Windschnittig: 1860-Stürmer Fynn Lakenmacher gegen Hertha BSC traf mit neuer Frisur.
Windschnittig: 1860-Stürmer Fynn Lakenmacher gegen Hertha BSC traf mit neuer Frisur. – Foto: Imago

Lakenmacher nach 1860-Sieg gegen Hertha BSC: „Ein geiles Gefühl“

Löwen-Stürmer mit neuem Look

Der TSV 1860 hat gegen Hertha BSC Berlin ein Ausrufzeichen gesetzt, das Finale des Wörthersee-Cups gegen Klagenfurt mit Ex-Löwe Pacult aber verloren.

München – Vom Pausenfüller zum Selbstfindungstrip. Was den Löwen zuletzt in der 3. Liga nicht mehr glückte, zeigten sie beim Wörthersee-Cup in Klagenfurt: Sie präsentierten sich als Einheit, schossen Tore – und zogen nach einem Halbfinalsieg über Hertha BSC (7:6 n.E.) ins Finale ein, wo am Sonntag 1860-Legende Peter Pacult mit Austria Klagenfurt die Nase vorn hatte: 1:2 hieß es da. Die guten Eindrücke überwogen aber für Michael Köllners Team.

„Es ist ein geiles Gefühl“, sagte Fynn Lakenmacher, der gegen Hertha BSC Berlin aus dem Spiel heraus und vom Punkt getroffen hatte. „Gegen einen Bundesligisten spielt man nicht allzu oft, und dann zu gewinnen – das macht Spaß“, sagte der Stürmer, der sich vor dem WM-Überbrückungsturnier von seinem Haaland-Zopf getrennt hatte.

Finale im Wörthersee-Cup: Leandro Morgalla trifft gegen Austria Klagenfurt zum 1:2-Endstand

Vor den Augen von Werner Lorant (eingeladen von Austria-Manager Mathias Imhof, einem weiteren Ex-Löwen) tankte das Team von Michael Köllner gegen den Tabellen-15. der Bundesliga ordentlich Selbstvertrauen. Albion Vrenezi brachte 1860 früh in Führung (20.), Wilfried Kanga glich glücklich aus (42.), ehe es nach der Pause andersrum lief. Da ging zweimal der Erstligist in Führung (Eigentor Moll/54., Lukebakio/86.), doch erst Lakenmacher (72.) und in allerletzter Sekunde Leo Morgalla brachten die nachlassenden Löwen zurück ins Spiel.

Am Punkt danach zeigte nur Boyamba Nerven. Steinhart, Wein, Skenderovic und Lakenmacher schossen 1860 ins Finale, begünstigt durch Kretzschmar (parierte gegen Boetius) und die Latte (hielt Zeefuiks Schuss auf). Gegen Pacults Austria durfte am Sonntag dann eine bessere Junglöwen-Elf ran. Für die traf nur Morgalla (37.) – zum 1:2-Endstand. (ULI KELLNER)

Aufrufe: 021.11.2022, 10:48 Uhr
Uli KellnerAutor