2026-05-06T12:44:31.715Z

Allgemeines

Landesliga: Pfeddersheim-Pleite trotz Doppelpacker

Trotz zwei Toren von Marcell Oehler unterliegt die TSG Phönix Schifferstadt +++ Der SV Gimbsheim und die U21 des VfR Wormatia feiern Auswärtssiege, TuS Neuhausen steigt ab

von Michael Mayer · Heute, 20:24 Uhr · 0 Leser
Zwei saubere Treffer: An Doppelpacker Marcell Oehler lag es nicht, dass die TSG Pfeddersheim gegen Phönix Schifferstadt keinen Heimsieg feiern konnte.	Foto: Marc Braner/pakalski-press
Zwei saubere Treffer: An Doppelpacker Marcell Oehler lag es nicht, dass die TSG Pfeddersheim gegen Phönix Schifferstadt keinen Heimsieg feiern konnte. Foto: Marc Braner/pakalski-press

Worms. Am 28. Spieltag der Landesliga Ost wurden erste Tatsachen geschaffen. So müssen die Verantwortlichen des TuS Neuhausen endgültig für die Bezirksliga planen: Nach dem 1:5 in Billigheim-Ingenheim ist der Abstieg der Wormser Vorortler nicht mehr zu vermeiden. Der fast als sicher geltende Klassenerhalt der TSG Pfeddersheim wurde dagegen vertagt. Durch die 2:4-Heimniederlage gegen Phönix Schifferstadt ist ein Abstieg des Traditionsklubs noch möglich – wenn auch unwahrscheinlich. Im oberen Tabellendrittel konnte die Wormatia-Reserve und der SV Gimbsheim jeweils drei Punkte sammeln.

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Das Vorhaben der TSG, die Geschicke der Partie von Beginn an in die eigene Hand zu nehmen, waren nach drei Minuten über den Haufen geworfen, nachdem Luka Stanisic die Führung der Vorderpfälzer erzielt hatte. Auch das 0:2 durch Kokou N’Soukpoe (25.) ärgerte Rolf Emrich immens. „Beide Gefahrensituationen wären leicht zu bereinigen gewesen“, wetterte der Erste Vorsitzende des Clubs. Marcell Oehler (34., 38.), nicht unbedingt als Torjäger bekannt, hielt die TSG mit seinen Treffern aber im Spiel. In der zweiten Halbzeit war die Marschroute der Platzelf klar. Den Gästen war der Matchplan von Pietro Berrafato aber egal. Nach jeweils langen Bällen konterten Luca Krämer (57.) und Marvin Folz (80.) die Pfeddersheimer aus. Emrich: „Heute hat uns das nötige Glück gefehlt.“

Die Führung durch Kevin Bernhardt (5.) konnte die zweitstärkste Heimelf der Liga durch Marcel Thiede (28.) und Routinier Thorsten Ullemeyer (30.) noch in der ersten Halbzeit ausgleichen. Wobei das Ullemeyer-Tor vom Elfmeterpunkt diskussionswürdig war. „Sascha Volk ging zur Grätsche runter, war aber klar außerhalb“, fand nicht nur TuS-Trainer Marco Stark. Max Nauerth (51.) und wieder Ullemeyer (58.), der diesmal einen ähnlich streitbaren Handelfmeter versenkte, stellten im zweiten Durchgang schnell die Weichen auf Sieg. Thiede (86.) setzte den Schlusspunkt. Stark: „Trotzdem war das eines der besseren Spiele von uns.“.

Am Ende der Hinrunde noch die Partie „Zweiter“ gegen „Dritter“ ging es in Weisenau diesmal nun nur noch ums Prestige. Eric Reil (7.) brachte die Gäste in Führung, daraufhin dominierte die Heimelf die Partie. Leon Nauth (48.) egalisierte für Weisenau. Die Führung der Mainzer verhinderte SV-Keeper Enes Aslan, der einen Handelfmeter parieren konnte. Auf der anderen Seite resultierte ein Solo von Mathias Tillschneider (68.) im 2:1 für die Schwarz-Weißen. Ali Aslan (88.) machte mit seinem 14. Saisontor den Deckel drauf. Für SVG-Trainer Jones, der mit Altstar Kemal Sarikaya auf der Ersatzbank saß, ein Überraschungscoup: „Ich kann es selbst nicht mehr hören. Aber personell sind wir am Ende.“

VfR-Co-Trainer Jannik Hoch sah eine zerfahrene Partie, in der Fabian Commes (42.) die Rotweinstädter in Führung bringen konnte. Das zweite Tor der Platzelf durch Francesco Teodonno (49.) hatte unter anderem zur Folge, dass Wormatia-Trainer Eugen Gopko sich selbst einwechselte, um die Innenverteidigung zu stabilisieren. Dass und Unzulänglichkeiten des Gegners begünstigten die Aufholjagd, die sich durch Tore von Emir Kolbüken (58., 91.), Tim Nagel (80.) und Omar Sayed (95.) auch in Zahlen niederschlug.