
Der 12. Spieltag brachte in der Landesliga Nordost klare Siege, späte Ausgleiche und einen dominanten Tabellenführer. Während Eintracht Münchberg mit dem 2:1 in Burgebrach ungeschlagen bleibt, setzte Verfolger Ammerthal im Topspiel gegen Forchheim ein Ausrufezeichen. Feucht feierte beim 2:1 in Buch wichtige Zähler, Unterreichenbach glänzte mit einem 5:0 gegen Mögeldorf. Quelle Fürth drehte das Heimspiel gegen Schwabach, Erlangen-Bruck festigte Platz drei mit einem knappen Erfolg über Lauterhofen. Weißenburg kam gegen Röslau zu einem souveränen Dreier, Gutenstetten entschied das Derby in Weisendorf für sich. Buckenhofen und Neuendettelsau trennten sich in einem umkämpften Duell remis.
Der TSV Nürnberg-Buch wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Gegen den 1. SC Feucht geriet die Elf von Trainer Normann Wagner schon nach einer Minute durch Jannik Kiebler in Rückstand. Philipp Nutz legte nach 27 Minuten nach und stellte die Weichen früh auf Auswärtssieg. Zwar kam Tom Jäckel kurz vor Schluss noch zum 1:2-Anschluss, doch die Feuchter Defensive hielt stand und sicherte den wichtigen Dreier.
Die SG Quelle Fürth bestätigte ihre Heimstärke und besiegte den SC 04 Schwabach mit 3:1. Nach dem Führungstor durch Jonas Winkler (18.) schlug die Mannschaft von Trainer Taner Koc noch vor der Pause zurück. Matthew Livingstone und Kay Ramthun drehten die Partie binnen weniger Minuten, ehe Eleftherios Grigoriadis kurz vor Schluss den Deckel draufsetzte. Quelle klettert damit auf Platz fünf und bleibt an der Spitzengruppe dran.
Der FSV Erlangen-Bruck bleibt im Rennen um die Aufstiegsplätze. Gegen den SV Lauterhofen reichte ein Treffer von Giuliano Nyary in der 21. Minute, um den neunten Saisonsieg einzufahren. Während die Gastgeber ihre Serie ausbauten und punktgleich mit Ammerthal auf Rang drei stehen, verpasste es Lauterhofen trotz kämpferischer Vorstellung, sich im Tabellenkeller Luft zu verschaffen.
Der TSV 1860 Weißenburg kam gegen Schlusslicht Vorwärts Röslau zu einem souveränen 3:0-Erfolg. Robin Renner avancierte mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten (33./35.) zum Matchwinner, ehe Alexander Morgenroth nach einer Stunde den Endstand herstellte. Weißenburg verschaffte sich damit etwas Abstand zur Gefahrenzone, während Röslau tief im Tabellenkeller festhängt.
Ein Ausrufezeichen setzte der SV Unterreichenbach beim klaren 5:0-Heimsieg über die SpVgg Mögeldorf 2000. Lukas Frauenknecht brachte sein Team früh in Führung, danach drehte Lukas Pöperny groß auf und traf dreimal, darunter zweimal per Strafstoß. Stipe Juric steuerte das vierte Tor bei. Überschattet wurde die Partie von einer Roten Karte für Mögeldorfs Fabian Schreiner wegen Notbremse, sowie Gelb-Rot gegen Fabian Klarner auf Unterreichenbacher Seite.
Tabellenführer FC Eintracht Münchberg setzte seine Erfolgsserie fort und gewann auch in Burgebrach. Paul Bienek erzielte in der 22. Minute die Führung, Lukas Köhler erhöhte nach der Pause. Zwar kam Markus Giehl für den TSV Windeck 1861 Burgebrach noch zum Anschlusstreffer, doch die Gäste verteidigten die Führung souverän und bleiben ungeschlagen an der Spitze.
Im Mittelfeldduell trennten sich der SV Buckenhofen und der TSC Neuendettelsau 1:1. Nach einer Stunde brachte Lukas Schmittschmitt die Gastgeber per Strafstoß in Führung. Doch die Gäste steckten nicht auf und wurden spät belohnt: Joker Marius Florschütz traf kurz vor Schluss zum Ausgleich.
Die DJK Ammerthal feierte im Topspiel einen deutlichen 3:0-Heimsieg über die SpVgg Jahn Forchheim. Direkt nach dem Seitenwechsel trafen Simon Pirner und Marco Wiedmann innerhalb von zwei Minuten, womit die Partie früh entschieden war. Anton Shynder setzte kurz vor Schluss den Schlusspunkt. Mit dem Erfolg bleibt Ammerthal schärfster Verfolger von Spitzenreiter Münchberg. Zum ausführlichen Spielbericht...
Der SV Gutenstetten-Steinachgrund entschied das Derby beim ASV Weisendorf knapp mit 1:0 für sich. Luka Odobasic erzielte in der 33. Minute das einzige Tor. Weisendorf verpasste es trotz guter Gelegenheiten, die Partie noch zu drehen, während Gutenstetten wichtige Punkte im Mittelfeld einfährt.
