2026-06-09T05:59:15.975Z

Pokal

Kreispokalendspiele: Das sagen die zehn Finalisten

Kreispokale der Ü32, Ü40, Herren und Frauen +++ Vertreter der insgesamt zehn Teams im Interview

von FuPa Rotenburg · Heute, 12:15 Uhr · 0 Leser
– Foto: Thies Meyer

Am Samstag, 13. Juni, steht auf der Anlage des TSV Karlshöfen der Tag der Pokalfinalspiele an. FuPa hat den beiden Ü32- und Ü40-Finalisten, den vier Männer-Finalisten sowie den beiden Frauen-Finalisten jeweils dieselben drei Fragen gestellt.

Die Antworten der Teams werden für jedes Finale gegenübergestellt und geben einen Einblick in die Ausgangslage vor den Endspielen. Welche Ziele haben sich die Mannschaften gesetzt? Was erwarten sie von der Partie? Und können sie in Bestbesetzung antreten?

Kreispokal der Herren Ü32

Im Finale des Ü32-Kreispokals stehen sich die SG Moor und die SG Westerholz/Hetzwege gegenüber. Die Ausgangslage in den jeweiligen Ligen spricht dabei leicht für die SG Westerholz/Hetzwege, die in der Ü32-Kreisliga Rotenburg Süd aktuell den dritten Tabellenplatz belegt. Die SG Moor geht als Vorletzter der Ü32-Kreisliga Rotenburg Nord in das Endspiel.

Im Interview: Stefan Bargmann, Trainer der SG Moor und Patrick Ramm, Trainer der SG Westerholz/Hetzwege:

Stefan Bargmann (l.), Trainer der SG Moor und Patrick Ramm (r.), Trainer der SG Westerholz/Hetzwege
Stefan Bargmann (l.), Trainer der SG Moor und Patrick Ramm (r.), Trainer der SG Westerholz/Hetzwege – Foto: Danny Haar | Privat

Was habt ihr euch für das Endspiel vorgenommen?

Bargmann: In einem Finale möchte man ungerne als Verlierer herausgehen. Insbesondere, wenn es das Finale tu Huus ist. Daher wollen wir natürlich sehr gerne gewinnen. Das erfordert aber, dass wir alle an unsere Leistungsgrenze gehen.

Ramm: In erster Linie wollen wir den Tag genießen und gemeinsam Spaß haben. Nicht ohne Grund läuft bei unseren Toren der Torjingle aus dem Intro der Anime-Serie „Die Kickers“. Der Text beschreibt unsere Mannschaft eigentlich perfekt: eine Gruppe von Freunden, die durch dick und dünn geht, füreinander einsteht und immer zusammenhält – unabhängig davon, ob es gerade gut läuft oder ob man Rückschläge einstecken muss. Genau dieser Teamgeist hat uns bis ins Finale getragen. Natürlich wollen wir sportlich das Maximum herausholen, aber vor allem wollen wir diesen besonderen Tag gemeinsam erleben und genießen.

Was für ein Spiel erwartet ihr?

Bargmann: Das ist schwer einzuschätzen, weil wir Westerholz/Hetzwege nicht aus dem Ligaalltag kennen. Da wir aber einige Spieler von früher kennen, rechnen wir mit einem sehr kampfbetonten Spiel.

Ramm: Uns ist bewusst, dass das Finale trotz neutraler Austragung für unseren Gegner durchaus Heimspielcharakter haben wird, da die Endspiele auf dessen Sportanlage ausgetragen werden. Entsprechend rechnen wir mit einer Kulisse, die eher hinter dem Gegner stehen wird. Davon lassen wir uns jedoch nicht beeindrucken. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um nach dem Schlusspfiff als Pokalsieger den Platz zu verlassen.
Gleichzeitig werden auch wir nicht ohne Unterstützung anreisen. Ein Teil unserer Fans wird bereits gemeinsam mit der Mannschaft im gemieteten Bus anreisen, viele weitere Unterstützer werden privat den Weg zum Finale antreten. Wir freuen uns auf eine tolle Atmosphäre und sind überzeugt, dass auch unsere Anhänger für die nötige Unterstützung sorgen werden.

