
Wallrabenstein. Das gab es wohl seit dem Aufstieg in die Gruppenliga nicht mehr. Die Fußballer des SV Wallrabenstein zelebrierten ihren 3:0-Coup im Kreispokalviertelfinale über Verbandsligist SG Walluf tanzend im Mittelkreis. „Ein verdienter Sieg, daran gibt es keinen Zweifel. Wir haben es einfach gut gemacht, es war ein geiler Abend“, jubelte auch Dirk Hünerbein aus der sportlichen Leitung mit. Im Halbfinale am 26. März steht nun für den SVW beim Kreisoberligisten TV Idstein der nächste Pokalknüller an. Im zweiten Semifinale empfängt A-Ligist FV 08 Geisenheim den derzeitigen Kreisoberliga-Ersten SG Orlen.
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In Wallrabenstein hatte Kapitän Mirco Paul vor 120 Zuschauern nach Strafraumfoul an Florian Jaschinger zum 1:0 getroffen (9.). Gegen die in starker Besetzung angetreten Rheingauer, die vor dem 1:0 durch Jonas Dalbert aus der Distanz einen Innenpfostentreffer verzeichneten, erhöhte Metin Mustafi mit feiner Einzelleistung über die rechte Seite (39.).
Und es kam noch besser für Wallrabenstein: Abwehrchef Paul zeigte auch vorne Präsenz, schweißte per Kopf zum 3:0 ein. Als Walluf nochmals alles versuchte, wurde Gastgeber-Keeper Erik Redeker mit starken Paraden zum Rückhalt. „Läuferisch und kämpferisch war das stark. Die Defensive war super und vorne haben wir Nadelstiche gesetzt. Darauf lässt sich aufbauen“, sagte Hünerbein mit Blick auf das für den Klassenerhalt wichtige Gruppenliga-Heimspiel am Sonntag gegen Alemannia Nied (15 Uhr). „Wir waren nicht effektiv genug. Dazu kam, dass der Gegner nach dem 1:0 geschickt verteidigt hat“, meinte Wallufs Chefcoach Matthias Dworschak, der nun den Fokus auf das Verbandsliga-Topspiel gegen den Türkischen SV (So., 15 Uhr) richtet.