend mit dem bestmöglichem Abschluss zu übergeben", lässt Tobias Artmann wissen. Die Wertschätzung für den 29-jährigen Angreifer ist groß. "Der Verein ist Tobi für seine erbrachten Leistungen sehr dankbar. Die herausragenden sportlichen Erfolge der jüngsten Vergangenheit, vor allem natürlich der Aufstieg in die Kreisliga, sind das Ergebnis der hervorragenden Arbeit unseres Trainerduos Artmann/Eiter. Das Arti darüber hinaus auf dem Feld auch ein überragender Stürmer und eine tolle Persönlichkeit ist, darüber gibt es keine zwei Meinungen. Umso mehr freut es uns im gesamten Verein, dass sein Weg mit uns noch weitergeht und als absoluter Schlüsselspieler weiter unser Trikot trägt", betont Manager Mader.


Mit Marco Arbinger konnte der FCL einen gestanden Fußballer verpflichten, der unter anderem schon 155 Bezirksligaeinsätze auf dem Buckel hat. "Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen Jugendverein - egal ob Mitspieler, Trainer oder Funktionäre - für viele und wirklich tolle Jahre bedanken, die ich beim TSV Regen verbringen durfte. Es war eine super Zeit und ich wünsche dem Verein für die Zukunft nur das Beste. Ich bin jetzt 30 Jahre alt und habe mir viele Gedanken gemacht, wie es mit mir fußballtechnisch weitergehen soll, ob ich etwas Neues mache oder nicht. Die Überlegung in das Trainergeschäft einzusteigen, hat schon immer einen gewissen Reiz gehabt. Nach der Anfrage vom FC Langdorf, der sich wirklich sehr um mich bemüht hat, und den darauffolgenden Gesprächen, war ziemlich schnell klar, dass ich das machen möchte. Ich freue mich zusammen mit Tobi Eiter, den ich bestens aus den jahrelangen Duellen gegeneinander kenne, auf die anstehende Saison", lässt Marco Arbinger verlauten.


Der erfahrene Haudegen hat sich bereits im Winter dazu entschlossen, den Verein zu wechseln. Allerdings wird Arbinger nicht für das Kreisliga-Team auflaufen dürfen, da er im Januar noch einen Halleneinsatz für den TSV Regen hatte und deshalb nur für die nicht-aufstiegsberechtigte Langdorfer Reserve das Spielrecht erhalten wird. Neu im Kader ist ab sofort Marco Mader, der vom FC Untermitterdorf gekommen ist. "Marco will es wissen, ist ehrgeizig und hat in jeder seiner bisherigen Spielerstationen gezeigt, was er kann. Wir freuen uns, dass der Wechsel geklappt hat und er uns bereits in der Rückrunde helfen kann", sagt Josef Mader. Nicht mehr planen kann der Klub hingegen mit Dominik Wölfl, der sich dem TSV Regen angeschlossen hat. Im Sommer wird Routinier Patrick Rietzler den Verein verlassen. "Was Rietz in den letzten Jahren für den FC geleistet hat, ist herausragend. Abgänge sind nie schön, aber natürlich wünschen wir beiden Spielern alles Gute - und bestimmt sieht man sich auch wieder", betont Mader.


Priorität hat nun die Restrückrunde, in die der Tabellenachte mit einer guten Ausgangsposition geht. Für den endgültigen Klassenerhalt brauchen Dankesreiter, Bender & Co. wohl noch zwei, drei Siege aus den neun verbleibenden Paarungen. "Wir wollen auch nächstes Jahr im Kreisoberhaus vertreten sein und uns dort etablieren. Auch deshalb arbeiten wir im gesamten Verein nicht nur am Kader, sondern auch um Drumherum. So wurde 2025 zum Beispiel der Umbau am Vereinsheim abgeschlossen. Es wird auch abseits des Platzes alles dafür getan, um den Mannschaften und unseren Fans einen bestmöglichen Rahmen zu schaffen", verrät Josef Mader.