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Kreuzbandriss im Derby ‒ SVH bangt vor Duell mit 1860 um Müller

von Patrik Stäbler · 29.07.2025, 14:41 Uhr · 0 Leser
Kreuzbandriss: Severin Müller (rot) fällt beim SV Heimstetten aus.
Kreuzbandriss: Severin Müller (rot) fällt beim SV Heimstetten aus. – Foto: Dieter Michalek

An diesem Mittwoch starten für die Bayernliga-Fußballer des SV Heimstetten die Flutlicht-Wochen. Denn beginnend mit dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München II um 19 Uhr tritt der SVH sechsmal hintereinander in den Abendstunden an. „Und die Jungs freuen sich darauf“, sagt Trainerin Sarah Romert. „Denn prinzipiell sind solche Flutlichtspiele immer was Schönes.“

Ob die vom Flutlicht beleuchteten Heimstettner auch im übertragenen Sinne strahlen werden? Bei dieser Frage fällt eine Prognose schwer. Denn nach den zwei Unentschieden zum Auftakt – einem 3:3 gegen Nördlingen folgte ein 1:1 beim Nachbarn Ismaning – wisse sie selbst noch nicht recht, wo ihr Team aktuell stehe, räumt die Trainerin ein.

Müller fällt mit Kreuzbandriss aus

„Ich denke, man sieht, dass sich bei uns viel getan hat – und dass es noch Zeit braucht, bis sich alles findet“, sagt Sarah Romert mit Blick auf ein Dutzend Abgänge und ebenso viele Neuverpflichtungen im Sommer. Zuletzt in Ismaning standen ganze sechs Kicker in der Startelf, die vergangene Saison noch nicht das SVH-Trikot getragen haben – und das, obwohl in Dominique Girtler und David Leitl aktuell noch zwei Zugänge verletzungsbedingt fehlen.

Ebenfalls nicht an Bord, jedoch aus beruflichen Gründen, war in Ismaning Co-Spielertrainer Lukas Riglewski, der seine Elf im Auftaktmatch gegen Nördlingen mit einem späten Doppelpack noch einen Punkt beschert hatte. Gegen die Löwen ist der Torjäger wieder dabei und wird wohl in der Startelf stehen. Dort ist eigentlich auch Severin Müller gesetzt. Doch das Eigengewächs, das kürzlich sein 200. Pflichtspiel für den SVH bestritten hat, wird diesmal wegen einer Knieverletzung fehlen. Er hat sich im Derby gegen Ismaning einen Kreuzbandriss zugezogen.

Derweil ist der Gegner am Mittwoch – immerhin amtierender Vizemeister der Bayernliga Süd – ein alter Bekannter für Heimstetten: In den vergangenen Jahren standen sich beide Teams ein Dutzend Mal gegenüber, wobei der SVH und die Löwen-Reserve jeweils fünfmal als Sieger vom Platz gingen.

Während sich Nördlingen und Ismaning vorwiegend auf die Defensive konzentriert hätten, rechne sie nun mit einem Gegner, „der mitspielen will“, sagt die Heimstettner Cheftrainerin. „Ich denke, dass uns das entgegenkommt.“ Anders als der SVH haben die Sechziger jedoch einen blitzsauberen Saisonstart hingelegt. Zum Auftakt gab’s für die Elf von Trainer Alper Kayabunar ein 4:1 in Kottern. Und am vergangenen Spieltag musste das Heimduell der Löwen gegen Geretsried aufgrund eines Unwetter abgebrochen werden – beim Stand von 1:0 für die Gastgeber. (ps)

Voraussichtliche Aufstellung: Scherger, Cavadias, Bauer, Kehl, Rüther, Steimel, Vochatzer, Polat, Ezeala, Arslan, Riglewski.