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Krusenbusch verpasst den Sieg in letzter Sekunde

Nach deutlicher Führung bringt ein hektisches Finale der SG Schwefingen/Union Meppen noch einen Punkt ein.

von COE · 18.11.2025, 14:32 Uhr · 0 Leser
– Foto: Robert Gertzen

Der Krusenbuscher SV kontrolliert weite Strecken der Partie, vergibt aber mehrfach die Möglichkeit zur Entscheidung. Schwefingen kämpft sich spät zurück und trifft tief in der Nachspielzeit zum 2:2.

Der Krusenbuscher SV hat im Heimspiel gegen die SG Schwefingen/Union Meppen einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben. Trotz klarer Überlegenheit über weite Strecken endete die Partie 2:2 – ein Ergebnis, das sich für den Gastgeber wie eine Niederlage anfühlt. Bereits in der dritten Minute brachte Annerieke Loell die Hausherrinnen in Führung, bevor Nantke Aden kurz nach der Pause auf 2:0 erhöhte.

Co-Trainer Robert Gertzen zeigte sich nach Schlusspfiff frustriert: „Das 2:2 fühlt sich für uns wie eine Niederlage an. Wir haben das Spiel über weite Strecken bestimmt, uns gute Chancen erspielt und konnten uns am Ende leider wieder nicht belohnen.“ Die Leistung seiner Mannschaft wollte er dennoch klar hervorheben: „Die Einstellung und die Leistung unserer Mannschaft passte absolut, damit sind wir auch vollkommen zufrieden.“

Nach dem frühen Treffer kontrollierte Krusenbusch das Spiel, während Schwefingen lange nicht ins Rollen kam. Trainer Johannes Meiners räumte ein: „Wir hatten uns in diesem Spiel einiges vorgenommen. Allerdings wurde unser Plan schon nach drei Minuten zunichte gemacht. Durch eine Unachtsamkeit in unserer Hintermannschaft gelang Krusenbusch das frühe 1:0.“

Auch in den Minuten danach hatte sein Team Mühe: „Krusenbusch hatte klare Vorteile und wir kamen nach wie vor gar nicht ins Spiel.“ Der zweite Gegentreffer in der 52. Minute sei dann „verdient“ gewesen.

Mit dem 2:0 im Rücken verpasste es Krusenbusch jedoch, den Sack zuzumachen. „Wenn man uns etwas vorwerfen kann, dann ist es der Punkt, dass wir nach der frühen Führung oder dem zweiten Tor kurz nach Wiederbeginn nicht nachlegen und das Spiel entscheiden konnten“, sagte Gertzen.

Erst in der Schlussphase fand Schwefingen Zug zum Tor. „In der 85. Minute machte Carolin Raming mit einem sehenswerten Distanztreffer das 2:1. Das war wie ein Weckruf für uns“, erklärte Meiners. Die Gäste warfen nun alles nach vorn – und wurden spät belohnt. „Plötzlich war es ein ganz anderes Spiel und wir haben nur noch gedrückt. Das wurde dann in der 93. Minute mit dem 2:2 belohnt. Für uns wie ein gefühlter Sieg, auch wenn der Punktgewinn sehr glücklich war.“

Für Krusenbusch dagegen endete die Partie bitter. „Nach dem Anschlusstreffer wurde das Spiel noch einmal heiß und hektisch. Die FSG hat alles nach vorne geworfen und sich mit der letzten Aktion noch einen Punkt gesichert. Für uns ist das extrem bitter“, sagte Gertzen. Seine Kritik war eindeutig: „In solchen Szenen müssen wir einfach mal den Ball aus der Gefahrenzone knallen und weniger hektisch agieren. Da fehlen uns noch die wenigen Prozent, um eine enge Partie am Ende doch erfolgreich über die Bühne zu bringen.“

Am Ende stand für beide Teams ein Punkt – für Schwefingen ein schmeichelhafter, für Krusenbusch ein schmerzhafter. In der Tabelle bleibt die SG damit im oberen Mittelfeld, während Krusenbusch weiterhin um Abstand nach unten kämpft.