2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligabericht
Dießfurts Kapitän Simon Schmid (im Zweikampf links, in Weiß) markierte beim knappen 1:0-Sieg des souveränen Spitzenreiters beim Aufsteiger SV Wildenreuth das "Tor des Tages".
Dießfurts Kapitän Simon Schmid (im Zweikampf links, in Weiß) markierte beim knappen 1:0-Sieg des souveränen Spitzenreiters beim Aufsteiger SV Wildenreuth das "Tor des Tages". – Foto: Nico Reyes

Kreisklassen: Wettergott sorgt für insgesamt 7 Spielausfälle

Verkürztes Programm: Im Osten und Süden wurden drei, im Westen ein Spiel abgesetzt in den drei Kreisklassen +++ Alle Spitzenreiter trotzen den schlechten Bedingungen, holen den vollen Ertrag und verteidigen die Pole +++ Trainerwechsel in Moosbach

Die widrigen Wetterverhältnisse haben in den Kreisklassen des Kreises AM/WEN zur Absage gleich mehrerer Partien des 14. Spieltags gesorgt. Dabei traf es den Süden und Osten mit drei Spielen, im Westen konnte ein Match aufgrund der Unbespielbarkeit des Spielfelds nicht angepfiffen werden. Die ein oder andere Partie ist bereits neu angesetzt, einige Nachholtermine sind noch offen. Im Einsatz waren alle drei Mannschaften, die aktuell den Tabellenthron besetzen und sie liessen nichts anbrennen. Südprimus SG Traßlberg/Poppenricht (1./38) gewann erwartungsgemäß mit 3:0 bei der SG Utzenhofen/Kastl (12./6), Ostspitzenreiter DJK Irchenrieth (1./30) setzte sich gegen den FC Luhe-Markt (10./15) mit 4:1 durch und schließlich behielt der souveräne Primus des Westens, der FC Dießfurt (1./38) in einer engen Partie bei Aufsteiger SV Wildenreuth (10./15) mit 1:0 die Oberhand. Auch einen Trainerwechsel gab es am Wochenende: Nach der 1:3-Niederlage gegen den SV Altenstadt/VOH trennte sich die in der Kreisklasse Ost beheimatete SpVgg Moosbach von ihrem erst in vor der Saison verpflichteten Trainer Alexander Pecher (40). Der neue Mann auf der Kommandobrücke heißt Johannes Rupprecht (38), in der Vergangenheit Coach der Bezirksligareserve der SpVgg Vohenstrauß.

Kreisklasse Süd

"Trapo" (1./38) nutzte die Gunst der Stunde und vergrößerte den Vorsprung auf den unfreiwillig pausierenden "Vize" aus Ensdorf (2./33) auf fünf Punkte. Auf ebenfalls fünf Punkte herangerückt an die Ensdorfer Eckl-Elf ist nun die seit Wochen beeindruckend aufrumpfende Germania aus Amberg (3./28), die das Verfolgerduell gegen den TSV Kümmersbruck (4./25) mit 5:1 für sich entschied. Von den Mannschaften des Tabellenkellers war nur die SG Utzenhofen/Kastl (12./6) im Einsatz, nach dem 0:3 gegen den Primus aus Traßlberg und Poppenricht tritt sie in der Abstiegszone auf der Stelle, der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt unverändert sechs Punkte. Bleibt noch das brisante Nachbarduell Etzelwang (10./18) vs. Neukirchen (5./24), welches nach einem späten Treffer der Heimelf 2:2 endete.

Spiel abgesetzt. Nachholtermin Dienstag, 4.11.2025, 19.00 Uhr.

