2024-07-17T10:40:36.325Z

Relegation
Nach dem deutlichen Sieg gegen die TSG Thannhausen und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga war der Jubel bei der SpVgg Lagerlechfeld groß.
Nach dem deutlichen Sieg gegen die TSG Thannhausen und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga war der Jubel bei der SpVgg Lagerlechfeld groß. – Foto: Hieronymus Schneider

Lagerlechfeld schnappt sich den letzten Platz

SpVgg setzt sich in der Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga durch +++ Thannhausen bleibt weiter Kreisligist

Die SpVgg Lagerlechfeld hat erstmals den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft. Im Endspiel der Aufstiegsrelegation in Aystetten fiel der Sieg gegen die TSG Thannhausen mit 4:1 deutlich aus.

Für den späteren Sieger SpVgg Lagerlechfeld begann die Partie mit einer Schrecksekunde. Thannhausens Stürmer Daniel Bobitiu war von Torwart Mario Pachera regelwidrig am Torschuss gehindert worden, Schiedsrichter Sebastian Stadlmayr zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Ahmet Cam trat an, aber Pachera wehrte den Schuss ab und hielt den Ball im Nachfassen fest. Fortan lief es für die SpVgg, denn kuzr darauf köpfte Marcel Lex zum 1:0 ein. Beim zweiten Treffer zog Marcel Lex ab, TSG-Verteidiger Ronis Sadrijaj grätschte noch in den Torschuss hinein, sodass der Ball im Bogen zum 2:0 ins Netz flog.
Gleich nach Wiederbeginn überraschte Simon Wilde die TSG-Abwehr samt Torwart mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 3:0. Als Lagerlechfelds Marius Heißerer den Ball ins eigene Tor abfälschte, kam kurzzeitig nochmal Spannung auf. Weil sich aber in dieser Phase Sadrijaj eine Zeitstrafe einfing, wurden die Thannhauser im Vorwärtsdrang gestoppt. Und mit dem 4:1 sorgte dann Christoph Bitter für die Entscheidung.
Für die TSG-Fans war das zuviel, sie zündeten Pyros. Erst als sich die Lage beruhigt hatte, ging es weiter. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel der Lagerlechfelder und ihres engagierten Anhangs keine Grenzen. Ausgelassen feierten sie den ersten Bezirksligaaufstieg in der Vereinsgeschichte und ließen Spielertrainer Daniel Raffler und Co-Trainer Roland Hausner hochleben. Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Sebastian Stadlmayr (Donaumünster) - Zuschauer: 608 (in Aystetten)
Tore: 0:1 Marcel Lex (7.), 0:2 Marcel Lex (21.), 0:3 Simon Wilde (46.), 1:3 Marius Heißerer (55./Eigentor), 1:4 Christoph Bitter (74.)
Gelb-Rot: Ibrahim Capar (90.+4/TSG Thannhausen)
Bes. Vorkommnis: Ahmet Cam (TSG Thannhausen) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Mario Pachera (4.).

Das sind die Bezirksligsten 2024/25

Verbliebene Teams aus der Bezirksliga Nord (11)

  • FC Stätzling
  • SV Wörnitzstein
  • VfL Ecknach
  • TSV Gersthofen
  • VfR Neuburg
  • TSV Meitingen
  • VfR Jettingen
  • FC Günzburg
  • SC Griesbeckerzell
  • TSV Hollenbach
  • FC Horgau

Verbliebene Teams aus der Bezirksliga Süd (12)

  • FC Thalhofen
  • SV Egg an der Günz
  • SG Niedersonthofen/Martinszell
  • FC Wiggensbach
  • SV Mering
  • Türkgücü Königsbrunn
  • SVO Germaringen
  • TSV Babenhausen
  • FC Oberstdorf
  • TSV Dinkelscherben
  • TSV Haunstetten
  • SpVgg Kaufbeuren

Absteiger aus der Landesliga (1)

  • TSV Bobingen

Aufstieger aus den Kreisligen (8)

  • TSV Nördlingen II
  • TSV Ziemetshausen
  • FC Rettenberg
  • TSV Kammlach
  • FC Königsbrunn
  • BC Rinnenthal
  • SpVgg Lagerlechfeld
  • FC Bad Wörishofen
Aufrufe: 016.6.2024, 19:53 Uhr
Michael GrünbergerAutor