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Kreisliga mit 16 Teams? Zugspitz-Arbeitsgruppe plant für Saison 2026/27

AG Fußball Kreis Zugspitze

von Roland Halmel · 17.03.2026, 10:20 Uhr · 0 Leser
Trafen erste Entscheidungen für die kommende Saison: (v. l.) Heinz Eckl (Kreisspielleiter), Hans Mayer (Bezirksspielleiter) Andreas Mayländer (designierter Verbandsspielleiter), Erhard Mach (Spielleiter Gruppe Mitte), Anton Lechhermann (Spielleiter Gruppe Ost)
Trafen erste Entscheidungen für die kommende Saison: (v. l.) Heinz Eckl (Kreisspielleiter), Hans Mayer (Bezirksspielleiter) Andreas Mayländer (designierter Verbandsspielleiter), Erhard Mach (Spielleiter Gruppe Mitte), Anton Lechhermann (Spielleiter Gruppe Ost) – Foto: Roland Halmel

Die Kreisliga im Kreis Zugspitze soll ab 2026/27 auf 16 Mannschaften wachsen. Das hat Konsequenzen für den Spielplan und die Vereine.

Zu einer festen Einrichtung sind die Treffen der „AG Fußball“ im Kreis Zugspitze geworden. Das gute Dutzend Vereinsvertreter trifft sich regelmäßig mit den Verbandsfunktionären, um sich über aktuelle Themen auszutauschen, aber auch um Entscheidungen zu fällen. Diesmal kam die Arbeitsgruppe im Sportheim des SV Polling zusammen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Rahmenterminkalender für die Saison 2026/27. „Wir hängen da an der Bezirksliga dran“, berichtete Heinz Eckl.

Der Kreisspielleiter rechnet für die nächste Spielzeit mit einer größeren Kreisliga als bislang. Aktuell gibt es 28 Kreisligisten, die sich in zwei Gruppen zu je 14 Teams aufteilen. Angesichts mehrerer abstiegsbedrohter Teams in der Bezirksliga – dazu zählen der SV Polling, VfL Denklingen, SV Ohlstadt, TSV Geiselbullach und BCF Wolfratshausen – dürfte sich die Anzahl auf über 30 erhöhen. „Dann bekommen wir eine 16er-Kreisliga“, so Eckl. Diese benötigt vier zusätzliche Spieltage, das war dem Gremium durchaus bewusst. Dennoch stieß ein Saisonstart bereits Anfang August auf wenig Gegenliebe. Letztlich einigte sich die Runde auf einen Start Mitte August, was dann aber drei Wochenspieltage zur Folge hat.

Nicht gut kam bei der AG der reguläre Spieltag an Allerheiligen an, wie er in dieser Saison ausgetragen wurde. Nach kurzer Diskussion einigte sich das Gremium darauf, an diesem Feiertag nicht zu spielen, sondern dafür den Samstag davor als Spieltag zu nehmen. An Ostern bleibt der Montag der Hauptspieltag. Schnell einig wurde sich die Runde im Anschluss bei der Frage nach dem Start in die kommende Pokalsaison. Sie beginnt am 15. Juli.

Danach folgte die Auslosung der Relegation (siehe Kasten) und die Debatte über das Für und Wider des „Norweger-Modells“. Dieses Neun-gegen-Neun-Modell“ wird in der C-Klasse bereits angewandt. Eine Ausweitung auf die B-Klasse lehnte das Gremium jedoch ab. „Ich bin kein großer Freund davon, aber anhand der Zahlen, was Spielabsagen und Mannschaftsrückzüge angeht, sieht man, dass es etwas bringt“, sagte Eckl.

  • Relegation 2025/26
  • Relegation zur Bezirksliga Zweiter KL 1 – Zweiter KL 2
  • Relegation zur Kreisliga Elfter KL 1 – Zweiter KK 3 Zwölfte KL 1 – Zweiter KK 2 Zwölfter KL 2 – Zweiter KK 4 Elfter KL 2 – Zweiter KK 1
  • Relegation zur Kreisklasse Elfter KK 1 – Zweiter AK 2 Zwölfter KK 1 – Zweiter AK 1 Zwölfter KK2 – Zweiter AK 3 Elfter KK 2 – Zweiter AK 4 Zwölfter KK 3 - Zweiter AK 5 Elfter KK 3 – Zweiter AK 6 Zwölfter KK 4 – Zweiter AK 8 Elfter KK 4 – Zweiter AK 7
  • KL = Kreisliga KK = Kreisklasse AK = A-Klasse

Hans Mayer, Spielleiter des Bezirks Oberbayern, hatte eine Neuerung für die Hallenrunde im Gepäck. „Das Finale wird zukünftig nicht mehr fix in Manching gespielt, sondern wandert in jedem Jahr von Kreis zu Kreis“, so Mayer, ehe Andreas Mayländer, der designierte Verbandsspielleiter, über geplante Änderungen durch den BFV informierte. Im Mittelpunkt stand der Paragraf 34, der den Einsatz von Spielern aus der Ersten Mannschaft regelt, die in der Zweiten spielen. Die bisher sehr strikte Linie, wegen der vor allem die kleineren Vereine zu kämpfen hatten, soll aufgeweicht werden.

„Ziel ist es, zwei Mannschaften bei den Vereinen zu halten“, stellte Mayländer klar. Zukünftig dürfen Spieler beim Einsatz in einer höherklassig spielenden Mannschaft im nächsten Meisterschaftsspiel für das unterklassige Team ihres Vereins nicht mitwirken. Dazu gibt es Ausnahmeregelungen für U23-Spieler und diejenigen Akteure, die nur in der zweiten Halbzeit der höherklassigen Mannschaft zum Einsatz kamen. Im Optimalfall können so bis zu sechs Spieler aus der ersten Garnitur in der Zweiten zum Einsatz kommen. „Das ist ein guter Kompromiss, der für die kommende Saison gelten soll, der aber noch vom Verbandstag im Mai abgesegnet werden muss“, erläuterte Mayländer zum Abschluss der rund zweistündigen Sitzung.