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Ligavorschau

Kreisliga A Dieburg bleibt spannend

Mehrere Vereine machen Druck auf Germania Ober-Roden II an der Tabellenspitze

von Dirk Affeldt · 03.10.2025, 11:09 Uhr · 0 Leser
– Foto: Dirk Affeldt

Folgende Nachricht hat unsere Redaktion von unserem Ligaleiter Dirk Affeldt erreicht.

Der 10. Spieltag in der Kreisklasse A Dieburg steht bevor. Allmählich zeigt sich, wohin die Reise der Teams in dieser Saison gehen könnte. Während sich die Germania Ober-Roden II an der Tabellenspitze behauptet, machen mehrere Vereine Druck und kämpfen um die Rolle des ärgsten Verfolgers.

Germania Ober-Roden II weiterhin das Maß aller Dinge

Die Germania Ober-Roden II präsentiert sich bislang in starker Form und wird wohl auch am Ende der Saison ganz oben stehen. Noch fehlt jedoch der entscheidende Vorsprung: Der Abstand auf den Tabellenzweiten, die SG 1919 Ueberau, beträgt aktuell nur drei Punkte.
Das dürfte sich im weiteren Verlauf ändern – denn die Verfolger nehmen sich gegenseitig Punkte ab.
Die Zahlen sprechen für sich: 34:9 Tore in sieben Spielen, das ergibt eine beeindruckende Quote von 4,8 Treffern pro Partie. Entscheidend wird sein, ob die erste Mannschaft der Germania von Verletzungen verschont bleibt oder ob Spieler aus dem Kader der 1b abgezogen werden müssen.

TSV Klein-Umstadt – Die Überraschung der Saison

Der TSV Klein-Umstadt zählt zweifellos zu den positiven Überraschungen der laufenden Runde. In der vergangenen Saison noch im Abstiegskampf, spielt der TSV nun befreit auf und zeigt attraktiven, erfolgreichen Fußball.
Mit 28:13 Toren und einer Quote von 3,5 Treffern pro Spiel steht Klein-Umstadt aktuell auf Rang zwei der Torefabrik.

SG Ueberau: Starke Defensive, aber wenig Torgefahr

Die SG 1919 Ueberau überzeugt vor allem durch eine stabile Abwehr. Nur vier Gegentore – fünf weniger als die Germania – sind ein Spitzenwert.
Allerdings fehlt im Angriff die Durchschlagskraft. Das torlose Remis gegen den Tabellenfünfzehnten TSV 08 Richen zeigt, dass in der Offensive noch Luft nach oben ist.

Viktoria Dieburg: Starke Offensive, fehlende Konstanz

Die Viktoria Dieburg hat sich nach dem Aufstieg 2022/23 als feste Größe in der A-Klasse etabliert. Doch die fehlende Konstanz verhindert eine bessere Platzierung. Auf überzeugende Siege folgen immer wieder unnötige Punktverluste.
Positiv: Der Verein hat mehrere junge Eigengewächse zurückgeholt, die einst bei der DJK spielten und zwischenzeitlich zu anderen Vereinen gewechselt waren.
Mit 25 Treffern belegt die DJK derzeit Platz drei im Torjägerranking, allerdings ist auch ihre Defensive anfällig – ähnlich wie beim TSV Klein-Umstadt und dem FSV Groß-Zimmern.

FSV Groß-Zimmern: Nach Fehlstart auf der Überholspur

Der FSV Groß-Zimmern ist derzeit der formstärkste Verfolger. Nach schwachem Saisonstart und sieben verlorenen Punkten gewann das Team die letzten fünf Spiele in Folge – und das deutlich.

Am 12. Spieltag steht die Bewährungsprobe an: Dann empfängt der FSV den SV 1958 Sickenhofen. Ein Sieg könnte den FSV endgültig in die Spitzengruppe bringen.
Allerdings ist die Bilanz gegen die Topteams noch ausbaufähig – gegen den TSV Klein-Umstadt und die Viktoria Dieburg setzte es klare Niederlagen. Zehn der insgesamt 17 Gegentore fielen allein in diesen beiden Partien.
Mit 20 Treffern belegt der FSV Rang vier der „Ballerliga“, bleibt aber defensiv verwundbar.

Sickenhofen und Groß-Umstadt: Unbekannte Größen

Die SV 1958 Sickenhofen und die SpVgg Groß-Umstadt sind aktuell schwer einzuschätzen, da einige ihrer Spiele ausgefallen sind. Beide Mannschaften verfügen jedoch über das Potenzial, in die Rolle ernsthafter Verfolger zu schlüpfen, sobald sie ihren Rhythmus finden.

Der Rest der Liga

Die übrigen Teams – SV Heubach, FSV Spachbrücken, SC Hassia Dieburg II, Viktoria Klein-Zimmern, Schaafheim, SV Münster II, SG Klingen und TSV Richen – werden in dieser Saison wohl keine Rolle im Kampf um die Spitzenplätze spielen.

Fazit

Die Kreisliga A Dieburg bleibt spannend. Während die Germania Ober-Roden II den Ton angibt, lauern gleich mehrere ambitionierte Teams dahinter auf ihre Chance. Ob einer der Verfolger den Tabellenführer ernsthaft gefährden kann, wird sich in den kommenden Wochen zeigen – spätestens am 12. Spieltag, wenn erste direkte Duelle anstehen.