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Spielbericht

Landesliga Ost: Ingelheimer verpassen Revanche

Tom Zimmer sorgt für die Führung, am Ende verliert die Spielvereinigung Ingelheim aber mit 1:2 gegen Speyer

von Michael Heinze · 22.02.2026, 20:00 Uhr · 0 Leser
Torwart Fabian Brunner und Jannik Schmidt (beide Ingelheim) stellen sich dem Speyerer Kalle Benjamin Wunder entgegen.	Foto: Schmidt
Torwart Fabian Brunner und Jannik Schmidt (beide Ingelheim) stellen sich dem Speyerer Kalle Benjamin Wunder entgegen. Foto: Schmidt

Ingelheim. Revanche verpasst: Für die Landesliga-Fußballer der Spvgg. Ingelheim hat das Punktspiel-Jahr mit einer Enttäuschung begonnen. Gegen Aufsteiger FC Speyer setzte es nach dem 0:6 der Hinserie auch im Rückspiel eine 1:2 (1:0)-Niederlage.

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Vor 80 Fans sah es nach der Führung durch Kapitän Tom Zimmer (23.) lange Zeit richtig gut aus. Doch nach einem vermeintlichen Foulspiel von Eric Schloer verwandelte Steven Knoblauch den fälligen Elfer zum 1:1-Ausgleich (50.). In Minute 73 mussten die Ingelheimer auch noch das 1:2 durch Niklas Helfenstein schlucken (73.).

Starkes Anlaufverhalten in Halbzeit eins

„Wir hatten ja gesagt, dass wir drei Punkte holen wollen“, kommentierte Ingelheims Coach Eric Oehler. „Da stehe ich auch dazu. Das ist uns leider nicht geglückt – daher Auftrag verfehlt. Was uns positiv stimmt, ist die Tatsache, dass die Messlatte, die wir gelegt haben, erreichbar war – von unserer eigenen Leistung und unabhängig von dem, was der Gegner auf den Platz gebracht hat. Das war wichtig.“ Vollauf zufrieden zeigte sich Oehler mit dem Anlaufverhalten seiner Jungs in Halbzeit eins. „Unsere Führung war verdient, auch wenn man nicht unterschlagen darf, dass Speyer hin und wieder gefährlich war. Aber dann waren wir 20 Minuten im Spielaufbau einfach zu fickerig. Das war dann auch die Phase, wo wir die Gegentore bekommen haben.“

Unter dem Strich müsse man konstatieren, dass Referee Maximilian Wahl „sehr einseitig gepfiffen hat“. Als Beispiel nannte Oehler eine Szene aus der 40. Minute: „Luca Kurth läuft mit Tempo 118 in zwei Mann rein, die die Tür zu machen. War kein Foul, da bin ich beim Schiri. Da dann aber eine Zehn-Minuten-Strafe wegen Schwalbe zu geben, ist kritisch. Zumindest mal mehr als fraglich. Und nach der Pause gibt er direkt noch einen Elfer gegen uns, bevor wir wieder auffüllen konnten. Also: Die Schiris waren mit Sicherheit nicht der Alleinschuldige. Aber schmecken tut mir das nicht, was die da zusammengepfiffen haben – auch wenn wir natürlich vor unserer eigenen Tür kehren müssen.“

Sonderlob heimste A-Junior Maximilian Tzieply ein. Oehler: „Maxi hat ein überragendes Spiel gemacht. Es hat wirklich Spaß gemacht, dem Bub zuzugucken.“

Ingelheim: Brunner; Schlör, Zimmer (65. Auletta), Reitemeyer (67. Mukanya), Commes, Kurth (50. Vogelsberger), Schmitt, Zey (80. Becker), Schmidt, Trost, Tzieply (72. Teodonno).