
Mutterstadt. Am 5. Spieltag der Landesliga Ost hat es nun auch den SV Gimbsheim erwischt: In Mutterstadt kassierten die Altrheiner die erste Saisonniederlage, bleiben mit zehn Punkten aber in der Spitzengruppe. Die Wormatia-Reserve verlor gegen Grünstadt mit 1:2 und somit nach gutem Saisonstart die dritte Partie in Folge.
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„Viel zu behäbig, viel zu langsam“, beschrieb SVG-Trainer Steven Jones die Spielweise seiner Mannschaft in der Vorderpfalz. Zwei Ballverluste im Spielaufbau leiteten zwei Tempo-Gegenstöße der Platzelf ein, die jeweils durch Bleard Zequiraj (22., 39.) abgeschlossen werden konnten. „Du darfst in der letzten Linie nicht den Ball verlieren“, schimpfte Jones, musste aber auch Kritik an den offensiveren Kräften äußern: „Da war zu wenig Bewegung, zu wenig Passschärfe.“ Erst in Unterzahl – ein Gimbsheimer musste Ende der ersten Halbzeit eine Zeitstrafe absitzen – drehten die Schwarz-Weißen kurzfristig auf, „fütterten die Box“, so Jones, ohne sich aber für die gute Phase zu belohnen. Nach der Pause beendete ein sträflich frei stehender Dennis Klein (64.) per Kopfballtor alle Gimbsheimer Hoffnungen auf einen Punktgewinn. Die Rote Karte für Erik Reil (72.; Notbremse) hatte keine weiteren Auswirkungen mehr auf das Spielgeschehen. Eine Reaktion seiner Mannschaft erwartet Jones bereits am Mittwochabend, wenn der SV in der 4. Runde des Verbandspokals antritt.
Nach fünf Spielminuten hatte sich Grünstadts Marcel Czekalla über die linke Seite durchgesetzt und kam frei zum Torschuss - 0:1. In der 27. Minute war es dann Dominic Gerber, der den Rebound eines 30-Meter-Freistoßhammers ans Lattenkreuz von Lukas Manneck zum 0:2 verwerten konnte. Die Wormatia bekam in der Folge gleich zweimal die Chance per Strafstoß zu verkürzen, beide Male parierte VfR-Keeper Maximilian Schäfer. Beim zweiten Foulelfmeter schaffte es der Schütze David Boateng aber den Nachschuss zu verwandeln (34.). Nach dem Seitenwechsel hatte die Wormatia mehr vom Spiel, Grünstadt verteidigte alle Angriffsbemühungen aber weg. „Da hat man halt gemerkt, dass unsere Mannschaft recht erfahren und die vom VfR II noch recht jung ist“, analysierte Grünstadts Sportchef Michael Knussmann.