Könnt ihr in Bestbesetzung spielen oder müsst ihr Ausfälle verkraften?

Bargmann: Stand jetzt müssen wir nur auf André Buthmann verzichten. Für ihn tut es mir sehr leid, weil er die ganze Saison dabei war und sich im letzten Testspiel verletzt hat.
Aufgrund des vollen Kaders können wir aber positiv auf das Finale blicken.

Ramm: Personell können wir nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich drei Spieler fallen verletzungsbedingt aus. Bereits unmittelbar nach dem Halbfinale hatten sich vorsorglich mehr als 25 Spieler für das Endspiel angemeldet. Das zeigt, welchen Stellenwert dieses Finale innerhalb der Mannschaft hat.
Für uns als Trainerteam macht das die Entscheidung über die 22 Kaderplätze allerdings nicht einfacher. Umso wichtiger ist es hervorzuheben, dass auch diejenigen Spieler, die am Finaltag kein Trikot tragen werden, die Mannschaft nach Kräften unterstützen. Ein besonderer Dank gilt genau diesen Spielern. Sie stellen das Wohl des Teams über persönliche Interessen und leisten einen enormen Beitrag zum hervorragenden Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Dieser Teamgeist ist eine unserer größten Stärken.

Kreispokal der Herren Ü40

Im Finale des Ü40-Kreispokals treffen die SG Byhusen/Anderlingen/Deinstedt und die SG Wörpetal aufeinander. Die SG Byhusen/Anderlingen/Deinstedt geht als Tabellenzweiter der Ü40-Kreisliga Rotenburg Nord (7er) in das Endspiel. Die SG Wörpetal sicherte sich dagegen den Meistertitel in der Ü40-Kreisliga Rotenburg Süd (7er) und gewann anschließend auch das Meisterschaftsendspiel gegen den Tabellenführer der Nordstaffel.

Für zusätzliche Brisanz sorgt der Blick auf die vergangene Saison. Bereits damals standen sich beide Mannschaften im Kreispokalfinale gegenüber. Die SG Byhusen/Anderlingen/Deinstedt setzte sich mit 3:2 durch und holte den Pokalsieg.

Im Interview: Matthias Seeba, Trainer der SG Byhusen/​Anderlingen/​Deinstedt und Matthias Gerdes, Spielertrainer der SG Wörpetal:

Matthias Seeba (l.), Trainer der SG Byhusen/​Anderlingen/​Deinstedt und Matthias Gerdes (r.), Spielertrainer der SG Wörpetal
Matthias Seeba (l.), Trainer der SG Byhusen/​Anderlingen/​Deinstedt und Matthias Gerdes (r.), Spielertrainer der SG Wörpetal – Foto: Privat | Matthias Gerdes

Was habt ihr euch für das Endspiel vorgenommen?

Seeba: Wir freuen uns, wieder beim Highlight der Saison, dem Endspieltag, dabei zu sein. Wir wollen ein tolles Sportevent erleben und freuen uns auf ein Spiel vor vielen Zuschauern. Das kommt in der S40 schließlich nicht mehr allzu oft vor.
Wir wollen die Atmosphäre genießen und in diesem Endspiel unsere beste Leistung zeigen.

Gerdes: Natürlich wollen wir gewinnen. Letztendlich ist das ein K.o.-Spiel, ein Endspiel. Da fährt man nicht hin, um nur einen schönen Tag zu haben. Den wollen wir zwar auch haben, aber in erster Linie wollen wir natürlich versuchen, das Ding zu gewinnen. Mit dieser Einstellung gehen wir das Ganze auch an.

Was für ein Spiel erwartet ihr?

Seeba: Wörpetal ist für uns erneut der klare Favorit, sogar noch mehr als im vergangenen Jahr, als wir Heimvorteil hatten. Trotzdem wollen wir alles in die Waagschale werfen, um dem Gegner Paroli zu bieten.

