2024-07-12T13:30:11.727Z

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Spvgg. Ingelheim-Coach Serdar Parlak sah einer abermals unbefriedigende Leistung seiner Mannschaft
Spvgg. Ingelheim-Coach Serdar Parlak sah einer abermals unbefriedigende Leistung seiner Mannschaft – Foto: Michael Wolff

Landesliga: Spvgg. Ingelheim mit langer Mängelliste

Landesligist kassiert beim 0:4 in Speyer die fünfte Niederlage in Serie +++ Rot für Julius Haas

Speyer. Die Negativserie des Landesligisten Spvgg. Ingelheim geht weiter. Beim 0:4 (0:2) als Gast von Kellerkind FC Speyer handelten sich die Grün-Weißen die fünfte Niederlage in Folge ein. "Wir sind leider in einer Negativspirale, in der wir auch in der Hinrunde waren", sagte Cheftrainer Serdar Parlak. "Die hat sich auch durch dieses Spiel gezogen."

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Auch in der Höhe ist der Sieg gerecht

Nicht zum ersten Mal in den vergangenen Wochen ließen die Ingelheimer alles vermissen, was sie sich vorgenommen hatten. Die Mängelliste war lang. "Wir hatten keine Härte und keine Aggressivität im Spiel", raufte sich Parlak die Haare. "Der Gegner hat es uns vorgemacht, wie man sich Punkte erkämpft." Es gebe keinen Zweifel daran, dass der FCS das Spiel auch in der Höhe verdient gewonnen habe. Bereits im Hinrundenspiel hatten die Ingelheimer beim 0:3 ein wenig auf den Deckel bekommen.

Chancen gab es nur wenige für die Ingelheimer

Spötter könnten konstatieren, dass die Ingelheimer die Bissigkeit eines zahnlosen Zwergpudels an den Tag legten – und lägen mit dieser Behauptung nicht völlig daneben. "Wir hatten minimale Chancen, die wir nicht in Tore umgemünzt haben", erläuterte Parlak. "Aber an der Chancenverwertung lag es definitiv nicht – weil wir auch viel zu wenige hatten."

Gegen Gimbsheim soll ein anderes Gesicht gezeigt werden

Dazu kam, dass die Defensive der Gäste stellenweise leicht auszuhebeln war. Die Gegentreffer fielen in der 14. und 34. Minute durch Salvatore Saito und Bruno Ferreira da Cruz. Nach der Pause schlug Saito noch zweimal zu (69., 74.). In der 65. Minute hatte Abwehrmann Julius Haas die Rote Karte wegen einer Notbremse gesehen. "Wir haben die Tore zu einfach bekommen", haderte Parlak: "Das war insgesamt nicht zufriedenstellend." Dennoch hat der Ingelheimer Coach weder die Lust an seinem Job noch den Glauben an seine Jungs verloren, die schon oft bewiesen haben, dass sie es besser können. "Wir werden wir jetzt gucken, dass wir uns aus dieser Negativserie herausholen. Das haben wir schon einmal geschafft. Und ich bin überzeugt davon, dass meine Mannschaft das wieder hinkriegt und wir im Heimspiel gegen den SV Gimbsheim ein anderes Gesicht sehen werden."

Spvgg. Ingelheim: Peil – Sponheimer, Haas, Pieper – Trost, Philippi (46. Becker) – Förstel, Teodonno, Hanss (60. Reitemeyer) – Pio Nocera (46. Shamshon), Michel.



Aufrufe: 07.4.2024, 20:04 Uhr
Michael HeinzeAutor