
Rheingau-Taunus. Frühstart in die Saison mit der ersten Pokalrunde – im Rheingau-Taunus ist das zur Gewohnheit geworden. Doch es war kein Tag der Überraschungen, es setzten sich durchweg die Klassenhöheren durch. Auch Kreisoberligist SV Walsdorf beim SV Seitzenhahn, der seine Leistung aber als Mutmacher für die bevorstehende A-Liga-Saison interpretierte. Gleich zwei Spiele wurden kampflos abgegeben. Der FC Limbach hatte das Duell gegen die SG Heftrich/Niederseelbach abgesagt, der FSV Taunusstein folgte mit Blick auf die Partie gegen die SG Hohenstein, die damit kampflos in die zweite Runde eingezogen ist.
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Vergangene Runde noch B-Liga-Rivalen, jetzt durch Kemels Meisterstück mit Klassen-Unterschied. Der letztlich auch zum Ausdruck kam. Gleich vier Mal stand TuS-Stoßstürmer Leon Schönberger goldrichtig. Gäste-Sprecher Patrick Mergner wollte aber nicht von einer One-Man-Show sprechen: „Das Team hat gut funktioniert“, lobte er die Formation des neuen Trainers Andreas Peiter. Semm Brehane traf für Baris.
Michael Stasch (2) und Bastian Guckes machten das Weiterkommen des Kreisoberligisten perfekt. Dessen Sprecher Markus Beck fand: „Ein ungefährdeter Sieg. Für das erste Pflichtspiel war das in Ordnung.“
Mustafa Mert Arslan (2) und Frederico Papa machten für die Kreisoberliga-Gäste bei einem Gegentor von Jannik Neuerer alles klar. Zu Beginn verzeichnete der A-Ligist um Neuzugang Lars Hanson (ehemals SV Niedernhausen) durch Johannes Gröger eine Möglichkeit, verkaufte sich insgesamt gut, wie SVS-Chef Boris Lappka herausstrich.
Neuzugang Kamil Grudzinski, Christopher Jan Piltz, Nick Brox, Marvin Salize sowie ein Eigentor sorgten für den Einzug der Rheingauer in Runde zwei. Ben Rothaar traf für den FC, der anfangs durch Markus Jost eine gute Chance ausließ. Hettenhains Felix Gröner verwies auf eine „ausgeglichene erste Hälfte“ und eine gute Phase in Halbzeit zwei, während FSVler Andre Seifert fand: „Soll erfüllt“.