Tore: 0:1 Julian Reindl (28.), 0:2 Johann Henschke (57.), 0:3 Martin Koller (76.) - Schiedsrichter: Albert Bayerl - Zuschauer: 85

Spiel abgesetzt. Nachholtermin Sonntag, 15.3.2026, 14.00 Uhr

Schwierige äußere Bedingungen beeinträchtigten dieses Nachbarderby, welches durch einen "Last-Minute-Treffer" der Heimelf am Ende keinen Sieger hatte. Die Gäste kamen auf tiefem Geläuf besser ins Spiel, legten nach 23 Minuten ein 2:0 vor, ehe dem SVE nur wenig nach dem zweiten Gästetreffer der Anschluß gelang. Im weiteren Verlauf hätten die Gäste ihren Vorsprung ausbauen können, auf der anderen Seite die Heimelf den Gleichstand früher erzielen können. So mussten die Etzelwanger Fans bis hinein in die allerletzte Spielminute der Nachspielzeit warten, ehe Alexander Kloos noch das umjubelte 2:2 gelang.

"Ein spannendes, faires Derby auf einem tiefen Platz mit einem am Ende leistungsgerechten Unentschieden, das sich für uns sicherlich besser anfühlt, als für den Gegner, da der Ausgleichstreffer erst in der letzten Minute gefallen ist! Beide Mannschaften hatten im Spielverlauf Phasen, das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden zu können. Anhand der aussichtsreichen Tormöglichkeiten aus dem Spiel heraus hätte das Ergebnis auch gut und gerne 5:5 lauten können! Da die sich bietenden Chancen beidseitig nicht genutzt wurden, mussten für die vier tore Standards herhalten. Kompliment an unsere Mannschaft, die auch nach einem 0:2 Rückstand nicht aufgegeben hat, immer an sich geglaubt hat und dann verdientermaßen noch den Ausgleich erzielt hat", so das Duo Sebastian Raum/Sebastian Miszka welches die Mannschaft aktuell als Interimstrainer betreut.

"Bei Sturmböen und Regen konnten wir am B-Platz in Etzelwang leider nur einen Punkt mitnehmen. In der ersten Halbzeit standen wir uns mit mangelhafter Chancenverwertung selbst im Weg. Fußballspielen war bei diesen Verhältnissen nicht wirklich möglich", so Gästetrainer Christian Ringler.

Tore: 0:1 Tim Mayer (7.), 0:2 Max Tuchbreiter (23.), 1:2 Florian Engelhardt (25.), 2:2 Alexander Kloos (90.+3) - Schiedsrichter: Alexander Nistschuk - Zuschauer: 170

Tore: 1:0 und 2:0 Jan-Luis Knisch (7./10.), 3:0 Stefan Ehbauer (34.), 4:0 Vinzenz Stemp (37.), 5:0 Jan-Luis Knisch (39.), 5:1 Felix Heinrich (41.), 5:2 Nicolai Fuchs (82.), 6:2 Nico Schaller (83.), 7:2 Marian Schaal (86./Eigentor) - Schiedsrichter: Sergiy Kuzmenko - Zuschauer: 40

Am Ende deutlich entschied die Germania das Duell der beiden punktgleichen Verfolger für sich. Spätestens durch das 4:0 nach einer Stunde war der Deckel auf diese Partie durch die Roth-Elf gelegt. In Folge das Statement beider Trainer, die den Spielverlauf doch ein wenig unterschiedlich bewerten:

"Wir wollten unbedingt die Hinspielniederlage wettmachen und mit einem Sieg in die Rückrunde starten. Motivieren musste ich meine Spieler für dieses Spiel nicht, dafür hat der Gegner im Vorfeld selbst gesorgt. 90 Minuten waren wir dem Gast in allen Belangen überlegen, sind als Team aufgetreten und haben deshalb absolut auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Auch mit den schwierigen Wetter- und Platzverhältnissen sind wir besser zurecht gekommen. Ärgerlich war der unnötige Gegentreffer und dass wir einige weitere Chancen nicht genutzt haben, um noch höher zu gewinnen", so Thomas Roth, Coach der Germania.

