2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
In einem turbulenten Spiel besiegt die SG Besseringen-Hilbringen den 1. FC Schmelz am 27. August mit 2:0
In einem turbulenten Spiel besiegt die SG Besseringen-Hilbringen den 1. FC Schmelz am 27. August mit 2:0 – Foto: S4Fussball .News

Landesliga West: Es wird auf 16 Teams reduziert

Von zwei bis zu fünf Absteigern ist noch alles möglich

Im Westen des Saarlandes darf man durchaus zuversichtlich auf die Lage schauen. In der Verbandsliga Südwest ist der am schlechtesten postierte Westverein die FSG Bous auf Rang 14 und hat damit noch vier Südvereine hinter sich. Aber auch Brotdorf, Perl-Besch und Schaffhausen sind noch nicht aus dem Schneider, haben aber ganz gute Voraussetzungen, die Klasse zu halten. Wir rechnen mal alles mit einem Absteiger von oben in die Landesliga West durch, dürfen aber nicht aus den Augen verlieren, dass es auch gar keiner oder auch zwei oder drei werden können.

aktuelle Tabelle Landesliga West

Die Landesliga West hat derzeit 17 Mannschaften und wird durch vermehrten Abstieg auf 16 zurückgeführt. Wir addieren also die derzeit 17 Mannschaften plus den einen angenommenen Absteiger und landen bei 18 Teams. Von unten kommen (Stand: 13.02.24) die SG Obermosel, der FV Stella Sud und der Sieger aus Britten-Hausbach gegen SG Nalbach-Piesbach hinzu, dann wären wir bei 21 Mannschaften. Rechnet man den Meister, der in die Verbandsliga aufsteigt ab, müssten von den 20 übriggebliebenen Vereinen vier in die Bezirksliga, um auf die angestrebten 16 zu kommen.

Jetzt kann jeder selbst ausrechnen, was rauskommt, wenn sich diese Zahlen ändern. Ein positives Beispiel: Kein einziger Absteiger aus der Verbandsliga und der Vizemeister SG Wadrill-Sitzerath gewinnt gegen die Spvgg Quierschied II, dann sind es plötzlich nur noch zwei Absteiger.

Machen wir dann auch noch ein weiteres, nicht ganz so erfreuliches Beispiel: Es gibt zwei Absteiger aus der Verbandsliga und Wadrill verliert, dann müssen fünf Mannschaften aus der Landesliga raus, um auf 16 zu kommen. Die Begrenzung von maximal vier Absteigern fällt hier weg, weil zum Saisonbeginn mehr als 16 Teams in der Klasse waren.

Und dann auch noch ein kurzer Blick nach ganz oben: Das Titelrennen ist noch völlig offen. Friedrichweiler (40 Pkte.) hat einen Punkt Vorsprung auf die SG Wadrill-Sitzerath, die schon am 3. März zum großen Meisterschafts-Duell in Friedrichweiler antritt. Auf den Plätzen Drei und Vier liegen noch der VfB Tünsdorf und der FC Noswendel Wadern mit jeweils 35 Punkten auf der Lauer und hoffen auf einen Fehltritt des Führungsduos.

Aufrufe: 013.2.2024, 12:42 Uhr
Georg MüllerAutor