2026-01-09T09:36:09.492Z

Ligabericht
Ein Gesicht, das man sich merken sollte: Moritz Sossau (hinten).
Ein Gesicht, das man sich merken sollte: Moritz Sossau (hinten). – Foto: Norbert Herrmann

Landesliga Mitte: Ein 18-Jähriger stiehlt allen die Show

28. Spieltag in der Landesliga Mitte - Samstag: Landshut feiert sich - und ein 18-jähriges Talent +++ Ettmannsdorf-Schwandorf "hat mich Spitzenteam nichts mehr zu tun" +++

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Dass wichtige Punkte im Süden und Norden der Tabelle vergeben worden sind, wurde deutlich in den Schatten gestellt. Denn die Geschichte des Samstages des 28. Spieltages in der Landesliga Mitte wurde in Landshut geschrieben. Und das nicht, weil die "Spiele" die Gäste aus Amberg mit 5:1 vom Platz fegte. Sondern weil mit dem gerade einmal 18-jährigen Moritz Sossau ein Youngster mit Donnerhall die Bühne Herrenfußball betreten hat.


Max Maier (Sportlicher Leiter, Landshut): "Ein auch in dieser Höhe verdienter Heimsieg. Wir haben den Gegner dominiert und gleich am Anfang unsere Chancen genutzt. Ein extrem wichtiger Sieg für uns. Glückwunsch an unseren U19-Kapitän Moritz Sossau, der am Montag 18 Jahre alt wurde, heute sein Debüt im Herrenfussball gefeiert hat und dies nach drei Minuten mit dem 1:0 krönen konnte."


Johannes Stinglhammer (Sportlicher Leiter, Eggenfelden): "Ein schwieriges Spiel! Leider haben wir kurzfristig viel umstellen müssen. Deshalb nehmen wir - vorab - den Punkt mit. Passau war sehr, sehr gut im Spiel. Gerade in der 1. Halbzeit haben wir zu wenig gezeigt - spielerisch und in Sachen Körpersprache. Nach der Pause lief es besser, wir waren effizienter und machen den Ausgleich. Nach dem 1:1 haben wir sehr gut verteidigt. Glückwunsch an die Jungs, die kurzfristig in die Bresche gesprungen sind!"

Lam setzte sich am Ende gegen Dingolfing durch.
Lam setzte sich am Ende gegen Dingolfing durch. – Foto: Thomas Gierl



Lum Gashi (Sportlicher Leiter, Regensburg): "Das erwartet schwere Spiel! Beide Seiten haben um jeden Ball gekämpft. Wir haben in der ersten Halbzeit mehr Druck aufgebaut, leider aber auch einen Elfmeter verschossen. Jedes Team hat Hochkaräter liegen gelassen. Nach der Pause ging es ähnlich weiter: Beide Mannschaften haben um jeden Ball gekämpft. Zehn Minuten haben wir in Unterzahl gespielt, aber nichts zugelassen - zudem hatten wir ein bisschen Pech vor dem gegnerischen Tor."


Mario Albert (Trainer, Ettmannsdorf-Schwandorf): "Der Trainer ist absolut enttäuscht. Luhe-Wildenau hat extrem-brutal effizient gespielt. Der Gegner hatte fünf Torchancen, und hat uns drei Tore geschossen. Das Spiel war über 45 Minuten unterbrochen - wegen einer Verletzung von Jonas Held vom Gegner. Nach der Pause haben wir viel investiert. Es war ein Abnutzungskampf! Aber zurzeit fehlt uns einfach das Spielglück. Was man meiner Mannschaft ankreiden muss: Luhe-Wildenau hat in läuferischer Hinsicht deutlich mehr investiert. Deshalb ist der Sieg verdient. Ich hoffe, dass der Druck ist weg - denn mit einer Spitzenmannschaft haben wir nichts mehr zu tun."

Bogen und Regensburg trennten sich ohne Sieger oder Verlierer.
Bogen und Regensburg trennten sich ohne Sieger oder Verlierer. – Foto: Charly Becherer




Lorenz Kowalski (Trainer, Lam): "Die frühen Tore haben uns natürlich in die Karten gespielt. Zudem hatten wir zweimal Glück nach schnellen Umschaltmomenten von Dingolfing. Insgesamt haben wir es gut und aggressiv verteidigt und waren nach vorne immer gefährlich. Vor allem vor der Halbzeit hatten wir einen hohen läuferischen Aufwand. Der Elfmeter geschah nach einem psychologischen wertvollen Zeitpunkt. Einziger Wermutstropfen ist das Gegentor..."

Aufrufe: 05.4.2025, 18:20 Uhr
Helmut WeigerstorferAutor