Gerdes: Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe. Es stehen zwei Mannschaften im Endspiel, die sich beide dafür qualifiziert haben. Keiner ist irgendwie hingelost worden. Somit treffen auch zwei gleich starke Teams aufeinander. Gegen Anderlingen haben wir im vergangenen Jahr gespielt und damals 2:3 verloren. Mal sehen, was diesmal auf uns zukommt. Wir gehen davon aus, dass beide Mannschaften mit einem nahezu kompletten Kader antreten werden und die Voraussetzungen entsprechend ausgeglichen sind. Ein Endspiel ist immer etwas Besonderes, da spielt die Tagesform oft eine entscheidende Rolle.

Könnt ihr in Bestbesetzung spielen oder müsst ihr Ausfälle verkraften?

Seeba: Tatsächlich hatten wir in der abgelaufenen Saison drei Langzeitverletzte. Wir haben aber gezeigt, dass wir mit solchen Ausfällen umgehen können. Schon während der Saison sind andere Spieler in die Bresche gesprungen und genauso wollen wir es auch im Endspiel halten.

Gerdes: Wir werden nicht ganz in Bestbesetzung antreten. Es fehlt ja immer irgendjemand. Auf jeden Fall wird uns mit Arne Braunstein ein Langzeitverletzter fehlen. Er übernimmt normalerweise eine Führungsrolle und gehört zum Stammpersonal. Das ist allerdings schon die gesamte Saison so und deshalb keine Überraschung für uns. Alles Weitere wird sich am Sonnabend zeigen. Grundsätzlich gehen wir aber nicht klagend an die Sache heran. Die Spieler, die zur Verfügung stehen, wollen spielen und werden alles dafür geben.

Kreispokal der Frauen

Im Finale des Frauen-Kreispokals treffen die SG Sandbostel/Hesedorf/Findorf und die SG Nartum/Horstedt aufeinander. Die SG Nartum/Horstedt geht als Titelverteidiger in das Endspiel und möchte den Pokal erneut gewinnen. Beide Mannschaften spielen in der Kreisliga Rotenburg und kennen sich entsprechend gut. Die bisherigen Duelle in dieser Saison sprechen dabei für die SG Nartum/Horstedt. Beide Ligaspiele gegen die SG Sandbostel/Hesedorf/Findorf konnte der Titelverteidiger für sich entscheiden

Im Interview: Alexander Bader, Trainer der SG Sandbostel/​Hesedorf/​Findorf und Jannis Steenbock, Trainer der SG Nartum/Horstedt:

Alexander Bader (l.), Trainer der SG Sandbostel/​Hesedorf/​Findorf und Jannis Steenbock (r.), Trainer der SG Nartum/Horstedt
Alexander Bader (l.), Trainer der SG Sandbostel/​Hesedorf/​Findorf und Jannis Steenbock (r.), Trainer der SG Nartum/Horstedt – Foto: Privat | J. H.

Was habt ihr euch für das Endspiel vorgenommen?

Bader: Auch wenn wir nicht die Favoritenrolle haben, spielen wir natürlich, um den Pokal zu gewinnen. In der vergangenen Saison haben wir des Öfteren gezeigt, dass man mit uns rechnen muss.

Steenbock: An erster Stelle steht für uns natürlich das Ziel, das Finale zu gewinnen und den Pokal mit nach Hause zu nehmen.
Uns ist jedoch bewusst, dass dies alles andere als einfach wird. Mit Sandbostel treffen wir auf einen Gegner, der genauso darauf brennen wird, dieses Finale für sich zu entscheiden. Deshalb wissen wir, dass uns absolut kein Selbstläufer erwartet.
Wir gehen fokussiert in diese Woche und werden im Training noch einmal alles investieren, um optimal auf das Endspiel vorbereitet zu sein. Die Mannschaft ist hochmotiviert und wird mit voller Konzentration in das Finale gehen.

Was für ein Spiel erwartet ihr?

Bader: Auf jeden Fall wird es ein hartes Spiel. Wir müssen mindestens 120 Prozent geben und einen kühlen Kopf bewahren, gerade mit Blick darauf, dass Nartum unser Gegner ist. Zu verschenken haben aber beide Mannschaften nichts.

Steenbock: Uns erwartet ein sehr intensives und anspruchsvolles Spiel gegen einen Gegner, der uns alles abverlangen wird. Uns ist bewusst, dass Sandbostel dieses Finale genauso unbedingt gewinnen möchte wie wir. Deshalb erwarten wir ein Duell auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen können.

