2024-07-17T10:40:36.325Z

Ligavorschau
2021 standen die Kemnitzer das letzte Mal im Kreispokalfinale, auch in Neusalza-Spremberg, und gewannen den Pott.
2021 standen die Kemnitzer das letzte Mal im Kreispokalfinale, auch in Neusalza-Spremberg, und gewannen den Pott. – Foto: GS

Kreispokalfinale am Sonntag

In Neusalza-Spremberg stehen sich der FSV Kemnitz und die TSG Lawalde gegenüber.

Das Endspiel um den Kreispokal des Fußballverbandes der Oberlausitz findet zum dritten Mal in Neusalza-Spremberg statt.

Am Sonntag, dem 09. Juni ab 15:00 Uhr steigt das Kreispokalfinale der Herren des Oberlausitzer Fußballverbandes auf dem Sportplatz am Hänscheberg in Neusalza-Spremberg. Gegenüber stehen sich dann die punktgleichen Kreisoberligisten FSV Kemnitz und die TSG Lawalde. Beide Vertretungen haben in der höchsten Spielklasse des Kreises 47 Punkte eingefahren, wobei die Lawalde Vizekreismeister wurden und die Kemnitzer auf Platz vier über die Ziellinie kamen. Der letzte Ligavergleich in Kemnitz endete mit einem 1:1 (0:0). Es ist also auch diesmal mit einem engen und spannenden Endspiel zu rechnen.

Beide Endspielvereine standen sich bereits vor elf Jahren, im Sommer 2013, in einem FVO Kreispokalfinale gegenüber, damals siegten die Kemnitzer in Bernstadt mit 4:2 (2:0) Toren. Der zweite Titelgewinn in diesem Wettbewerb gelang den FSV Kicker vor drei Jahren in Neusalza-Spremberg, als man den SV Gebelzig 1923 in einer spektakulären Wasserschlacht im Elfmeterschießen bezwang. Mit einem weiteren Sieg würde man mit dem bisherigen Rekordsieger VfB Zittau (Kreispokalsieger 2015, 2018 und 2020) gleichziehen. Für die TSG Lawalde ist es erst die zweite Teilnahme an einem Kreispokalfinale des Fußballverbandes Oberlausitz. Da die Begegnung auch ein Derby ist, rechnen die Gastgeber aus Neusalza-Spremberg mit vielen Zuschauer. Es wird daher gebeten rechtzeitig anzureisen und die Parkplätze am Bahnhof, gegenüber der Pestalozzi-Mittelschule und gegenüber der Turnhalle an der Schulstraße zu nutzen. Die Zufahrt an den Sportplatz, die Sonnebergstraße, wird für Zuschauer an diesem Tag gesperrt sein und nur für Spieler der beiden Endspielteilnehmer und Funktionäre des Heimvereins und des Verbandes befahrbar sein. Der Zuschauerrekord in einem Oberlausitzer Kreispokalfinale wurde erst im Vorjahr verbessert, als im Ostritzer Neißestadion der LSV Friedersdorf vor 649 Besuchern den den TSV Großschönau mit 2:1 (0:0) besiegte.

Der FSV 1990 Neusalza-Spremberg trägt das Herrenendspiel nach 2017 und 2021 bereits zu dritten Mal aus. Schiedsrichter der Partie ist Doktor Mario Thieme (SV Neueibau) aus Zittau. Ihm assistieren vom Gastgeber Alex Groß und Victor Tzschoch (SV Arnsdorf-Hilbersdorf) aus Melaune. (gs)

Aufrufe: 07.6.2024, 11:00 Uhr
Georg SchröerAutor