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Pokal

Kreispokal DN: Torreicher Mittwochabend in Düren

Gestern Abend wurden die Halbfinalisten des Kreispokals in Düren ermittelt.

von Jessica-Arantxa Offermann Revès · 29.08.2024, 10:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Yannick Weis

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Im Viertelfinale waren drei Landesligisten, zwei Bezirksligisten, zwei Kreisliga-A-Teams und ein Kreisliga-B-Team vertreten. Eine bunte Mischung, bei der es bis auf die Partie SC Ederen gegen SG Türkischer SV Düren recht ausgeglichene Begegnungen gab. Doch im Pokal ist bekanntlich alles möglich.

Nach Abpfiff des gestrigen Viertelfinales muss man jedoch feststellen, dass die Spiele sehr eindeutig ausgingen.

Landesligisten unter sich

Nach etwa 30 Minuten ist die Viktoria klar die spielbestimmende Mannschaft, aber die Durchschlagskraft in der Offensive fehlt. Erst kurz vor der Halbzeit gelang Arnoldsweiler der Führungstreffer: Duvahan legte den Ball per Kopf in den Rückraum, wo Wantke perfekt positioniert war und den Ball ins lange Eck zum 0:1 (37.) schob. Die zweite Halbzeit ähnelte einem Déjà-vu der ersten. Ein insgesamt ausgeglichenes Spiel, jedoch waren die Gäste effektiver. So verwandelte Welter einen Querpass von Ikai kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte zum 0:2 (48.). Keine zwei Minuten später folgte die Vorentscheidung für den Einzug ins Halbfinale durch den zweiten Treffer von Luca Wantke, der auch gleichzeitig den Endstand markierte: 0:3 (50.). Beide Mannschaften wechselten, unter anderem kam Birx für Kuhnke für die Gastgeber ins Spiel. Eine unglückliche Entscheidung? Birx kassierte nach weniger als einer Viertelstunde Spielzeit noch eine rote Karte (87.).

Lich-Steinstraß fliegt aus dem Pokal, und die Gäste sichern sich verdient den Einzug ins Halbfinale. Dort trifft Viktoria Arnoldsweiler auf den SV Kurdistan Düren, ebenfalls ein Landesligist.

David gegen Goliath

Ein Pokalspiel wie aus dem Lehrbuch: Underdog gegen klaren Favoriten. Kreisliga B gegen Bezirksliga. SC Ederen gegen SG Türkischer SV Düren. Doch Ederen hat es bis ins Viertelfinale geschafft und das nicht ohne Grund: Eine Torbilanz von 18:4 zeigt, dass sie Fußball spielen können und vor allem das Runde ins Eckige bringen. Sie spielen zu Hause und haben die Fans im Rücken. Die frühe Führung durch die Gäste war der erste Schock: Nach sechs Minuten Spielzeit stand es 0:1 durch Pljakic. Viel Zeit zum Erholen und Neuordnen blieb den Gastgebern nicht. Das 0:2 (8.) nach wenigen Minuten durch Nbongo setzte das nächste Ausrufezeichen. Ederen kam nicht ins Spiel, ließ sich von der Spielweise des TSV beeindrucken, und so dauerte es nicht lange, bis das Spiel fast entschieden war, als Pljakic seinen zweiten Treffer bereits in der 14. Minute erzielte und es 0:3 stand.

Kurz vor der Halbzeit dann ein Hoffnungsschimmer für Ederen: Jansen hatte eine hundertprozentige Chance, den Anschluss zu erzielen. Stattdessen konterte der TSV geschickt und setzte mit dem 0:4 (39.) den Deckel drauf. Dass der TSV nun weniger Druck macht, war nicht zu sehen. Bis zur Halbzeit folgte noch eine Großchance, und das Spiel fand größtenteils im 16er der Gastgeber statt. Nach der Halbzeit ging das Spiel etwas ruhiger zu, die Gäste trafen jedoch noch zweimal, sodass es kurz vor Schluss 0:6 stand (69. Zaanani, 81. Saengersdorf). Ederen gab jedoch nicht auf, zeigte Kampfgeist und belohnte sich und die Fans mit einem Ehrentreffer durch Holka in der 90. Minute.

Das Spiel endete 1:6. Der TSV ist eine Runde weiter und trifft im Halbfinale auf den VfVuJ Winden (Kreisliga A).

Die weiteren Ergebnisse des Kreispokals in Düren: