2026-05-15T09:36:57.455Z

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Laberweinting und Landshut-Münchnerau buchen Kreisliga-Tickets!

Die beiden Kreisklassen-Vizemeister schaffen jeweils nach Elfmeterschießen den Sprung nach oben

von Thomas Seidl · Heute, 20:05 Uhr · 0 Leser
Der VfR Laberweinting setzte sich in Mallersdorf gegen den SV Ettenkofen durch
Der VfR Laberweinting setzte sich in Mallersdorf gegen den SV Ettenkofen durch

Die beiden Kreisliga-Relegationsspiele der Gruppe Kelheim / Landshut waren nichts für schwache Nerven. Sowohl in Mallersdorf zwischen dem VfR Laberweinting und dem SV Ettenkofen sowie in Volkenschwand, wo sich der SV Landshut-Münchnerau und die SG Rottenburg / Oberhatzkofen gegenüberstanden, musste der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. Das bessere Ende für sich hatten schließlich Laberweinting und Landshut-Münchnerau. Die beiden Verlierer müssen nun hoffen, dass der FC Ergolding den Aufstieg in die Landesliga schafft, denn nur dann wird im Fußballkreis West noch ein Kreisliga-Platz frei.



Vor 724 Zusehern hatte das Duell zwischen dem SV Landshut-Münchnerau und der SG Rottenburg / Oberhatzkofen viele Facetten. SG-Goalgetter Maximilian Huttner konterte dreimal eine Führung des Landshuter Kreisklassen-Vizemeisters, der kurz vor Ende der regulären Spielzeit den 2:2-Ausgleich kassierte. Dabei machte SV-Schlussmann Dominik Priller keine gute Figur. Im Elfmeterschießen - beide Teams konnten in der Verlängerung noch einmal treffen - wurde der Goalie dann aber zum Held. Der 27-Jährige parierte gleich zweimal und ausgerechnet auch den letzten Penaltie von Huttner, der damit zur tragischne Figur wurde. In Volkenschwand lieferten sich die beiden Kontrahenten einen sehenswerten Fight, hatten ihre guten Phasen und für die unterlegene Matriciano-Truppe war die Niederlage extrem bitter.



Ein über weite Strecken träges und höhepunktarmes Match sahen die 1124 Zuschauer in Mallersdorf. Laberweinting erwischte einen Top-Start und hätte in Führung gehen können, unter anderem wurde ein Kopfball von Dominik Zeller auf der Linie geklärt (2.). Im Laufe des ersten Durchgangs verflachte die Partie zunehmend und auch im zweiten Abschnitt war nicht viel los. In der Verlängerung verhinderte Ettenkofens Schlussmann Markus Stigler mit einer Klasseparade bei einem Schuss von Paul Margezeder einen Treffer. Die Stockmeier-Truppe blieb offensiv alles schuldig und hatte in den kompletten 120 Minuten keine einzige Großchance. Im Elfmeterschießen scheiterten beide Teams jeweils einmal am Alu und einen Versuch konnte Jonas Wittmann parieren, so dass der VfR erstmals seit über 40 Jahren wieder in der Kreisliga um Punkte und Tore kämpfen darf.