
Noch einmal zusammenraufen muss sich der TSV Landsberg in der Bayernliga. Dann ist Winterpause. Die ersten Entscheidungen stehen bereits fest.
Landsberg – Vier Spiele der Fußball-Bayernliga Süd sind am Wochenende dem Wintereinbruch zum Opfer gefallen – darunter auch das Heimspiel des Tabellenzweiten TSV Landsberg gegen den FC Pipinsried (wir haben berichtet).
Spitzenreiter TSV 1860 München II konnte dagegen antreten, gewann (mit dem Ex-Landsberger Stefan Musa im Tor) an der Grünwalder Straße in München 2:0 gegen den SV Heimstetten. Damit haben die „kleinen Löwen“ jetzt drei Punkte Vorsprung auf die Landsberger. Das heißt: Egal, was am letzten Spieltag (ist für das kommende Wochenende angesetzt) passiert: Die Truppe von Trainer Chris Rech (32) wird nicht als Tabellenführer ins neue Jahr gehen, Platz eins wird (wegen des direkten Vergleichs) 1860 II behalten.
Landsberg soll am Samstag (15 Uhr) zum letzten Spiel 2025 bei Schlusslicht Türkgücü München (am Samstag 1:1 in Kirchanschöring) antreten. Eine generelle Absage des Spieltags wird es nach Auskunft des Bayerischen Fußball-Verband (BFV) nicht geben. Und Nico Held (26), Landsbergs Fußball-Abteilungsleiter, hat bereits klar gemacht: „Wir wollen unbedingt spielen. Das sollte kein Problem sein, da es an der Heinrich Wieland-Straße einen Kunstrasenplatz gibt.“
Danach ist erst mal Pause. Das erste Training im Jahr 2026 findet voraussichtlich in der dritten Januar-Woche statt (exakter Termin steht laut Rech noch nicht fest), das erste Punktspiel im neuen Jahr ist am Samstag, 28. Februar, die Heimpartie gegen den FC Deisenhofen.
Vier Testspiele sind ebenfalls bereits terminiert: Am 17. Januar beim TSV 1860 Rosenheim (Landesliga Südost), am 25. Januar beim TSV Gilching-Argelsried (Bezirksliga Oberbayern), am 31. Januar beim souveränen Südwest-Landesliga-Tabellenführer TSV Schwabmünchen und am 14. Februar beim nächsten Landesliga-Tabellenführer (Gruppe Südost), der zweiten Mannschaft der SpVgg Unterhaching, die vergangene Saison noch Gegner in der Bayernliga war. Rech: „Es werden noch weitere Spiele dazuzkommen.“
Der aktuelle Spielertrainer Furkan Kircicek (29) plant in der Vorbereitung sein Comeback, nachdem er seinen Kreuzbandriss vom 1. März auskuriert hat, will gegen Deisenhofen wieder als „spielender Co-Trainer“ auf dem Platz stehen. Nicht mehr dabei ist dann der junge Verteidiger Mert Can (19), der im Sommer aus der U19 von Schwaben Augsburg an den Lech kam. Er hat Landsberg wegen zu wenig Einsatzzeiten bereits verlassen und steht vor einem Wechsel zu Bayernliga-Kellerkind Türkspor Augsburg, wo sein Vater Hasan Can als Co-Trainer tätig ist.