
Ihr habt beim letzten Spiel wieder einen dieser legendären FuPa-Liveticker verfasst oder entdeckt, bei dem man beim Lesen fast mehr schwitzt als auf dem Platz? 💦⚽ Dann meldet euch gerne bei uns, wir zaubern daraus einen feinen Spielbericht!
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Und denkt dran: Ein Foto vom Spiel geht immer, schließlich hat doch jeder ein Handy in der Tasche. Also her mit den Beweisstücken! 📸😉
Folgende Berichte folgen nun 👇
Lahn jubelt zu früh - Herbrum kommt zurück wie ein Bumerang

Ein Spiel wie ein guter Sonntagskrimi: stark begonnen, Spannung in der Mitte, offenes Ende.
Zwei Tore Vorsprung zur Pause, die Sache schien durch, dachte zumindest die SG Lahn. Doch Herbrum hatte im zweiten Durchgang plötzlich Lust auf eine kleine Geschichte über Moral, Unordnung und Pfostentreffer. Am Ende stand ein 2:2, das keiner so richtig erklären konnte, aber irgendwie doch passte.
Lahn erwischte den besseren Start: Nach einer Ecke von Leon Benten köpfte Andreas Greten in der 13. Minute trocken ein. Elf Minuten später legte Benten selbst nach, vom Punkt, unten links, wie aus dem Lehrbuch. 2:0, alles im Griff, könnte man meinen.
Doch wer die letzten Wochen Amateurfußball verfolgt hat, weiß: Nichts ist so gefährlich wie eine komfortable Halbzeitführung. Herbrum kam aus der Kabine, stellte um und ließ die Latte zittern. Jens Kampling traf sie, Thomas Lakeberg fast auch, nur das Tor wollte erst in der 74. Minute fallen. Da standen plötzlich Lakeberg und Kraft allein vorm Kasten, und Alexander Kraft schob ein. Zwei Minuten später durfte Kai Klinghagen ran und vollendete nach flacher Hereingabe - 2:2.
Lahn versuchte nochmal, kam per Kopfball von Greten an den Pfosten, aber am Ende blieb’s beim Remis. Die letzten zehn Minuten plätscherten dahin wie ein spätsommerlicher Landregen, und Lukas Kroemer, der das Ganze im Liveticker begleitete, brachte es auf den Punkt: „Nicht mehr so richtig was passiert die letzten 10 Minuten.“
Ein Satz, der das Spiel gut zusammenfasst und gleichzeitig das Schöne am Fußball: Man muss nicht immer mehr erwarten als 90 Minuten ehrliche Arbeit, zwei Pfostentreffer und ein bisschen Chaos in der Schlussphase.
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Neuer Stoff für große Taten

Frisch aus dem Karton, direkt auf den Platz: Die 1. Herren der SpVgg Hülsen/Westerloh laufen ab sofort im neuen Zwirn auf. Möglich gemacht hat das Elektro Peters aus Haselünne, die nicht nur mit Strom, sondern offenbar auch mit Stil richtig gut umgehen können.
Das Team bedankt sich herzlich für die Unterstützung und hofft, dass die neuen Trikots nicht nur gut aussehen, sondern auch Punkte magisch anziehen. Denn eines ist klar: Wer so aufläuft, kann eigentlich nur glänzen.
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Puls auf 180 - Zwischen Hacke, Latte und Zeitmangel

