2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Krisenduell im Nordstadt-Stadion – Sandershausen unter Druck

26. Spieltag der Gruppenliga Kassel 2

von red · Heute, 14:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Johannes Hetzer

Der 26. Spieltag der Gruppenliga Kassel 2 setzt die nächsten markanten Linien. TuSpo 1912 Rengershausen geht als Tabellenführer ins Heimspiel gegen Eintracht Baunatal, dicht gefolgt von TSG Sandershausen, die nach der späten 0:1-Niederlage in Kaufungen nun zuhause gegen SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen reagieren wollen. Dahinter bleibt TuSpo Grebenstein in Lauerstellung und empfängt bereits am Samstag SG Reinhardshagen.

Verfolgerduell mit Substanz

TuSpo Grebenstein hat sich mit dem 10:1 gegen Espenau, dem 5:0 gegen Wanfried und dem 4:2 in Baunatal eindrucksvoll in Stellung gebracht. Nun kommt mit SG Reinhardshagen ein Gegner, der bei 38 Punkten steht und trotz der 2:4-Niederlage in Lohfelden weiter zur oberen Tabellenhälfte gehört. Für Grebenstein ist das ein Spiel, um den Druck auf das Spitzenduo hochzuhalten; für Reinhardshagen die Chance, im Rennen um die obere Zone direkt wieder ein Zeichen zu setzen.

Stabile Form

Die TSG Wilhelmshöhe hat zuletzt mit Siegen gegen Bosporus, Lohfelden und Holzhausen gezeigt, dass sie im Tabellenkeller noch lebt. Der SV Kaufungen 07 kommt seinerseits mit Rückenwind aus dem späten 1:0 gegen Sandershausen und steht mit 36 Punkten stabil im Mittelfeld. Gerade deshalb ist die Partie interessant: Wilhelmshöhe braucht beinahe jeden Punkt, Kaufungen kann mit einem weiteren Erfolg die gute Serie fortsetzen und den Abstand nach unten weiter vergrößern.

Holzhausen in Gefahr

Der TSV Holzhausen/Reinhardswald hat nach dem 1:7 in Sandershausen und dem 0:2 gegen Wilhelmshöhe zwei bittere Rückschläge hinnehmen müssen und steckt mit 20 Punkten weiter tief im Tabellenkeller. Lohfelden reist nach dem 4:2 gegen Reinhardshagen zwar mit einem Erfolgserlebnis an, weiß aber auch, dass es im Kampf um Rang vier keine Ruhe gibt. Die Gastgeber werben für ein intensives Heimspiel, Lohfelden wird dagegen darauf aus sein, in der oberen Tabellenhälfte keinen Boden einzubüßen.

Reaktion gefragt

Für die TSG Sandershausen ist die Lage klar: Nach dem späten Nackenschlag in Kaufungen muss zuhause gegen Wettesingen/Breuna/Oberlistingen eine Antwort folgen. Die Mannschaft von Andre Fröhlich hat das Hinspiel nur 1:1 gespielt und trifft nun auf einen Gegner, der zuletzt zwar mit dem 0:3 gegen Hombressen einen Dämpfer kassierte, davor aber in Rothwesten und bei Bosporus wichtige Siege eingefahren hatte. Sandershausen will auf den heimischen A-Platz an der Heiligenröder Straße zurück und dort „in die Erfolgsspur“ finden – alles andere als ein Heimsieg wäre im Titelrennen ein Rückschlag.

Pflichtaufgabe?

TuSpo Rengershausen hat sich die Tabellenführung mit dem 4:0 in Espenau zurückgeholt und geht nun mit viel Offensivkraft ins Heimspiel gegen Eintracht Baunatal. Die Großenritter stehen zwar „nur“ bei 34 Punkten, haben aber in dieser Saison mehrfach gezeigt, dass sie Spiele gegen stärkere Gegner offenhalten können – auch wenn das jüngste 2:4 gegen Grebenstein nach 2:0-Führung ein herber Dämpfer war. Für Rengershausen ist es ein Spiel, das gewonnen werden muss, wenn der knappe Vorsprung auf Sandershausen Bestand haben soll.

Was steckt noch drin?

Der TSV Wolfsanger ist mit 38 Punkten Fünfter und hat nach dem 1:0 in Wanfried den nächsten Schritt in Richtung obere Tabellenhälfte gemacht. Hertingshausen kommt mit dem Derby-Sieg gegen Rothwesten und dem 2:0 im Nachholspiel gegen Baunatal ebenfalls stabilisiert nach Wolfsanger. Das macht diese Partie zu einem Duell zweier Mannschaften, die nicht mehr akut nach unten schauen müssen, aber durchaus noch Ambitionen auf eine bessere Endplatzierung haben.

Formtief auf beiden Seiten

Der FC Bosporus Kassel steht mit 37 Punkten im dichten Mittelfeld und darf sich gegen den Vorletzten keine Blöße geben, wenn der Blick nach oben nicht ganz verloren gehen soll. VfL Wanfried hat zuletzt gegen Wolfsanger verloren und bleibt bei 11 Punkten tief im Abstiegssog. Im Hinspiel viele zwar keine Tore – trotzdem ist hier die Favoritenrolle beim Gastgeber.

Gelegenheit zum Sieg

Für den TSV Rothwesten ist das Heimspiel gegen Schlusslicht SV Espenau eine große Chance. Nach dem 0:1 in Hertingshausen und den beiden Roten Karten gegen Spielertrainer Ullrich Siewert und Alan Mohammad will der Tabellenzwölfte wieder Zählbares holen. Espenau bringt mit fünf Punkten und 20:89 Toren die schwächsten Werte der Liga mit – genau deshalb steht Rothwesten unter Zugzwang, diese Partie im Kellerkampf auch wirklich für sich zu entscheiden.