– Foto: Peter Unger

Überraschung: VfR Wellensiek schmeißt SC Peckeloh raus!

In der zweiten Runde des Bielefelder Kreispokals setzt sich der Bezirksligist gegen den Westfalenligisten nach 0:2-Rückstand mit 7:6 im Elfmeterschießen durch.

Die Überraschung in Runde zwei des Bielefelder Kreispokals gelingt Bezirksligist VfR Wellensiek. Die "Gelb-Schwarzen" lagen gegen Westfalenligist SC Peckeloh schon 0:2 im Hintertreffen, als sie sich im Schlussdrittel aufbäumten und noch zum 2:2-Ausgleich kamen. Im Elfmeterschießen hatte der VfR dann die besseren Nerven. Ansonsten setzten sich fast immer die Favoriten durch.
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Der klassenhöhere Klub hat sich durchgesetzt. Westfalenligist VfL Theesen zog durch einen 2:1-Erfolg beim Bezirksligisten TuS Brake in die dritte Runde des Kreispokals ein.
Die erste Halbzeit war taktisch geprägt. In erster Line schien bei beiden Teams die Fehlervermeidung im Mittelpunkt zu stehen. Nach vorn wagten beide Mannschaften nicht viel. Klare Chancen bekamen die Zuschauer nicht zu sehen. Insgesamt erspielten sich die Theesener optische Vorteile. Immerhin annähernd gefährlich war Kalo Önens Pass auf Alessio Giorgio, dessen Schussversuch im Strafraum von einem Braker geblockt wurde.

Die erste Chance, die diese Bezeichnung verdiente, hatte Niklas Sewing, der aus acht Metern am Tor vorbei zielte (33.). Nicht unverdient war die Theesener Führung, durch Kalo Önen in der 39. Spielminute. Beinahe wäre wenig später der Ausgleich gefallen, doch VfL-Keeper Arne Kampe parierte gegen Ivan Allert, der aus kurzer Distanz schoss. Kurz vor dem Abpfiff fiel Michael Zech im Strafraum, den von den Brakern geforderten Elfmeter gab es nicht. Stattdessen ging es in die Pause.

Der Rückstand sorgte nach dem Seitenwechsel dafür, dass die Braker offensiver wurden. Das zweite Tore erzielten allerdings erneut die Theesener. Niklas Sewing erhöhte in der 63. Spielminute auf 2:0 für den Westfalenligisten. In der Schlussviertelstunde gingen die Platzherren größeres Risiko in der Deckung, um vielleicht noch den Ausgleich zu erzielen. Nach einem umstrittenen Freistoß gelang Timo Sablowski das 1:2. Nach einer spannenden und „nickeligen“ Schlussphase blieb es dabei.













Nach Toren von Premtin Gashi (44.) und Alban Shabani (53. FE) schien alles auf einen Sieg der favorisierten Gäste hinauszulaufen. „Wir hatten das Spiel im Griff“, bestätigte Jan Fahrenwald, der den erkrankten Trainer Markus Kleine-Tebbe vertrat. Zwei Unaufmerksamkeiten in der Abwehr (55., 74.) brachten den Bezirksligisten zurück ins Spiel. Als Peckeloh in der Schlussphase vier Hochkaräter vergeben hatte, musste die Entscheidung vom Punkt fallen. Gerrit Weinreich, Robin Sander, Benedikt Bancroft und Alexander Bulanov verwandelten, konnten die Fehlschüsse von Jonas Weißen und Erik Mannek damit aber nicht ausgleichen. Fahrenwalds Enttäuschung hielt sich in Grenzen. „Das war eine gute Einheit“, sagte er.

Eine positive Nachricht hatte es für die Peckeloher vor dem Anpfiff gegeben: Kevin Ikeakhe, der den Verein im Sommer Richtung Landesligist FC Kaunitz verlassen hatte, wird künftig wieder das SCP-Trikot tragen. „Private Gründe“, gaben laut Jan Fahrenwald den Ausschlag. „Kevin ist ein natürlich ein Gewinn für uns, vor allem, weil er auf mehreren Positionen flexibel einsetzbar ist“, freut sich der Sportliche Leiter über die Zusage des 26-Jährigen. Ikeakhes Rückkehr war möglich, weil ihn der SC Peckeloh mit einem Amateurvertrag ausstattet. Wenn alle Formalitäten erledigt sind, soll er schon Sonntag im Heimspiel gegen SV Mesum einsatzberechtigt sein.




Aufrufe: 030.9.2020, 20:00 Uhr
FuPaAutor

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