2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
– Foto: Timo Babic

Kreisliga B: Zwei Modelle wären möglich

Veränderungen könnte es im Fußballbezirk Nordschwarzwald geben.

Bezirksspielleiter Martin Stede vom Fußballbezirk Nordschwarzwald hat die Vereine über mögliche Veränderungen in Kenntnis gesetzt. Welche wären das? Hier ist das Schreiben des Fußballbezirks:

Zur Kenntnisnahme ein Rundschreiben, das Spielleiter Martin Stede am 2. Juni an die Vereine in NSW versendet hat:

Liebe Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter,

auch zum Ende dieser Saison gibt es erneut zahlreiche Veränderungen im Bezirk Nordschwarzwald. Mannschaften ziehen sich zurück, schließen sich zu Spielgemeinschaften zusammen oder melden lediglich noch eine Reservemannschaft. Besonders in den Kreisligen B ergibt sich dadurch eine besondere Ausgangslage, über die wir Euch hiermit informieren möchten.

Für die kommende Saison haben insgesamt 44 Mannschaften für den aktiven Spielbetrieb gemeldet. Darunter befinden sich 11 Zweitvertretungen von Bezirksligisten, die bislang – mit Ausnahme des SV Althengstett – gemeinsam in einer separaten B-Liga gespielt haben. Der SV Althengstett signalisiert auch für die neue Runde, nicht an einer solchen speziellen B-Liga teilnehmen zu wollen. Somit verblieben 10 Mannschaften für eine separate Liga der Bezirksliga-Zweitvertretungen.

Am Freitag, den 30.05., fand hierzu ein Gespräch mit folgenden Teilnehmern statt:

Wolfgang Ottmar (Bezirksvorsitzender), Martin Stede (Bezirksspielleiter), Sven Katz (Bezirksmitarbeiter). Ulrich Probst (Verbandsspielausschuss), Matthias Harzer (Vorsitzender Verbandsspielausschuss)

Dabei wurden folgende wesentliche Punkte festgestellt:

- Eine ungleiche Mannschaftszahl in den B-Ligen – wie aktuell praktiziert – ist laut Verbandsspielordnung nicht zulässig.

- Eine Liga mit nur 10 Mannschaften ergibt keinen sinnvollen Spielbetrieb und ist ebenfalls nicht zulässig.

- Eine eigenständige Reserveliga für Bezirksligisten erscheint nicht sinnvoll, da Vereine wie SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee, SV Eutingen, SGM Wittendorf/Lombach/Lossburg sowie SV Baiersbronn am regulären Spielbetrieb teilnehmen möchten.

Zudem spielen Zweitvertretungen wie Spvgg Freudenstadt, Spfr Gechingen und SG Vöhringen bereits in der Kreisliga A.

Eine mögliche Reserveliga mit nur 7 Teams würde keinen tragfähigen Wettbewerb darstellen.

Trotz dieser Herausforderungen haben wir eine Lösung erarbeitet, die aus unserer Sicht am praktikabelsten ist:
Für die Saison 2025/2026 planen wir die Einführung von drei regional eingeteilten B-Ligen, bestehend aus je 15 bzw. 14 Mannschaften.

Für die Zweitvertretungen der Bezirksligisten gilt, dass sie sich als Reservemannschaft anmelden können.
Dann gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Sollten sich genügend Zweitvertretungen der Bezirksligisten als Reserve anmelden, kann eine eigene Reserve Liga erstellt werden, die dann bei Bedarf in einer 1,5 oder Doppelrunde ausgetragen wird. Wir erachten dies nicht als sehr sinnvoll, wollen aber das Angebot machen.

2. Die Reservemannschaften werden eine A- oder B-Liga Reserve zugeteilt.

Aktuell gehen wir davon aus, dass alle Bezirksliga-Zweitvertretungen am aktiven Spielbetrieb teilnehmen werden. Sollten Vereine eine der genannten Alternativen bevorzugen, bitten wir um eine Rückmeldung bis zum Ende der laufenden Runde direkt an Martin Stede.

Diese Struktur gilt zunächst für die kommende Saison.

Aufrufe: 03.6.2025, 06:30 Uhr
red/pmAutor