2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
– Foto: Robert Gertzen

Krusenbuscher SV siegt im Offensivfeuerwerk gegen Osnabrücker SC

Nach 0:4-Halbzeitführung lässt Krusenbusch kurzzeitig nach, am Ende gewinnen die Gastgeberinnen verdient mit 6:3.

Der Krusenbuscher SV feierte am Sonntag einen 6:3-Heimsieg gegen den Osnabrücker SC. Trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Gäste dominierte das Team von Co-Trainer Robert Gertzen vor allem die erste Halbzeit.

Im Friesenstadion setzten die Gastgeberinnen von Beginn an auf Offensivdruck und dominierten das Geschehen. Co-Trainer Robert Gertzen berichtete: „Wir haben insgesamt ein sehr gutes Spiel gemacht, konnten zur Pause schon 4:0 führen, weil wir von Beginn an druckvoll agiert haben, hatten ganz früh schon erste Chancen auf Tore. Dann jeweils Tempoläufe und sicher vollendet, haben aber auch einige Chancen liegen gelassen.“

Die Tore fielen dabei konsequent: Helene Stahlhut (13.), Mia Mailin Carpenedo (19., 31.), Carlotta Köhn Cerezo (37.) stellten bereits vor der Halbzeit die Weichen auf Sieg. „Die drei Gegen Tore waren unnötig, aber das sind Kleinigkeiten. Das Einzige, was man sich vorwerfen muss, ist die Chanceverwertung, da hätte man auch etwas besser abschließen können, aber im Großen und Ganzen sind wir zufrieden mit dem Spiel“, so Gertzen.

Der OSC zeigte in der zweiten Hälfte Moral: Joanna Lehnen (58.) und Anna Kollhoff (62.) verkürzten auf 4:2 und brachten die Partie noch einmal in Bewegung. „Wir haben das 4-1 gemacht, das 4-2 gemacht, sind dann nochmal rangekommen. Wenn wir das dritte Tor auch noch gemacht hätten, dann wäre auch definitiv noch was gegangen“, erklärte OSC-Trainer Philipp Mennemann. Allerdings gelang Krusenbusch durch weitere Treffer von Mia Mailin Carpenedo (70.) und Louisa Sophie Reinken (85.) die endgültige Entscheidung, bevor Juliana Taylor (87.) das Endergebnis von 6:3 herstellte.

„Wir bleiben zuhause ungeschlagen, vier Spiele, drei Siege, ein Unentschieden. Wir bereiten uns jetzt schon auf den nächsten Gegner vor und wollen in Aurich auswärts mit dem Schwung, den wir jetzt geholt haben, punkten“, blickte Gertzen voraus.

Mennemann zeigte sich trotz der Niederlage anerkennend: „Die Mädels haben trotzdem sehr gute Moral bewiesen. Wir haben viele Dinge ordentlich gemacht, aber momentan reicht es halt nicht für mehr. Es tut mir für die Spielerinnen einfach unfassbar weh, weil die sich wirklich reinhauen und bis zur letzten Minute kämpfen. Wir müssen einfach am Ball bleiben und weiter arbeiten.“

Mit diesem Sieg verbessert der Krusenbuscher SV seine Position auf Rang vier der Landesliga Weser-Ems, während der Osnabrücker SC weiterhin auf den ersten Punktgewinn der Saison wartet.

Aufrufe: 029.9.2025, 20:33 Uhr
COEAutor