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Allgemeines

Landesliga II kompakt: Beim VfR Bad Bellingen endet eine Ära

Vor dem letzten Landesligaspieltag.

von Badische Zeitung · 05.06.2025, 20:43 Uhr · 0 Leser
Symbolbild
Symbolbild – Foto: Fritz Zimmermann

In der Fußball-Landesliga steht der letzte Spieltag an.

Laufenburger Blicke

Am Samstag gegen 18 Uhr werden die Blicke der Landesliga-Fußballer des SV 08 Laufenburg gen Bodensee gehen. Die Frage lautet: Wer geht am letzten Spieltag als Vizemeister aus dem Dreikampf der Landesliga-Staffel III hervor? Bei jenem Gegner werden die Laufenburger (Vizemeister der Staffel II) eine Woche später das Auftaktspiel der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga bestreiten. An diesem Samstag um 18 Uhr sollte das letzte Rundenspiel der Nullachter bereits abgepfiffen sein. Um 15.30 Uhr tritt das Team von Michael Hagmann bei Meister FC Wolfenweiler-Schallstadt (15.30 Uhr) an. Ein willkommener Härtetest vor der Aufstiegsrunde.

Lörracher Königstitel

Einen Titel haben die Fußballer des FV Lörrach-Brombach vor dem letzten Spieltag der Landesliga sicher: Remiskönig. Acht Mal teilte der FVLB in dieser Saison die Punkte mit dem Gegner – der Spitzenwert der Staffel. Zum Abschluss am Samstag beim FV Herbolzheim (15.30 Uhr) soll für die Equipe von Coach Thorsten Szesniak allerdings nicht das neunte Unentschieden hinzukommen, sondern der 15. Saisonsieg. Denn mit drei Punkten würde der FVLB die Runde mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem vierten Platz beenden, dank des besseren Torverhältnisses wohl unabhängig des Resultats des punktgleichen Verfolgers FC Tiengen, der auf den SV Mundingen (6.) trifft.

Weiler Bilanz

Aktuell bestreiten die Fußballer des SV Weil ihr achtes Jahr in der Landesliga seit der Saison 2014/15. Sechs Mal landeten sie in den Top Fünf, einzig die Spielzeit 2016/17 tanzt mit dem achten Tabellenplatz bisher aus der Reihe. Heuer liegt die Mannschaft von Trainer Andreas Schepperle vor dem letzten Spieltag auf dem siebten Landesliga-Rang, könnte aber noch bis auf Platz vier vorrücken – bei gütiger Mithilfe der Konkurrenz und einem eigenen (hohen) Sieg gegen Schlusslicht SV Ballrechten-Dottingen (15.30 Uhr). Klar ist unterdessen: Auch mit einem Heimdreier können die Weiler bei aktuell 22 Zählern in der Rückrunde ihre Bilanz der Hinserie (26 Punkte) nicht mehr erreichen.

Rheinfelder Qualifikation

Einen Ferndreikampf hält der letzte Spieltag für die Fußballer des FSV Rheinfelden bereit. Wie der TuS Binzen (10.) kann der Landesliga-Neunte am Samstag den SC Wyhl noch vom achten Platz verdrängen. Dies gelingt der FSV-Equipe von Coach Anton Weis am ehesten, indem sie die U 23 des Freiburger FC (15.30 Uhr) besiegt und Wyhl (punktgleich, aber die klar bessere Tordifferenz) gegen RW Stegen maximal remis spielt. Als Tabellenachter wären die Rheinfelder für die erste Runde des südbadischen Pokals gesetzt, andernfalls müssten sie in die Qualifikation. Was indes kein schlechtes Omen wäre: Fünfmal musste der FSV bisher in die Vorausscheidung und setzte sich vier Mal durch.

Binzener Wehmut

Wenn am Samstag die Landesliga-Saison zu Ende geht, dürfen sich die Fußballer des TuS Binzen freuen: Die Runde werden sie als bester der drei Aufsteiger abschließen. Zudem könnte der momentan zehntplatzierte Neuling noch einen einstelligen Tabellenplatz ergattern. Hierfür benötigt es einen Sieg gegen Mitaufsteiger Spvgg. Gundelfingen/Wildtal (15.30 Uhr) und entsprechende Resultate des SC Wyhl (8.) und FSV Rheinfelden (9.). Unterdessen wird Wehmut den Binzener Saisonabschluss begleiten, ist es doch zugleich die Abschiedsvorstellung des erfolgreichen Trainergespanns Gianfranco Disanto und Karl-Frieder Sütterlin, die ihre Tätigkeit aus privaten Gründen beenden werden.

Bellinger Ära

Nach 101 Jahren endet eine Ära: Der Verein für Rasensport Bad Bellingen wird sein letztes Spiel bestreiten. Die Fusion mit der Spvgg. Bamlach-Rheinweiler zum Fußballclub Bad Bellingen ist bekanntlich besiegelt. Vor dem Landesliga-Abschluss am Samstag gegen die U 23 des Bahlinger SC (15.30 Uhr) ist der potenzielle Abstiegsplatz 13 für den VfR zementiert. Mit einem Sieg will sich die Mannschaft von Trainer Marvin Riede verabschieden, um sich in den Wartestand der Hoffnung zu begeben. Nur wenn Vizemeister SV 08 Laufenburg in der Aufstiegsrunde der Sprung in die Verbandsliga gelingt, startet der FCBB als Landesligist in eine neue Ära.