Könnt ihr in Bestbesetzung spielen oder müsst ihr Ausfälle verkraften?

Bader: Alle sind Feuer und Flamme für den kommenden Samstag. Viele Ausfälle haben wir nicht zu beklagen, auch wenn die vergangenen Spiele mit einer eher knappen Besetzung vielleicht bessere Voraussetzungen hätten sein können. Das tut aber nichts zur Sache und ist kein Grund für irgendetwas.
Beide Mannschaften haben es selbst in der Hand und wir freuen uns auf ein gutes Spiel.

Steenbock: Leider müssen wir im Finale auf zwei Spielerinnen verzichten, die aufgrund von Knieverletzungen ausfallen. Zudem fehlt uns leider eine weitere Spielerin bereits seit längerer Zeit. Ansonsten können wir auf unseren gesamten Kader zurückgreifen und gehen personell gut aufgestellt in das Endspiel.

Kreispokal Rotenburg 2

Im Finale des Kreispokals Rotenburg II stehen sich der FC Nordheide III und die SG Oste II gegenüber. Dabei treffen zwei Mannschaften aus den beiden Staffeln der 2. Kreisklasse Rotenburg aufeinander. Der FC Nordheide III geht als Tabellendritter der Südstaffel in das Endspiel. Die SG Oste II belegt in der Nordstaffel derzeit den neunten Tabellenplatz.

Im Interview: Justin Sterzik, Trainer der FC Nordheide III und Nikolai Wolf, Trainer der SG Oste II:

Justin Sterzik (l.), Trainer der FC Nordheide III und Nikolai Wolf (r.), Trainer der SG Oste II
Justin Sterzik (l.), Trainer der FC Nordheide III und Nikolai Wolf (r.), Trainer der SG Oste II – Foto: FC Nordheide | Jörg Struwe

Was habt ihr euch für das Endspiel vorgenommen?

Sterzik: Nun ja, wer ein Endspiel erreicht, will es natürlich auch gewinnen. Wir als gesamtes Team wollen das Bestmögliche erreichen, nämlich den Pokal gewinnen.

Wolf: Man spielt ein Finale natürlich um es zu gewinnen und für uns ist es das Highlight einer Saison, in der wir es geschafft haben, alles etwas zu stabilisieren und die Trainingsbeteiligung deutlich nach oben schrauben konnten.

Was für ein Spiel erwartet ihr?

Sterzik: Ich erwarte ein eher kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften werden ihre Chancen nutzen müssen, da ich mit einer eher knappen Partie rechne.

Wolf: Wir erwarten ein enges Spiel, in dem es für uns darum geht, die starke Offensive von Nordheide so gut es geht auszuschalten und nach vorne Nadelstiche zu setzen.

Könnt ihr in Bestbesetzung spielen oder müsst ihr Ausfälle verkraften?

Sterzik: Derzeit gibt es den einen oder anderen Stammspieler, der sich leider am letzten Spieltag verletzt hat. Deshalb heißt es abwarten, ob diese Spieler rechtzeitig fit werden. Ich hoffe es sehr, für uns und vor allem für die Spieler selbst.

Wolf: Aktuell fehlen uns mit Frerk Stabel und Jannik Schröder zwei wichtige Säulen in der Defensive, die wir hoffentlich mit viel Einsatz und Leidenschaft kompensieren können.

Kreispokal Rotenburg

Im Finale des Kreispokals Rotenburg stehen sich der SV Viktoria Oldendorf und der TSV Bevern gegenüber. Viktoria Oldendorf geht als Tabellenzweiter der 1. Kreisklasse Rotenburg Nord in das Endspiel und hat sich zudem für die Aufstiegsrelegation zur Kreisliga qualifiziert. Der TSV Bevern schloss die Saison in der Kreisliga Rotenburg auf dem zehnten Tabellenplatz ab.