"Bis zur Mitte der ersten Halbzeit war die Partie sehr ausgeglichen, beide Mannschaften hatten ihre Chancen. Dann wurde aus unserer Sicht ein sehr fragwürdiger Elfmeter für die Germania gegeben, durch den sie in Führung ging. Kurz darauf kam noch ein unglückliches Eigentor dazu, sodass wir mit einem 0:2-Rückstand in die Halbzeitpause gegangen sind. Gleich nach dem Wiederanpfiff wurde uns dann das dritte Mal Pech zuteil, als Germania erneut einen Elfmeter zugesprochen bekam, welcher dieses Mal gerechtfertigt war. In der Folge mussten wir natürlich mehr riskieren und versuchen, selbst Tore zu erzielen. Dadurch haben sich für den Gegner Räume ergeben, die Germania mit zwei stark ausgespielten Kontern eiskalt genutzt hat. Insgesamt fällt das Endergebnis deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken hergegeben hat", so der Spielertrainer der Gäste, Donald Jakob.

Tore: 1:0 Fabian Kammerl (28./Strafstoß), 2:0 Karel Kardos (42./Eigentor), 3:0 Fabian Hellmaier (50./Strafstoß), 4:0 Thomas Schlaffer (61.), 4:1 Azad Ali Mahammad (71.), 5:1 Paul Schweiger (81.) - Schiedsrichter: Matthias Kaiser - Zuschauer: 50

Spiel abgesetzt. Nachholtermin Mittwoch, 5.11.2025, 19.00 Uhr

Kreisklasse Ost

Irchenrieth mit Toren erst in der zweiten Halbzeit gegen Luhe-Markt der Sieger, vergrößerte seinen Vorsprung auf die schärfsten Verfolger auf vier Punkte, weil bis auf einen alle unfreiwillig zum Zuschauen verurteilt waren. Nur die DJK Weiden (3./25) spielte und konnte mit dem 2:2 gegen Schlußlicht SpVgg Windischeschenbach (14./8) natürlich nicht zufrieden sein. Im Nachbar- und Kellerduell zwischen der SpVgg Moosbach (12./12) und dem SV Altenstadt/VOH (7./19) behielten die Gäste mit 3:1 die Oberhand. "Besonders" sind weiterhin die Heimspiele der SpVgg Pirk (6./19), da sehen die Fans regelmäßig eine Torflut. 0:7 gegen Irchenrieth, 9:0 gegen Luhe-Markt, jetzt 8:0 gegen die SG Püchersreuth (13./12), was den Gast im Abstiegssumpf festsitzen lässt.

Spiel abgesetzt. Nachholtermin noch offen.

Bei äußerst schwierigen Platzverhältnissen fand die Heimelf in diesem Nachbarderby besser ins Spiel. Das 1:0 durch Max Putzer - er traf auf Zuspiel von Rene Bauer nach 13 Minuten ins Schwarze - spiegelte auch die Dominanz der SpVgg wieder. In Folge lagen die besseren Möglichkeiten auf Seiten Moosbachs, ehe Dennis Krämers Flanke von Sascha Sollfrank per Kopfstoß zum Gleichstand ins Netz bugsiert wurde (32.). Nach unterhaltsamen ersten 45 Minuten ging es mit 1:1 in die Kabinen. Kurz nach Wiederbeginn Schockmoment für die Gäste, als Adam Vlcek (SpVgg) nur den Pfosten anvisierte. In Folge blieb Moosbach spielbestimmend, besaß weitere Einschußchancen, ehe die Gäste etwa Mitte des zweiten Spielabschnitts die Spielführung an sich rissen. Nach ihrem Führungstreffer dezimierten sie sich durch eine Zeitstrafe selbst, erhöhten dennoch in Unterzahl dann auf 1:3, als Dennis Krämer das Spielgerät in den Knick "schweißte". Trotz aller Bemühungen kam die Heimelf danach nicht mehr heran, die lebenswichtigen Punkte schnürte der Gast in sein Heimgepäck.

