2026-06-16T13:08:32.282Z

Transfers

Laaber: 11 neue Spieler und ein neuer Co-Spielertrainer

Der Kreisklassist hat seinen Kader in der Breite besser aufgestellt und forciert einen gesicherten Mittelfeldplatz

von Florian Würthele · Heute, 13:30 Uhr · 0 Leser
Beim Trainingsauftakt der TSG Laaber waren zahlreiche neue Gesichter auszumachen.
Beim Trainingsauftakt der TSG Laaber waren zahlreiche neue Gesichter auszumachen. – Foto: Verein

Verlinkte Inhalte

Reger Betrieb herrscht derzeit auf dem Trainingsplatz der TSG Laaber. Trainer Christian Eglmeier konnte beim Trainingsauftakt vor bereits eineinhalb Wochen 30 Spieler begrüßen. Darunter zahlreiche neue Gesichter. Der Regensburger Kreisklassist hat seinen Kader deutlich verbreitern können. Neben vier externen Neuzugängen freut man sich auf sieben Nachwuchsspieler aus der heimischen JFG. Daneben stoßen zwei Torhüter nach längeren, privatbedingten Pausen wieder zum Team.

„Vorvergangenen Samstag sind wir mit 30 Spielern in die Vorbereitung gestartet. Mit den Neuzugängen sind wir in der Breite jetzt deutlich besser aufgestellt. Das erhöht natürlich auch den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft – und genau das braucht es, um konstant Leistung zu bringen“, freut sich Coach Eglmeier über die neuen Gesichter. Entsprechend positiv blickt er der kommenden Saison in der Kreisklasse 3 entgegen. Anders als in den letzten zwei Jahren, möchte man diesmal eine sorgenfreie Runde spielen. „Unser erstes Ziel ist es natürlich, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, macht Eglmeier klar. „Gleichzeitig wollen wir uns aber einen gesicherten Platz im Mittelfeld erarbeiten. Nach der Winterpause hat die Mannschaft mit ihrer geschlossenen Leistung gezeigt, was möglich ist und dass wir grundsätzlich mit jedem Gegner mithalten können.“

Aus der A-Jugend rücken mit Peter Engl, Kelash Kumar, Daniel Sauter, Louis Hübner und Julius Lunz fünf Akteure in den Herrenbereich auf. „Es freut uns sehr, dass gleich mehrere Spieler aus unserer JFG Brunnenlöwen zu uns stoßen. Mit Peter, Kelash, Dani, Louis und Julius rücken fünf talentierte Spieler nach, die großes Potenzial mitbringen. Wir trauen allen zu, sich schnell im Herrenbereich durchzusetzen und bereits in ihrer ersten Saison wichtige Rollen zu übernehmen“, so Abteilungsleiter Michael Schmidt. Mit Tim Ott und Lukas Wallrapp stoßen zusätzlich zwei Noch-U19-Spieler zum Kader, „die wir Schritt für Schritt an den Herrenbereich heranführen möchten“.

Außerdem konnte die TSG Laaber vier externe Spieler für sich gewinnen: Daniel Ifeanyichukwu (29, ASV Undorf), Alexander Gehr (21, TSV Beratzhausen), Marco Steiger (31, DJK-SV Oberpfraundorf) und Jean Jiokeng (Kamerun). „Daniel und Jean haben ihren Wohnsitz nach Laaber verlegt – deshalb war für uns schnell klar, dass wir sie gerne in unseren Verein integrieren möchten. Mit Alex und Marco verstärken uns zudem zwei Top-Spieler, die bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt haben und für unsere ja doch sehr junge Mannschaft sowohl sportlich als auch menschlich ein absoluter Mehrwert sind“, skizziert Schmidt.

Steiger wird künftig in einer Doppelrolle fungieren. Der 31-Jährige wurde als neuer spielender Co-Trainer installiert. „Egi und Marco kennen sich privat bereits seit längerer Zeit – daraus entstand der Kontakt und schließlich die Idee, Marco als spielenden Co-Trainer einzubauen. In den Gesprächen haben wir schnell gemerkt, dass er große Lust auf die Aufgabe hat und seine Erfahrung gewinnbringend einbringen möchte“, erklärt der junge Spartenleiter. Als Quasi-Neuzugänge zählen die Tormänner Elias Ferstl (20) und Tobias Mandl (26). Beide mussten die vergangenen zwei Spielzeiten aus privaten Gründen pausieren und stoßen jetzt bzw. im Laufe des Sommers wieder zum Team. „Mit ihnen bekommen wir wieder ein starkes Torwartduo in den Kader und freuen uns sehr über ihre Rückkehr“, jubelt Schmidt.



Beim Thema Saisonziel schlägt der Funktionär in die gleiche Kerbe wie der Trainer: „Wir wollen in erster Linie nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Danach schauen wir, was möglich ist“, sagt Michael Schmidt und stellt fest: „Bereits in der vergangenen Saison hat man gesehen, dass sich hinter den Top-Teams eine größere Gruppe auf Augenhöhe gebildet hat. Mit der SG Freihausen/Batzhausen und dem SV Aichkirchen verbleiben zwei dieser Mannschaften in der Liga und zählen für mich zu den Favoriten. Dahinter scheint vieles offen zu sein.“ Besondere Freude herrscht am Kalvarienberg darüber, dass die 2. Mannschaft der SG Laaber/Beratzhausen in der kommenden Saison wieder in der A-Klasse vertreten ist. Als Zweiter der B-Klasse 4 gelang der Aufstieg. „Die Jungs um Trainer Max Niebler haben die letzten zwei Saisons daraufhin gearbeitet und sich diesen Aufstieg redlich verdient. Jetzt gilt es, den Schwung mitzunehmen, sich in der Liga zu etablieren und die positive Entwicklung fortzusetzen.“