
Großschwarzenlohe siegt nach Meisterschaft auch in Feucht – dahinter liefern sich Stadeln, Buckenhofen und Erlangen-Bruck ein spannendes Rennen um Platz zwei. In der gefährdeten Zone bleibt es vor dem letzten Spieltag extrem eng.
Dank eines Last-Minute-Treffers von Lukas Frauenknecht in der Nachspielzeit (90.+3) feierte der SV Unterreichenbach (12./40 Pkt.) einen dramatischen Heimsieg. Joshua Kurz hatte den SVU zunächst in Führung gebracht (57.), ehe Jens Wartenfelser (79.) für die Gäste ausglich. Der TSV Nürnberg-Buch (8./49 Pkt.) war vor allem im ersten Durchgang das bessere Team, verlor aber nach dem Wechsel die Kontrolle. Unterreichenbach wahrt die Chance auf den direkten Klassenerhalt.
Der bereits feststehende Meister SC Großschwarzenlohe (1./73 Pkt.) bestätigte mit einem abgeklärten 3:1-Sieg seine Dominanz in der Liga. Florian Nißlein brachte die Gäste früh in Führung (4.), Francis Zuch glich für den 1. SC Feucht (11./41 Pkt.) noch vor der Pause aus (38.). Daniel Pandel entschied die Partie mit einem Doppelpack (68., 90.+2). Die Gastgeber konnten sich gegen das starke Umschaltspiel der Großschwarzenloher kaum zur Wehr setzen.
Mit einem wahren Offensivfeuerwerk schoss sich der SC 04 Schwabach (5./56 Pkt.) zum höchsten Saisonsieg. Tim Ruhrseitz traf doppelt (2., 17.), Kevin Meyer ebenso (18., 89.), Jonas Winkler (45.) und Thomas Mohrbach (71., Foulelfmeter) sorgten für klare Verhältnisse. Der SV Schwaig (17./25 Pkt.) konnte nur durch Tobias Särchinger kurzzeitig ausgleichen (10.). Für den bereits abgestiegenen Klub war es die nächste herbe Pleite in einer bitteren Saison.
Alexander Dylda traf kurz vor der Pause zur verdienten Führung für den SV Mitterteich (44.), Filip Berka machte in der 89. Minute alles klar. Damit springt der SV (15./38 Pkt.) vor dem letzten Spieltag auf einen Nichtabstiegsplatz. Die Gäste aus Forchheim (7./50 Pkt.) konnten ihre Offensivqualitäten kaum ausspielen und blieben in den entscheidenden Momenten zu harmlos. Mitterteich kämpfte leidenschaftlich und ließ defensiv kaum etwas zu.
Der bereits abgestiegene 1. FC Trogen (18./19 Pkt.) verabschiedete sich mit einem Achtungserfolg vor eigenem Publikum. Jannis Brehm brachte die Oberfranken in Führung (83.), ehe Nico Hellinger in der Nachspielzeit (90.+7) zum Endstand traf. Der FSV Erlangen-Bruck (4./60 Pkt.) ließ zahlreiche Chancen ungenutzt und vergab die große Möglichkeit, im Aufstiegsrennen auf Platz zwei zu springen. Die Niederlage war ein herber Rückschlag für das Team von Trainer Philip Messingschlager.
Weißenburg (10./41 Pkt.) erwischte gegen den Aufsteiger aus Gutenstetten (9./44 Pkt.) einen Traumstart durch Noah Schneider (11.). In der Nachspielzeit sorgte Yannis Herger für die Entscheidung (90.+4). Die Gastgeber überzeugten mit guter Raumaufteilung und kontrollierten die Partie über weite Strecken. Gutenstetten zeigte sich zu fehleranfällig im Spielaufbau und konnte sich kaum zwingende Chancen erspielen. Der TSV sichert sich mit dem Sieg den Klassenerhalt aus eigener Kraft.
Tim Basener erzielte das Tor des Tages in der 43. Minute für Baiersdorf (16./34 Pkt.), das damit wieder Hoffnung schöpft. In einer chancenarmen Partie profitierte der BSV von einem individuellen Fehler der Gäste. Die SG Quelle Fürth (14./38 Pkt.) blieb über 90 Minuten ungefährlich. Die Begegnung war von Nervosität und Vorsicht geprägt, kein Team wollte zu viel riskieren. Die Zuschauerzahl von nur 40 zahlenden Zuschauern unterstreicht die brisante Lage im Tabellenkeller.
Mit einem kontrollierten Auftritt wahrte der SV Buckenhofen (3./64 Pkt.) seine Aufstiegschancen. Lukas Schmittschmitt (19.) und Julian Friedhelm (47.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Die Gäste aus Weisendorf (6./51 Pkt.) fanden trotz mehrerer Wechsel nie wirklich in die Partie. Buckenhofen überzeugte durch mannschaftliche Geschlossenheit und hohe Effizienz vor dem Tor. Der Relegationsplatz ist weiter in Reichweite, der Druck auf Stadeln aufgrund dessen Ergebnis wieder da.
Ein Eigentor von Max Hering (6.) brachte den SV Lauterhofen (13./38 Pkt.) in Führung, ehe Salim Ahmed in der 59. Minute ausglich. Die Gäste vom FSV Stadeln (2./64 Pkt.) verpassten es, mit einem Sieg den Vorsprung auf Buckenhofen auszubauen. Lauterhofen verteidigte leidenschaftlich und hatte durch Daniel Geitner sogar noch Chancen auf den Sieg. Stadeln fehlte in der Offensive die letzte Konsequenz, um Relegation vorzeitig klarzumachen.
