2026-04-16T10:11:10.190Z

Spielbericht

Krise verschärft sich: TSV Zorneding verliert gegen Schlusslicht

Führung reichte nicht zum Sieg

von Florian Hennig · Heute, 09:17 Uhr · 0 Leser
Mit guter Boxbesetzung und Halbraumflanken setzten die Zornedinger um (rot, von links) Daniel Winzer, Jannik Ast, Lorenz Leger und (im Hintergrund) Marco Rastel die Aschauer immer wieder unter Druck.
Mit guter Boxbesetzung und Halbraumflanken setzten die Zornedinger um (rot, von links) Daniel Winzer, Jannik Ast, Lorenz Leger und (im Hintergrund) Marco Rastel die Aschauer immer wieder unter Druck. – Foto: C. Dite/Verein

Der TSV Zorneding unterliegt dem SV Aschau mit 1:2. In fünf von sieben Rückrundenspielen verspielten die Zornedinger eine Führung.

Fußball-Bezirksligist TSV Zorneding hat einen weiteren Rückschlag einstecken müssen. Die Zornedinger unterlagen auswärts beim bisherigen Schlusslicht SV Aschau/Inn mit 1:2 (1:0) Toren. Somit rutscht die Mannschaft von Coach Sascha Bergmann immer tiefer in den Tabellenkeller. „Es hat nichts mit taktischen Dingen zu tun. Einfache Fehler brechen uns derzeit das Genick. Das ist bitter“, ärgerte sich Bergmann nach dem Schlusspfiff.

Dabei erwischte der TSV einen vielversprechenden Start. Marco Rastel (15.) brachte die Zornedinger nach einer Flanke von Luis Mikusch von der linken Seite per Kopf in Front. Maximilian Hotz und Lorenz Leger verpassten es, die Führung auszubauen. Beide zielten bei ihren Abschlüssen zu hoch.

Unnötiger Ballverlust leitet Niederlage des TSV Zorneding ein

Nach dem Seitenwechsel gelang den Platzherren nach einem langen Ball über die Zornedinger Defensivreihe der Ausgleichstreffer, als ein Aschauer Angreifer den Ball an TSV-Torhüter Michael Pohn vorbeispitzelte (53.). Für die Bergmann-Elf sollte es noch schlimmer kommen. Nach einem unnötigen Ballverlust brachte der SV Aschau das Spielgerät gefährlich zur Mitte und drehte die Partie (75.) zu seinen Gunsten.

„Wir schaffen es aktuell einfach nicht, eine Führung nach Hause zu bringen“, so Bergmann. Tatsächlich lagen die Zornedinger in fünf ihrer sieben Rückrundenbegegnungen zwischenzeitlich in Führung, holten am Ende allerdings nur ein mageres Pünktchen. Auch weil Tobias Savary den Ball auf dem Aschauer Rasenplatz in der Schlussphase aus kurzer Distanz nicht sauber traf und am Tor vorbei legte. „In der Vorwoche kassieren wir in der Nachspielzeit ein Gegentor, aber selbst schaffen wir den Lucky Punch nicht“, regte sich Bergmann auf.

„Unsere Situation wird immer bescheidener. Wir müssen nun aufpassen, dass wir nicht noch tiefer nach unten rutschen und erstmal den Relegationsplatz absichern“, so der TSV-Coach. Auch Zornedings Abteilungsleiter Mark Grusz, der seinem Trainerteam noch vor der Partie vehement den Rücken gestärkt hatte, wählte erneut deutliche Worte: „Wir müssen das abhaken und noch näher zusammenrücken, denn wir haben den Klassenerhalt nach wie vor in der eigenen Hand.“