Unvorhergesehene Revolte!

Philip Dräger unterliegt in einer Kampfabstimmung gegen Ingo Engelstädter.

Philip Dräger hat gemeinsam mit seinem KSA viel bewegt. Er übernahm einst 142 Schiris, konnte eine stetige Steigerung der Zahlen erzielen und übergibt – Stand vergangener Montag – 193 Schiedsrichter. Dräger hat sich für die Ausbildung von Jungschiedsrichtern eingesetzt, hat ein großes Netzwerk, die Kompetenz und das nötige Fingerspitzengefühl, Menschen zu führen und diese zu repräsentieren. Daneben ist Dräger der höchstpfeifende Unparteiische im Kreis.

Mit Ingo Engelstädter kommt nun ein Vertreter der älteren Generation, der, nach den zahlreichen spontanen Absagen, wohl alte Seilschaften wieder aufleben lassen muss. Viele Klubs halten seine Art für gewöhnungsbedürftig. Gerade in der Schiedsrichterei sollte Wert auf offene Kommunikation und vertrauensvolle Zusammenarbeit gelegt werden. Die Art, wie Dräger entmachtet wurde, lässt darauf schließen, dass die Gegenkandidatur von langer Hand geplant war – ohne faire Kommunikation. Fachlich ist Dräger über jeden Zweifel erhaben, so dass davon ausgegangen werden kann, dass persönliche Gründe für die aus dem Nichts gekommene Revolte verantwortlich waren.
Aufrufe: 010.4.2019, 15:00 Uhr
FuPa / Nicole BentrupAutor

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