2026-04-10T07:15:08.667Z

Allgemeines

Landsberg: Drei Punkte nach Debüt-Drama

Schwere Knieverletzung im ersten Heimspiel von Torwart Max Fuchs

von Thomas Ernstberger · Heute, 18:49 Uhr · 0 Leser
Die Landsberger Top-Torjäger: Jeton Abazi (r.) hat mit elf Toren mit Maxi Berwein (hinten) gleichgezogen
Die Landsberger Top-Torjäger: Jeton Abazi (r.) hat mit elf Toren mit Maxi Berwein (hinten) gleichgezogen – Foto: Thomas Ernstberger

Lechstädter gewinnen nach drei Unentschieden in Folge gegen Nördlingen und unterstreichen ihre Aufstiegs-Ambitionen

Landsberg – Der TSV Landsberg ist wieder in der Spur: Nach drei Unentschieden in Folge gewann der Bayernliga-Zweite am Samstag 3:0 gegen TSV Nördlingen und untermauerte mit einem starken Auftritt seine Aufstiegsambitionen. Dafür wird am Ende der Saison wohl Platz zwei reichen, da Spitzenreiter 1860 II nicht aufsteigen darf, wenn die Erste der Löwen in der 3. Liga bleibt. Aktuell sind’s jetzt drei Punkte Rückstand auf 1860 II (am Wochenende spielfrei) – Showdown damit am Freitag, 24. April, im Topspiel TSV Landsberg gegen die „kleinen Löwen.“
Für die Lechstädter begann die Partie mit einem Schock. Nach nur zwölf Minuten war das Spiel für Torwart-Neuzugang Max Fuchs (20) schon wieder zu Ende. Ganz bitter: Der Youngster, der aus Nördlingen kam, am Samstag gegen seinen Ex-Club zum zweiten Mal im TSV-Tor stand und sein Heim-Debüt im 3C-Sportpark feierte, verletzte sich bei einer Aktion außerhalb seines Strafraums schwer am linken Knie und musste nach längerer Behandlung mit dickem Verband in die Kabine geführt werden - Verdacht auf Kreuzbandriss. Leo Leimeister (22), die etatmäßige Nummer eins, die zuletzt am Ostermontag eim 1:1 in Hauzenberg gefehlt hatte, kehrte in den Kasten zurück – und hielt ihn sauber. Das erste zu Null der Landsberger im achten Spiel nach der Winterpause.
Jeton Abazi (25) machte seinem Spitznamen „Bomber“ wieder alle Ehre und brachte die Truppe von Cheftrainer Chris Rech kurz vor der Pause in Führung. Es war sein elftes Saisontor, damit hat der quirlige Stürmer in der Torjäger-Wertung zu Maxi Berwein (30) aufgeschlossen. Und mal wieder gezeigt, wie wichtig er mit seinem Torriecher ist.
Für die Vorentscheidung sorgte Maxi Seemüller (22), der zuvor schon zwei Top-Chancen vergeben hatte, mit dem 2:0 in der 66. Minute. Vorbereiter: Mittelfeld-Routinier Ünal Tosun (33), der eine bärenstarke Leistung ablieferte. Für den starken Seemüller war’s das neunte Tor in der laufenden Spielzeit, für den jungen Stürmer, der den 3:0-Endstand erzielte, war’s das erste. Der eingewechselte Fares Ibrahim (20), in der 60. Minute eingewechselt, machte nach Seemüller-Vorarbeit sechs Minuten vor dem Abpfiff endgültig den berühmten Deckel drauf. Drei Punkte nach dem Debüt-Drama, drei Tore gegen den Remis-Frust der letzten Wochen. "Das war richrig stark", freute sich Landsbergs neuer Fußball-Boss Werner Seemüller.