2025-12-17T10:26:01.779Z

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Von links nach rechts: Abteilungsleiter Simon Schott, Samuel Pex, Max Putz
Von links nach rechts: Abteilungsleiter Simon Schott, Samuel Pex, Max Putz – Foto: Verein

Landau: Pex rückt an die Seite von Putz - Schambeck-Ära endet

Beim Kreisliga-Spitzenreiter gibt es in der nächsten Saison eine veränderte Konstellation im Trainerteam

Beim Kreisliga-Primus FSV Landau gibt es in der kommenden Saison eine veränderte Trainerkonstellation. Christoph Schambeck, der von 2021 bis 2024 Co-Trainer und seither Chefanweiser ist, wird die Bergstädter verlassen. Sein Spielertrainer-Partner Maximilian Putz wechselt dann an die Seitenlinie und bekommt mit Samuel Pex einen neuen Kollegen, der als Spielercoach fungieren wird. Der 26-jährige Mittelfeldmann hat seine fußballerische Wurzeln beim FSV und steht seit 2019 in Diensten der SpVgg Hankofen-Hailing, mit der er zweimal Bayernliga-Meister wurde.

"Nach fünf sehr schönen Jahren mit vielen Höhen und auch einer großen Enttäuschung mit dem letztjährigen Abstieg sind sowohl ich als auch der Verein zu der Entscheidung gekommen, dass im Sommer ein guter Zeitpunkt ist, eine Veränderung vorzunehmen. Fünf Jahre sind heutzutage im Fußball ein langer Zeitraum. Abteilungsleiter Simon Schott und ich waren stets im engen Austausch und waren uns immer einig, dass man die Chance ergreifen muss, wenn man Samuel Pex zurück nach Landau lotsen kann. Dass dies nun zusammen mit Max Putz funktioniert, freut mich für den Verein sehr. Zwei Männer mit Regionalliga-Erfahrung als Trainer - besser geht es nicht“, lässt der frühere Bayernliga-Kicker Christoph Schambeck verlauten, dem sein Abschied nicht leicht fällt: "Ich möchte mich beim Verein für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken, da es sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist, nach einem Abstieg am Trainer festzuhalten, zumal wir vor der letzten Saison nicht unbedingt zu den Abstiegskandidaten zählten. Auch bei Max und der Mannschaft, die mir extrem ans Herzen gewachsen ist, möchte ich mich für die überragende Zusammenarbeit und Zeit bedanken. Ich sehe Landau mittlerweile als eine Art Heimatverein und wünsche Max, Samu und dem Team nur das Beste. Bis zum Sommer liegt allerdings noch viel harte Arbeit vor uns und ich möchte unbedingt mit dem Wiederaufstieg Servus sagen.“


Simon Schott findet für den scheidenden Übungsleiter ausschließlich warme Worte: "Hool hat sich in den fünf Jahren stets vorbildlich engagiert und alles gegeben. Nach dem bitteren Abstieg ist es ein großer Verdienst von ihm, dass wir den Turnaround geschafft haben. Im Namen des Vereins möchte ich mich jetzt schon für eine tolle Zeit bedanken, die hoffentlich mit einem großen sportlichen Erfolg zu Ende gehen wird.“ Über die Rückkehr von Samuel Pex freut sich der Funktionär riesig: "Es ist eine überragende Geschichte, einen Spieler mit so einer tollen Vita, der zudem eine FSV-Vergangenheit hat, wieder für unseren Klub zu gewinnen. Samu hat relativ schnell zugesagt und das zeigt seine Verbundenheit zum Verein. Auf dem Platz soll er natürlich eine zentrale Rolle spielen und die positive Entwicklung der letzten Monate gemeinsam mit Max Putz vorantreiben.“



Christoph Schambeck ist nur mehr bis zum Saisonende Coach des FSV Landau
Christoph Schambeck ist nur mehr bis zum Saisonende Coach des FSV Landau – Foto: Werner Kroiß







Pex fiebert seiner ersten Trainerstation bereits entgegen: "Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, wieder nach Landau zu wechseln. Zum einen will ich eine neue Herausforderung und eine Veränderung. Zum anderen will ich keinen zusätzlichen Stress und in ein bekanntes Umfeld. Beides lässt sich für die nächste Zeit beim FSV Landau perfekt vereinbaren. Hankofen zu verlassen, ist natürlich hochemotional. Ich durfte dort mit einer unfassbar geilen Generation historische Erfolge für den Verein erreichen. Die Zeit bei den Dorfbuam hat mich als Person stark geprägt und ich werde alles dafür tun, mich mit dem Klassenerhalt zu verabschieden.“


Eine Sache möchte Simon Schott noch ganz besonders erwähnt haben: "Die Verlängerung von Max Putz ist für uns ein Meilenstein. Er arbeitet unglaublich akribisch und strukturiert, engagiert sich auch außerhalb des Spielfeldes hervorragend. Wir sind überzeugt, dass die Kombination mit Samu funktionieren und er auch in seiner künftigen Rolle als Linientrainer Akzente setzen wird.“ Bei Christoph Schambeck stehen die Zeichen derweil auf eine sportliche Auszeit ab Sommer: "Nach vielen sehr zeitintensiven Fußballjahren werde ich sehr wahrscheinlich eine Pause einlegen. Eine neue Station möchte ich jedoch nicht gänzlich ausschließen, da einem die eigenen Aussagen oft schnell einholen."

Aufrufe: 05.1.2026, 06:30 Uhr
Thomas SeidlAutor