Ein Torfestival mit freundlicher Beteiligung beider Abwehrreihen und einem Liveticker unter Zeitdruck.
Listrup gegen Darme, Zweite gegen Zweite, Kreisklasse gegen Kreisklasse, aber das, was sich an diesem Sonntag in Listrup abspielte, war alles andere als Kreisklasse. Elf Tore, ein Elfmeterdrama, Pfosten, Latte, und das Ganze garniert mit einem Tickerer, der gleich zu Beginn kleinlaut gesteht: „Heute leider ohne ausführlichen Vorbericht, aufgrund mangelhaften Zeitmanagements meinerseits.“
Danke, Simon Poggemann, für die Ehrlichkeit und für den Liveticker, der das Chaos in Worte fasste.
Ein Auftakt nach Maß zumindest für Listrup
Während Darme noch sortierte, hatte Listrup schon drei Tore auf dem Konto. Malte Puls machte früh klar, dass er heute etwas vorhatte - Kopfball, Abstauber, Hackentor - das ganze Stürmer-Repertoire in nicht einmal einer halben Stunde.
Thorben Schütt legte per Elfmeter nach, und nach 35 Minuten stand es 4:0. Die Listruper Fans rieben sich die Augen, die Darmer eher den Kopf. Nur Torwart Niemann verhinderte, dass es noch schlimmer aussah.
Kurz vor der Pause dann ein kleiner Hoffnungsschimmer: Handelfmeter für Darme, verwandelt von Marten Eilermann, immerhin 4:1. Doch Simon Poggemanns Kommentar dazu verriet, dass selbst der Tickerer wenig Optimismus verspürte: „Darme muss für Halbzeit 2 mehrere Gänge hochschalten, will man hier noch etwas mitnehmen.“
Halbzeit zwei: Chancen im Dutzend, Tore im Dutzendpack
Und tatsächlich: Darme kam mit Schwung aus der Kabine. Stemann traf die Latte, Baldauf den Anschluss und doch war jedes Darmer Aufbäumen sofort wieder dahin, weil Listrup die Gegenschläge gnadenlos setzte.
Stein lupfte lässig zum 5:1, Puls legte das 6:2 nach, Bünker köpfte das 7:2 und Poggemann schrieb trocken: „Wie Listrup drei Tore in Halbzeit zwei machen kann, wissen sie vermutlich selbst nicht.“
Darme traf zwar noch zweimal, erneut Baldauf per Freistoß und Wegmann per Ecke, aber der Tenor blieb: Listrup machte aus jeder Halbchance ein Tor, Darme aus jeder Großchance - nichts.
Und als sich dann auch noch Kluth verletzte und Darme zu zehnt fertig spielen musste, war der Nachmittag endgültig rund.
Fazit
Listrup gewann am Ende hoch, aber nicht unverdient. Darme kassierte die erste Liganiederlage seit über einem Jahr und musste feststellen, dass Serie und Stolz auf matschigem Rasen keine große Hilfe sind.
Der Mann des Tages: Malte Puls mit vier Toren und einer Vorlage.
Der Mann des Tickers: Simon Poggemann, trotz Zeitmangels souverän durch das Torspektakel getippt.
Oder, wie man in der Kreisklasse sagen würde: „Wenn du in 90 Minuten sieben Tore kassierst, hast du wenigstens was zu erzählen.“
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„Ein dreckiges Kopfballtor, was wir nicht können“ - Lingen kann’s doch

Freitagabend in Baccum. Während andernorts die Nationalmannschaft gegen Luxemburg spielt, treffen sich auf dem örtlichen Rasen Platz sechs und Platz zwei der 2. Kreisklasse zum Duell - SC Baccum II gegen TuS Lingen. Ein Spiel, das laut Liveticker-Schreiber Markus Meer „den anderen in nichts nachstehen“ sollte. Und irgendwie hatte er recht.
Die erste Hälfte verläuft zäh. Viele Zweikämpfe, wenig Raum, noch weniger Abschlüsse. „Hier läuft noch nicht viel. Außer der Gerstenkaltschalen-Verkauf“, notiert Meer trocken. Ein Satz, der besser zur Kreisliga passt als jedes Taktikboard.
Nach dem Seitenwechsel nimmt das Spiel dann Fahrt auf. In der 58. Minute fällt das, was niemand erwartet hatte: das „dreckige Kopfballtor, was wir nicht können“. Filip Burmazovic beweist, dass TuS Lingen es sehr wohl kann, und nickt nach einer Ecke zur Führung ein.
Baccum gibt sich nicht geschlagen und kommt in der 71. Minute zum Ausgleich. Marco Hinken trifft nach schöner Vorlage von Lindenberg zum 1:1. Ein kurzer Hoffnungsschimmer, der aber schnell erlischt: Nur acht Minuten später chippt Kastriot Krasniqi den Ball über die Abwehr, Colin Hammacher schaltet den Turbo ein und schiebt zum 1:2 ein.
Und dann geht’s schnell: Max Plep trifft zum 1:3, Hammacher – das Geburtstagskind, legt in der 87. Minute noch einmal nach. Doppelpack, 15. Saisontor, Feierlaune. „Da ist der Sack zu“, schreibt Meer und trifft damit den Ton eines Spiels, das sich am Ende klarer liest, als es lange aussah.
TuS Lingen gewinnt 4:1 - ein Arbeitssieg, wie ihn Markus Meer im Liveticker treffend beschreibt: „Ein Sieg, nach dem es lange Zeit nicht aussah. Kein gutes Spiel, aber ein Sieg der Moral.“
Und so bleibt am Ende nicht nur das Ergebnis hängen, sondern auch ein Liveticker, der zeigt: Zwischen Kreisklasse und Komik liegen oft nur ein paar Worte Abstand.
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SuS Darme II trotzt allen Widrigkeiten, verdienter 3:1-Erfolg gegen Baccum II

