2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligabericht
Wieder einmal heißt am Ende der Partie der Sieger SpVgg Landshut. Auch gegen das Top-Team aus Lam setzte sich "Spiele" durch
Wieder einmal heißt am Ende der Partie der Sieger SpVgg Landshut. Auch gegen das Top-Team aus Lam setzte sich "Spiele" durch – Foto: Norbert Herrmann

Landshut gewinnt Wasserschlacht in Lam - Seebach bleibt auf Rang 2

Dank drei Treffer in sechs Minuten siegt Landshut in Lam +++ Zwei Tore und drei Platzverweise zwischen Seebach und Bad Abbach +++ Ettmannsdorf bezwingt Luhe-Wildenau deutlich +++ Passau souverän gegen Etzenricht +++ Dingolfing auswärts mit einem 5:1-Sieg +++ Punkteteilung am Roten Steg

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Der Samstag in der Landesliga Mitte: Der Spitzenreiter aus Landshut besiegte im Spitzenspiel die Hausherren aus Lam. Die Gäste wollten die Partie nach 15 Minuten abbrechen, da auf dem nassen Untergrund die Verletzungsgefahr zu hoch und ein ordentliches Fußballspiel in ihren Augen nicht möglich war, doch Lam und der Referee wollten weitermachen. Am Ende bereut "Spiele" das wohl nicht, da sie die Partie mit 3:1 für sich entschieden konnte. Maßgelblich für den Erfolg waren die drei Tore zwischen der 42. Minute bis zum Pausenpfiff.

Derweil behielt der TSV Seebach gegen den TSV Bad Abbach die Überhand und bleibt dank dem 2:0-Sieg der erste Verfolger von der SpVgg Landshut. Der SV Schwandorf-Ettmannsdorf konnte sich mit einem deutlichen 4:0-Sieg gegen den Verfolger aus Ruhe-Wildenau durchsetzen und sprang dadurch auf den dritten Rang. In der Dreiflüssestadt setzte sich der 1. FC Passau dank Treffern von Noah Aklassou und Matyas Juracsik nach einem überlegenen Auftritt mit 2:0 gegen den Aufsteiger aus Etzenricht durch.

Eine deutliche 1:5-Klatsche musste Tegernheim gegen die Seidl-Elf aus Dingolfing hinnehmen. Dingolfing hier fast 90 Minuten spielbestimmend, der Sieg war nie wirklich in Gefahr. Ein spannendes Spiel am Roten Steg zwischen Bad Kötzting und dem DJK Vornbach fand am Ende keinen Sieger - die Teams trennten sich mit einem leistungsgerechten 2:2.


Christian Wolf, Sportlicher Leiter 1. FC Passau: "Wir sind optimal in die Partie gestartet und konnten direkt mit unserer ersten Aktion das 1:0 erzielen. Etzenricht agierte anschließend sehr defensiv und setzte vor allem auf Konter. Dennoch hatten wir über die gesamte Spielzeit hinweg die Kontrolle und ließen kaum etwas zu. Aufgrund unserer Spielanteile und der klareren Aktionen geht der 2:0 Sieg absolut in Ordnung."



Sepp Schuderer, Sportlicher Leiter Bad Abbach: "Ein gebrauchter Tag, bei dem wir eine für Landesliga-Verhältnisse keine gute Leistung gebracht haben. Der jungen Mannschaft sei das aber jetzt einfach mal verziehen, wenn man sich im Klaren ist, dass man gegen so einen Gegner in der nächsten Zeit einfach anders auftreten muss."


Lorenz Kowalski, Trainer SpVgg Lam: "In der ersten Viertelstunde waren wir super im Spiel und haben auf die Führung gedrückt. Nach der von Landshut erzwungenen Spielunterbrechung haben wir den Faden verloren und hatten in einer kurzen Phase einen kompletten Blackout, in der wir dann auch die drei Tore kassiert haben. Wir haben trotzdem ein sehr gutes Spiel gezeigt und haben trotz dem 0:3 zur Halbzeit Moral gezeigt und nicht aufgegeben. Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft heute, wir waren heute 85 Minuten besser als Landshut."


Max Maier, Sportlicher Leiter SpVgg Landshut: "Wir wollten das Spiel nach 15 Minuten abbrechen lassen. Es war aufgrund der extremen Pfützen auf dem Platz nicht möglich, ordentlich Fußball zu spielen. Zudem war die Verletzungsgefahr dadurch sehr hoch. Lam und auch die Schiedsrichter haben diese Ansicht nicht geteilt. Dann haben wir halt weiter gemacht. Und das mit einer überragenden Überzeugung und Intensität. In der zweiten Halbzeit mussten wir dann sehr viel verteidigen. Wir haben uns in jeden Ball geworfen und somit am Ende die 3 Punkte sichern können. Es war ein Glücksspiel aufgrund der Platzverhältnisse, das wir zu unserer Freude für uns entschieden haben."



Thomas Seidl, Trainer FC Dingolfing: "Das Ergebnis sagt eigentlich alles aus. Ein hervorragender Auftritt. Wir hätten sogar noch das eine oder andere Tor mehr mach können. Tegernheim hat momentan keine gute Phase, hat sich aber bis zum Schluss voll reingehauen und hat die Qualität, den Bock wieder umzustoßen."



Michael Jäger, Sportlicher Leiter DJK Vornbach: "Heute können wir unter dem Strich mit dem 2:2 leben. Die Heimelf war natürlich top motiviert mit dem neuen Trainer, kämpferisch und läuferisch kamen sie sehr stark ins Spiel. Danach konnten wir uns durch einen Strafstoß und einem schönen Spielzug die Zwei-Tore-Führung erspielen. Danach ließen wir leider eine große Chance zum 3:0 liegen - da hätte man den Sack dann schon fast zumachen können. So ging es dann mit einem 2:1 in die Pause. Nach dem Wechsel hatten wir eine gute Möglichkeit, das 3:1 zu erzielen, doch auch hier scheiterten wir. Nach dem Ausgleichstreffer der Heimelf war das Momentum auf ihrer Seite, da war dann die Gefahr gegeben, dass wir auch noch den dritten Treffer kassieren. Nach dem Ausgleich brauchten wir etwas, um uns zu schütteln, doch in den letzten 20 Minuten hätte das Spiel auf beide Seiten ausschlagen können. Es war heute viel Kampf, viele Zweikämpfe und viele lange Bälle, aber das ist zu dieser Jahreszeit normal. Am Ende geht die Punkteteilung in Ordnung."



Christian Most, Trainer SV Schwandorf-Ettmannsdorf: "Am Ende ein verdienter Sieg, auch wenn er am Ende um das ein oder andere Tor zu hoch ausgefallen ist. Wir waren heute wieder sehr fleißig gegen den Ball. Wir hatten viele Ausfälle zu beklagen, doch jeder Spieler hat sich heute sehr gut eingesetzt. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, weil jeder Spieler seine Aufgabe mit Herzblut erfüllt hat. Nach unserem 2:0 gab es zwei Schlüsselpunkte der Partie - da hatten die Gäste zwei sehr gute Chancen. Hier wenn das 2:1 oder gar das 2:2 gefallen wäre, hätte es vielleicht heute ganz anders aussehen können. Nach nun dem dritten Sieg in Folge haben wir die Hinrunde mit 33 Punkten mehr als im Soll erfüllt."

Aufrufe: 025.10.2025, 18:12 Uhr
Manuel KönigsederAutor