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🗣: Landsberg ist "wahnsinnig stolz" - Schwaig lange in Unterzahl

Die Stimmen zum 34. Spieltag der Bayernliga Süd

von Sarah Georgi · 17.05.2026, 12:32 Uhr · 0 Leser
Landsberg verliert gegen Gundelfingen
Landsberg verliert gegen Gundelfingen – Foto: Sven Leifer

Der TSV 1860 II feiert am letzten Spieltag die Meisterschaft in der Bayernliga Süd. Zweiter wird der TSV Landsberg, der vom direkten Aufstiegsplatz profitiert. Türkgücü verliert das Absteiger-Duell. Die Spiele in der Übersicht.

Alper Kayabunar, Trainer des TSV 1860 München II: »Wir sind sehr glücklich über die Meisterschaft. Wir wollten unbedingt Meister werden, aber haben es die letzten Wochen mit vielen Ausfällen nicht so einfach gehabt. Die U19-Spieler, die nachgerückt sind, haben eine super Leistung gebracht. Man hat heute von der ersten Sekunde an gespürt, dass die Jungs unbedingt Meister werden wollen.

Ich glaube, dass die Meisterschaft über die ganze Saison verdient ist - auch mit der Art und Weise, mit dem Fußball, den wir spielen wollten und gespielt haben. Vor allem wollen wir aber die Jungs ausbilden und entwickeln. Es haben einige Spieler aus unserem U21-Kader den Sprung in die Profimannschaft geschafft. Das ist unsere Hauptaufgabe.

Wenn wir noch dazu so erfolgreich sein können, dann ist es umso schöner. Wir genießen die Meisterschaft. Ich bin sehr stolz auf mein Trainerteam, den Staff und auf die Mannschaft.«

Dittmann: "Danke an diese unfassbare Mannschaft"

Daniel Dittmann, Trainer des TuS Geretsried: »Heute ist es so gelaufen, wie man es sich nur erträumen kann: Nach einem kurzen verpennten Start haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, uns viele Chancen herausgespielt und am Ende auch in der Höhe völlig verdient gewonnen. Ein herzliches Dankeschön geht an mein komplettes Trainerteam mit Benjamin Fister, Matthias Herberth und Markus Kresta, die gemeinsam mit mir den Verein verlassen – wir haben eine unfassbare Zeit gehabt.

Ein riesiges Dankeschön auch an diese unfassbare Mannschaft, denn ich glaube, jeder Trainer ist froh, wenn er so eine Truppe hat. Diesen Weg werden sie hier in der Bayernliga selbstbewusst weitergehen, dafür wünsche ich nur das Allerbeste. Wir haben uns heute gebührend aus der Saison verabschiedet. Die Mannschaft hat zudem Christian Wiedenhofer, Thomas Puscher und Kaan Aygün, der heute leider nicht spielen konnte, mit dem Sieg selbst noch ein schönes Geschenk zum Abschied gemacht. Es war ein perfekt gelungener Tag, den wir gemeinsam noch gemütlich ausklingen lassen.«

Christoph Rech, Trainer des TSV Landsberg: » Erstmal Glückwunsch an Gundelfingen zum Sieg und an 1860 zur Meisterschaft! Wir hätten das Spiel natürlich gerne gewonnen, aber bei uns war diese Woche schon etwas die Luft raus, was überhaupt nicht schlimm ist. Wir sind aufgestiegen, was eine unglaubliche Leistung ist und mich wahnsinnig stolz macht, diese Mannschaft trainiert zu haben. Ich wünsche allen Jungs nur das Allerbeste und bin gespannt, wie sie ihren weiteren Weg gehen. Nochmal vielen Dank an das komplette Team und alle, die diesen Erfolg möglich gemacht haben! «

Christian Donbeck, Trainer der SF Schwaig: » Beide Mannschaften haben alles für ein sehr gutes Bayernligaspiel getan. Offener Schlagabtausch hohes Tempo und jeder wollte das Spiel gewinnen. Leider wollte der Schiedsrichter alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen und im Mittelpunkt des Geschehen stehen. Für beide Mannschaften untragbar und man kann nur froh sein, dass es „nur“ um Punkte ging. Nachdem wir knapp 50 Minuten in Unterzahl spielen mussten, haben wir in der zweiten Halbzeit eine enorme Laufbereitschaft liefern müssen.
Wir haben uns für den großen Kampf mit dem 2:2 belohnt und hatten noch eine 100% tige Chance zum 3:2. Leider haben wir in der 90 Minute das 2:3 kassiert und uns für den großen Kampf nicht belohnen können. Ein unentschieden wäre gerecht gewesen. «

Thomas Leberfinger, Trainer des SV Kirchanschöring: »Für uns war wichtig, dass wir heute nochmal ein bisschen die Spielzeit verteilt haben und mit einem positiven Gefühl aus dem Spiel gegangen sind. Spielern, welche die letzten Wochen weniger gespielt haben und auch Spielern, die uns verlassen, wollten wir heute nochmal einen Einsatz geben.

Für die ungewohnte Formation war es eine sehr, sehr gute erste Halbzeit für uns. Der Rückstand war ein bisschen selbstverschuldet, die Reaktion danach war wirklich gut. Total sauber Fußball gespielt, hart im Zweikampf gewesen und den Ball gut laufen lassen. Die gelb-rote Karte für Schwaig hat uns natürlich auch ein bisschen in die Karten gespielt.

In der zweiten Hälfte hat Schwaig es hervorragend gemacht, uns hat ein bisschen der Zug nach vorne gefehlt. Durch einen Standard haben wir am Ende noch das 3:2 gemacht. Es freut mich für die Jungs, dass sie sich belohnt haben.«

FC Pipinsried verpasst gegen Erlbach "den Turnaround"

Roman Langer, Trainer des FC Pipinsried: »Es war eine gute erste Halbzeit von uns. Wir hatten drei große Chancen früh in Führung zu gehen. Leider haben wir den Elfmeter verschossen und unsere Möglichkeiten nicht konsequent genug genutzt. Mit dem Doppelschlag direkt nach der Pause sind wir dann durch eigene Fehler in Rückstand geraten. Danach haben wir alles versucht, konnten den Turnaround in der zweiten Halbzeit aber leider nicht mehr schaffen.

Ganz bitter: Unser Nachwuchsspieler Domi Neisser hat sich mit der letzten Aktion des Spiels die Schulter ausgekugelt. Trotz allem ein starker Auftritt von ihm über die vollen 90 Minuten.«

Andreas Pummer, Trainer des FC Deisenhofen: »Wir waren gestern sehr gute und freundliche Gäste und haben mit unseren Geschenken gleich in der ersten Minute begonnen. Kurz darauf, in der achten Minute, haben wir mit weiteren individuellen Fehlern den Gegner regelrecht zum Toreschießen eingeladen. Danach haben wir zwar etwas besser ins Spiel gefunden, sind aber zu keiner Zeit wirklich zwingend geworden, und auch die Wechsel zur zweiten Halbzeit haben daran nichts geändert. Es war insgesamt ein lockeres Spielchen von unserer Seite, das auf keinen Fall einen Punkt verdient gehabt hätte, sodass Kottern absolut verdient gewonnen hat und wir letztlich fast schon froh waren, als es vorbei war. Man hat deutlich gesehen, dass der Gegner sich bereits auf die Relegation eingestellt und eingespielt hat, während es für uns einfach um nichts mehr ging – dennoch war es keineswegs so geplant, dass wir im letzten Spiel mit 0:3 untergehen. Jetzt verabschieden wir uns in die Pause.«