– Foto: Leon Krasniqi

Coronavirus: Maximal 30 Spieler dürfen in einem Testspiel ran

Eine neue Verordnung der NRW-Staatskanzlei schafft Klarheit bei der Wechselregelung während der Coronavirus-Pandemie.

Die NRW-Staatskanzlei hat für Klarheit gesorgt: Ab sofort gilt, dass in einem Testspiel maximal 30 Spieler zum Einsatz kommen dürfen. Somit darf jedes Team viermal wechseln.

Bereits seit einigen Wochen dürfen während der Coronavirus-Pandemie bis zu 30 Personen in der Öffentlichkeit einem Kontaktsport nachgehen, doch die Regelung war alles andere als klar definiert. Es war offen, ob Schiedsrichter, Trainer und Betreuer zum Personenkreis zählen oder wie im Allgemeinen mit Wechselspielern aussieht. Deshalb haben einige Vereine in den bisherigen Testspielen teilweise ihren gesamten Kader eingesetzt. Das ist jetzt nicht mehr erlaubt.

Fußball: Wie viele Spieler dürfen eingesetzt werden?


Die NRW-Staatskanzlei hat die Regelung nun klar festgelegt: In einem Fußballspiel dürfen derzeit nur 30 Spieler zum Einsatz kommen. Neben den 22 Spielern, die in der jeweiligen Startelf stehen, dürfen noch acht weitere eingewechselt werden. Das macht pro Team ein Wechselkontingent von vier Akteuren. Schiedsrichter, Trainer und Betreuer zählen nicht dazu.

Dazu schreiben die Ruhrnachrichten: "Markus Lehmann, Abteilungsleiter aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW bestätigte die Interpretation des Sportbundes: Es dürfen also maximal 30 Spieler eingesetzt werden: die Startelf eines jeden Teams plus höchstens vier Einwechselspieler."

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hatte zunächst über andere Zahlen berichtet und hat sich nach der Klarstellung der NRW-Staatskanzlei korrigiert. In einer Mitteilung heißt es: „Die 30 Personen beziehen aktive Spieler und eingewechselte Ersatzspieler ein. Also alle, die in den gezielten Kontaktsport gehen. Nicht einzubeziehen sind alle Personen, die wie beim normalen Sport, die 1,5 Meter Abstand einhalten, also alle Trainer und Ersatzspieler und Schiedsrichter - selbst wenn beim Schiedsrichter ein minimales Kontaktrisiko besteht."

Wie lange diese Regelung gilt, bleibt abzuwarten.

Aufrufe: 024.7.2020, 21:49 Uhr
André NückelAutor

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