2026-03-25T14:09:28.761Z

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Kreispokal: Cortes Bambague trifft zum Sieg für Groß-Gerau

Mega-Überraschung im Kreispokal: VfR Groß-Gerau schlägt Favorit RW Walldorf mit spätem Tor und zieht damit erneut ins Finale ein. Wer der Gegner wird, steht aber noch nicht fest.

von Marc Schüler · Heute, 09:30 Uhr · 0 Leser
Nicolas Cortes Bambague lässt den VfR Groß-Gerau mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg im Kreispokal jubeln. Der Titelverteidiger steht damit erneut im Finale. 	Foto: Uwe Krämer
Nicolas Cortes Bambague lässt den VfR Groß-Gerau mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg im Kreispokal jubeln. Der Titelverteidiger steht damit erneut im Finale. Foto: Uwe Krämer

Groß-Gerau. Mit einem 1:0-Überraschungssieg (0:0) des Außenseiters endete das erste Kreispokal-Halbfinale zwischen Verbandsligist VfR Groß-Gerau und Hessenligist Rot-Weiss Walldorf. Groß war der Jubel auf Groß-Gerauer Seite über den Einzug des Titelverteidigers ins Finale, das am 1. Mai in der Kreisstadt ausgetragen wird. Dort treffen die Groß-Gerauer auf den Sieger des Gruppeliga-Duells zwischen Dersim Rüsselsheim und dem VfB Ginsheim, das verschoben wurde.

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VfR mit Verstärkung aus A-Jugend gegen Favorit Walldorf

Als Hessenligist gingen die Gäste aus Walldorf als Favoriten in die Partie, auch wenn der Trainerwechsel am Wochenende alle Planungen auf den Kopf stellte. Keinesfalls als chancenlos sahen sich aber die Gastgeber. „Wir haben zwei der vergangenen vier Partien gegen Walldorf gewonnen. Das wollen wir wieder versuchen“, sagte der sportliche Leiter des VfR Driton Kameraj vor der Partie, wissend, dass der Kader seines Teams mit Akteuren der A-Junioren und der 2. Mannschaft verstärkt werden musste. Dennoch sahen die Zuschauer auf dem VfR-Sportplatz eine hochklassige Partie zweier engagiert spielender, gleichwertig wirkender Mannschaften, die sich aber auch gegenseitig neutralisierten. Meist überbrückten die Teams schnell das Mittelfeld, um in Strafraumnähe keine Lösung zu finden, weshalb große Chancen Mangelware blieben. Torlos die Partie daher zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Tempo hoch und die Gastgeber erspielten sich ein leichtes Chancenplus. Das schnellere Umschaltspiel gelang den Groß-Gerauern nun besser. Mit langen Pässen bespielten sie die Außenbahn und kamen hinter die Ketten, konnten sich aber dennoch lange keine zwingende Torchance erarbeiten. Rustikaler der Einsatz der Gäste mit fortschreitender Spielzeit und in der 83. Minute nach einem Missverständnis der VfR-Hintermannschaft fast sogar die Walldorfer Führung. Besser machte es der VfR Groß-Gerau drei Minuten später, als ein erneuter schneller langer Ball von der linken Seite in die Mitte kam, Nicolas Cortes Bambague sich gegen die noch nicht formierte Abwehr durchsetzte und zum 1:0 traf.

Walldorf drängte vergeblich auf den Ausgleich und hatte auch noch Pech. „Meiner Meinung nach war es ein klarer Elfmeter, den wir nicht bekommen haben“, monierte Bastian Eisert, Co-Trainer von Rot-Weiss Walldorf. „Wir haben versucht nach dem Wechsel auf der Trainerbank ein paar Elemente einzubauen, aber das war heute noch etwas fahrig. Der letzte Pass kam leider nicht an, das machte den Unterschied“, sagte Niklas Grimm, der Walldorfer Interimstrainer.

Glücklich war Groß-Geraus Trainer Gaetano Bauso: „Ich bin richtig stolz auf mein Team. Wir haben in dieser Saison schon öfter großen Aufwand betrieben und wurden nicht belohnt. Heute haben wir uns belohnt. In der Defensive ist es uns gelungen, Walldorf vom Tor wegzuhalten und wir haben zum Glück noch kurz vor Schluss getroffen. Jetzt freuen wir uns aufs Finale.“