2024-07-12T13:30:11.727Z

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Die Ingelheimer müssen in den nächsten Beiden spielen Köpfchen beweisen und wichtige Punkte holen
Die Ingelheimer müssen in den nächsten Beiden spielen Köpfchen beweisen und wichtige Punkte holen – Foto: Michael Wolff, Stefan Haas

Landesliga: Für Ingelheim-Trainer Parlak zählt nur ein Dreier

Landesligist Spvgg. Ingelheim gastiert im Kellerduell mit RWO Alzey in Gau-Heppenheim

Ingelheim. Nach neun Spielen ohne Sieg hat der Landesligist Spvgg. Ingelheim in der Tabelle nur noch drei Zähler Vorsprung auf die rote Zone. Im Kellerduell am Freitag (19.30 Uhr in Gau-Heppenheim) bei der ebenfalls formschwachen SG RWO Alzey soll der erste Punktspiel-Dreier nach mehr als fünf Monaten her. "Die Lage hat sich für uns natürlich verschärft und wir sind uns dessen bewusst", sagt Cheftrainer Serdar Parlak auch mit Blick auf den klaren Aufwärtstrend von Rivale FC Speyer.

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Beide Mannschaften in ähnlicher Lage

"Wir benötigen definitiv die Punkte gegen Alzey und sind motiviert, aber auch absolut klar. Wir brauchen den Dreier, das steht außer Frage – aber Alzey hat einen Sieg definitiv nötiger." Eine korrekte Einschätzung. RWO ist mit dürren 21 Zählern Vorletzter. Hat den schlechtesten Angriff der Liga und die zweischlechteste Abwehr. "Alzey wird auf Alles oder Nichts spielen", schätzt Parlak vor dem Auftritt bei der schwächsten Heimelf. "Die sind in einer ähnlichen Situation wie wir. Wir müssen die Ruhe behalten, bei uns bleiben – und uns aufs Verteidigen konzentrieren."

Über dem Strich muss man sich nicht auf Andere verlassen

Inwiefern er sich glücklich schätzt, dass sein Team in den letzten vier Partien noch gegen die beiden schlechtesten Teams der Liga spielt? "Das ist Fußball und in der aktuellen Verfassung tagesformabhängig. Natürlich bin ich froh, dass wir in den direkten Duellen die Möglichkeit haben, unsere Gegner auf Distanz zu halten. Aber ob stark oder schwach – jeder spielt auf Sieg." Der 27-Jährige geht von drei Absteigern aus. "Natürlich beobachten wir, was oben passiert, aber so lange wir über dem Strich bleiben brauchen wir auch nicht rechnen und vor allem uns nicht auf andere zu verlassen."

Personell sieht es etwas schlechter aus

Vier Punkte aus den Partien am Freitag gegen Alzey und am 19. Mai beim abgeschlagenen Schlusslicht ASV Fußgönheim könnten schon zum Klassenverbleib reichen, doch Parlak betont: "Erst mal spielen wir gegen Alzey und hoffen, dass wir das erfolgreich gestalten. Danach schauen wir auf Billigheim. Wir denken an das nächste Spiel und versuchen, unseren vollen Fokus darauf zu legen." Personell sieht es schlechter aus als zuletzt. Sandro Zey hat nach seiner Roten Karte gegen den FSV Schifferstadt eine Sperre von einem Spiel aufgebrummt bekommen und wird ebenso wie die Dauerausfälle Lukas Manneck, Lion Deisen und Tom Zimmer in Alzey nicht zur Verfügung stehen.



Aufrufe: 02.5.2024, 14:05 Uhr
Michael HeinzeAutor