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Landesliga 4: Spannung im Auf- und Abstiegskampf gipfelt

Die Spieltags-Vorschau in der Landesliga 4

von red · 23.05.2025, 16:30 Uhr · 0 Leser
Verlieren verboten: Die TSG Dülmen ist gegen den Werner SC zum Punkten verdammt
Verlieren verboten: Die TSG Dülmen ist gegen den Werner SC zum Punkten verdammt – Foto: Philipp Retajski

180 Minuten Landesliga-Fußball sind für die meisten Teams der Liga noch zu gehen. Eine Saison, die sowohl im Auf- wie im Abstiegskampf auf Augenhöhe verlief, beschert uns nun zwei Spieltage vor dem Saisonende gleich mehrere Dramen. Der Zweikampf zwischen den Aufstiegs-Rivalen Eintracht Ahaus und FC Nordkirchen geht in die nächste Runde, im Tabellenkeller sind noch zwei Abstiegsplätze zu vergeben − am 33. Spieltag stehen die nächsten Entscheidungen an.

Ahaus kann früh Druck aufbauen

Die Ausgangslage im Kampf um das Ticket für die Westfalenliga gipfelt bekanntermaßen in einem dramatischen Saisonfinale zwischen Eintracht Ahaus und dem FC Nordkirchen. Der Noch-Tabellenführer aus Nordkirchen zeigte sich zuletzt inkonstant, holte aus den vergangenen fünf Partien nur zwei Siege. Eine Einladung für den ärgsten Verfolger aus Ahaus, der zwei Spieltage vor Schluss lediglich aufgrund eines schlechteren Torverhältnisses noch auf dem zweiten Rang steht.

Am kommenden Spieltag treten die Eintrachtler bereits am Samstag an: Um 15:30 Uhr gastiert der SC Altenrheine an der Graeser Straße. Die Mannschaft von Marc Wiethölter spielt eine mehr als ordentliche Saison und wird diese wohl im gesicherten Tabellenmittelfeld beenden. Neben den zwei restlichen Landesliga-Partien steht dem SCA noch ein richtiges Highlight zum Ende der Saison ins Haus: Im Pokalfinale des Kreispokal Steinfurt trifft Altenrheine auf Westfalenligist SV Mesum. Da das Finale schon am kommenden Mittwoch steigt, wurde die Liga-Partie auf den Samstag vorverlegt − Ob der SCA das Aufeinandertreffen mit der Eintracht im Schongang fahren wird? Den Ahausern dürfte es recht sein. Mit einem Sieg am Samstagnachmittag würde man tabellarisch zumindest kurzzeitig an Nordkirchen vorbeiziehen und den größtmöglichen Druck aufbauen.

Nordkirchen trifft knapp 24 Stunden später auf den TuS Haltern. Für den TuS ist es bereits das letzte Saisonspiel, so setzt die Mannschaft von Interimstrainer Tim Abendroth am letzten Spieltag spielfrei aus. Der Tabellenführer trifft am Sonntag auf eine Halterner Mannschaft, die im Grunde zum Punkten verdammt ist: Mit Borussia Münster, Vorwärts Wettringen und der TSG Dülmen befindet man sich in einem Vierkampf um den Klassenerhalt, zwei Teams werden am Ende der Saison in den sauren Apfel beißen müssen. Zurücklehnen kann und darf hier also keinesfalls die Devise sein. Auch für den FC Nordkirchen muss spätestens jetzt klar sein: Aussetzer, wie zuletzt die Niederlage gegen den Tabellenvierzehnten Vorwärts Wettringen, könnten ab jetzt das Verpassen des Wiederaufstiegs bedeuten.

Punkteregen im Tabellenkeller?

Wie schon erwähnt − das Rennen um den Klassenerhalt werden wohl Haltern, Münster, Wettringen und Dülmen unter sich austragen. Mit Coesfeld und Epe stehen die ersten beiden Absteiger bereits fest, rein rechnerisch sind auch der Werner SC und die Hammer SpVg noch nicht endgültig gerettet, ein Abstieg der Letztgenannten ist aber zu diesem Zeitpunkt mehr als unrealistisch.

Die Ausgangslage der Halterner ist bereits bekannt, der TuS hat von den vier Kontrahenten zweifellos das härteste Los vor sich. Borussia Münster und Vorwärts Wettringen treffen mit dem FC Epe bzw. Eintracht Coesfeld auf die beiden Absteiger. Drei Punkte sind hier für jeweils beide Teams am Wochenende Pflicht, keine Frage.

Die TSG Dülmen reist am Sonntag zum Werner SC. Die Mannschaft von Lars Müller startete als eine der formstärksten Mannschaften in die Rückrunde, ließ zuletzt aber immer mehr abreißen. Um den Klassenerhalt auch rechnerisch klarzumachen benötigt der WSC noch einen Punkt aus den letzten beiden Spielen.

Für die Dülmener ist die Begegnung mit ordentlich Druck versehen. Angesichts der durchaus machbaren Gegner von Wettringen und Münster, könnte Dülmen im Falle einer Niederlage in Werne bereits an diesem Wochenende absteigen. Um dieses Szenario abzuwenden, muss die TSG auf eine Stärke zurückgreifen, die sie im Laufe der Saison schon mehrmals gerettet hat. Denn sieben der insgesamt zehn Liga-Siege feierte Dülmen in der Ferne.

Alle Partien des 33. Spieltags:

Sa, 24.05, 15:30

SV Eintracht Ahaus : SC Altenrheine

So, 25.05, 15:00

TuS Haltern : FC Nordkirchen

DJK Eintracht Coesfeld : Vorwärts Wettringen

SV Burgsteinfurt : SV Dorsten-Hardt

Werner SC : TSG Dülmen

Westfalia Gemen : Hammer SpVg

DJK Borussia Münster : FC Epe

So, 25.05, 15:15

SV Rot-Weiß Deuten : VfL Senden