Im Interview: Jörg Blicharski, Trainer des SV Viktoria Oldendorf und Patrick Wellbrock, Trainer des TSV Bevern:

Jörg Blicharski (l.), Trainer des SV Viktoria Oldendorf und Patrick Wellbrock (r.), Trainer des TSV Bevern
Jörg Blicharski (l.), Trainer des SV Viktoria Oldendorf und Patrick Wellbrock (r.), Trainer des TSV Bevern – Foto: Finn Müller | Jörg Struwe

Was habt ihr euch für das Endspiel vorgenommen?

Blicharski: Wir nehmen uns, wie in jedem anderen Spiel auch, natürlich vor, es zu gewinnen, ansonsten brauchen wir nicht anzutreten. Wir haben keine Angst vor Bevern, kennen ihre Stärken und Schwächen, respektieren ihre gebrachten Leistungen in der Liga und gehen in das Spiel, wissend, dass es ein 50/50-Spiel wird.
Für jeden von uns ist es eins unserer Highlights in dieser Saison, und wir gehen hoch motiviert und gut vorbereitet in dieses Endspiel.

Wellbrock: Wir wollten diese Saison gerne ins Finale kommen und ich glaube, dass wir uns das auch, gerade nach dem Halbfinalsieg gegen Wörpetal, verdient haben. Jetzt freuen wir uns auf ein besonderes Highlight und wollen das Spiel natürlich auch gerne gewinnen. Fußballerisch haben wir in der Rückrunde, bis auf einige kleine Ausnahmen, wieder guten Fußball gespielt und das wollen wir versuchen, in dem Spiel zu bestätigen. Die letzten beiden Punktspielsiege sollten uns dafür weiteres Selbstvertrauen geben, sodass wir gut vorbereitet und motiviert ins Spiel gehen.

Was für ein Spiel erwartet ihr?

Blicharski: Ich erwarte ein Spiel, das allen Beteiligten alles abverlangen wird. Ich denke, dass es eine sehr intensive Partie zwischen uns geben wird, da keiner Fehler machen will.
Es war ein langer, harter Weg ins Finale. Wir hatten viele sehr gute Mannschaften aus der Kreisliga in den Runden zuvor, sodass wir uns ein bisschen mit den Gegnern aus der Kreisliga auskennen.
Ein Finale ist aber eben auch kein normales Spiel, es ist etwas ganz Besonderes, worauf manch Spieler oder aber auch Trainer sein ganzes Leben wartet.
Daher denke ich, dass die Zuschauer ein spannendes Spiel erwarten dürfen

Wellbrock: Ich glaube, dass man nicht oft im Leben die Chance bekommt, bei solchen Spielen aktiv dabei zu sein. Für solche Spiele spielt man Fußball! Da einige Spieler den Verein verlassen und wir als Trainerteam aufhören, wird es nicht nur sportlich, sondern auch emotional und menschlich ein besonderes Spiel für uns alle. Ich denke, es wird ein intensives Spiel mit zwei guten Fußballmannschaften, vielen Zuschauern und mit tollen Rahmenbedingungen.

Könnt ihr in Bestbesetzung spielen oder müsst ihr Ausfälle verkraften?

Blicharski: Bis auf einige Langzeitverletzte, die schon länger nicht zur Verfügung stehen, kann ich aus dem Vollen schöpfen. Ob es für den ein oder anderen für Spielzeit reichen wird, bleibt abzuwarten, aber die Varianten sind auf jeden Fall vorhanden.
Jeder Spieler ist heiß auf das Finale und wird nochmal alles versuchen, um das Team zu unterstützen und seinen Teil dazu beizutragen.
Am Ende werden wir aber sehen müssen, wie wir am Samstag aufgestellt sind, da wir jetzt am Mittwoch, 10.06.2026, noch das Endspiel in Form der Relegation zur Kreisliga vor der Brust haben. Auch das wird meinen Jungs alles abverlangen, daher kann sich die personelle Situation noch verändern. Ich bin aber davon überzeugt, dass meine Mannschaft alles in ihrer Kraft Stehende unternehmen wird, um beide Spiele für sich zu entscheiden und sich mit einem Double in die Sommerpause verabschieden zu können

Wellbrock: Wir können das Spiel in Bestbesetzung bestreiten und haben keine Ausfälle zu beklagen.