Wenn einem vor dem Spiel jemand gesagt hätte, dass SuS Darme II trotz Torwartnot und halber Lazarettbesetzung drei Punkte holt, hätte wohl selbst der Mannschaftsbetreuer skeptisch geschaut. Doch am Ende durfte man in Darme grinsen und das nicht zu knapp.
Denn die Truppe von Coach Keuters zeigte, dass Improvisation und Leidenschaft manchmal mehr wert sind als jedes Taktikbrett. Mit Jost Heuer stand ein junger Keeper im Tor, der gerade erst den Kaderzettel unterschrieben hatte und prompt ein starkes Debüt hinlegte. Hinter ihm eine neu zusammengewürfelte Abwehr, die aussah, als hätte sie schon seit Jahren zusammengespielt.
Baldauf und Wegmann sorgen früh für klare Verhältnisse
Schon nach 22 Minuten brachte Felix Baldauf, der aktuell wohl in jedem zweiten Spiel trifft, die Hausherren in Führung, nach schöner Vorlage von Hannes Brose. Kurz vor der Pause dann der nächste Schlag: Ein Freistoß, ein bisschen Chaos im Strafraum, ein bisschen Latte, ein bisschen Wegmann und am Ende zappelte der Ball zum 2:0 im Netz.
Baccum trifft, aber ins falsche Tor
In der zweiten Hälfte kam Baccum dann kurzzeitig ins Spiel, allerdings mit Hilfe der Darmer. Michael Kuper lenkte einen harmlosen Ball unglücklich ins eigene Netz. Kein Vorwurf, das war einfach Pech, der Ball fand eine Flugbahn, die man sonst nur aus Billardhallen kennt.
Doch anstatt zu wackeln, legte SuS Darme nach. Wieder war es Felix Baldauf, diesmal mit einer Szene, die man sich auf Dauerschleife anschauen möchte: Distanzschuss an die Latte, Abpraller, Hacke, Drehung, Tor - Gerd Müller hätte anerkennend genickt. 3:1. Deckel drauf.
Ein Sieg mit Symbolwert
Am Ende stand ein verdienter Sieg, vielleicht sogar ein richtungsweisender. Denn Darme II zeigte, dass man auch mit halber Mannschaft, improvisiertem Torhüter und einer guten Portion Teamgeist überzeugend auftreten kann.
Liveticker-Schreiber Frank Schmitz brachte es in seiner Schlussanalyse auf den Punkt: „Insgesamt ein verdienter Sieg für den SuS Darme II. Die Elf von Coach Keuters trotzte den vielen Ausfällen…“ - treffender kann man’s nicht sagen.
Zeit zum Durchschnaufen bleibt allerdings kaum: Schon am Samstag wartet mit dem SV Listrup II der nächste formstarke Gegner. Doch wenn Darme weiter so auftritt, darf man sich auch dort auf ein kämpferisches Spiel freuen, mit einem Augenzwinkern und vielleicht dem nächsten Kapitel der kleinen Darmer Aufstiegsgeschichte.
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