"Da ich seit Sonntagabend nicht mehr Trainer der SpVgg Moosbach bin, möchte ich zum Spiel und allgemein eigentlich nur sagen: Glückwunsch an den Gegner, der seine Chancen nutzen konnte. Moosbach konnte wie so oft klare Torchancen nicht verwerten. Die Punkte gehen verdient nach Altenstadt/Vohenstrauß.

Am Sonntag erreichte mich dann ein Anruf, in dem mir ein wenig überraschend mitgeteilt wurde, dass ich ab sofort nicht mehr Trainer der SpVgg Moosbach bin. Eigentlich standen seitens Verein Gespräche zur Verlängerung - und das ligenunabhängig - an. Wenn man die tabellarische Situation betrachtet, ist eine Trennung wohl nachvollziehbar. Wenn die Ergebnisse nicht da sind, müssen halt Köpfe rollen. Bitter aus meiner Sicht ist, dass die Spieler größtenteils gut mitarbeiteten und Spielideen schnell und gut umgesetzt haben. Leider haben wir uns in unseren Spielen, in denen wir teilweise mehr als nur mithalten konnten und auch beinahe für die ein oder andere Überraschung hätten sorgen können, nicht belohnt. Wegen unserer Unzulänglichkeiten bei den größten Torchancen kein positives Ergebnis erzielen zu können, mussten wichtigen Punkte abgegeben werden. Natürlich übernehme ich hier komplett die Verantwortung für die sportliche Misere, wünsche den Spielern nur das Allerbeste und bin mir sicher, dass diese die vorgegeben sportlichen Ziele erreichen werden", so Alexander Pecher, bis Sonntagabend Coach der SpVgg.

"Es war ein äußerst hart umkämpftes Spiel auf rutschigem Boden. Moosbach war in der ersten Halbzeit viel besser im Spiel und ist auch in der 13. Minute verdient in Führung gegangen. Wir hatten noch keine Durchschlagskraft nach vorne, zwar die eine oder andere Chance, aber die konnten wir nicht nutzen. Kurz vor der Halbzeit haben wir dann noch das wichtige Tor erzielt zum 1:1. Halbzeit zwei mussten wir noch einen Pfostenschuss hinnehmen, danach haben wir immer mehr durch viel Laufarbeit , Kampf und Kurzpassspiel die Spielkontrolle übernommen. In dieser Phase vom Spiel konnten wir auch die entscheidenden Tore erzielen. Am Ende war es ein Arbeitssieg und eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung für diese wichtigen drei Punkte", so die Zusammenfassung von Gästetrainer Markus Schreiner.

Tore: 1:0 Maximilian Putzer (14.), 1:1 Sascha Sollfrank (34.), 1:2 Sebastian Kurzka (66.), 1:3 Dennis Krämer (73.) - Schiedsrichter: Karl-Heinz Klein sen. - Zuschauer: 120 - Zeitstrafe für Raphael Wittmann (70./Altenstadt).

Spiel abgesetzt. Nachholtermin noch offen.

Spiel abgesetzt. Nachholtermin Mittwoch, 5.11.2025, 18.30 Uhr.

Ein Remis, mit dem sich die Gäste nach einem aufgeholten 0:2-Rückstand sicherlich besser anfreunden konnten, als die Heimelf, die zwei wichtige Punkte im Buhlen um ganz vordere Plätze liegen ließ. Beide Trainer fassen die Geschehnisse ausführlich zusammen:

"Wir hatten insgesamt kein gutes Spiel an diesem Tag. Nervosität, wohin man auch geschaut hat, so viele Fehlpässe habe ich in noch keinem unserer Spiele bisher gesehen. Nach der 2:0- Führung zur Halbzeit hätte man eigentlich erwartet, dass unser Spiel ruhiger wird, das Gegenteil war aber der Fall. Wir haben uns dann auf das unsaubere Spiel der Gäste komplett eingelassen und im Grunde war es am Ende alles, nur kein Fußballspiel mehr. Die Gäste haben uns in der zweiten Halbzeit mit einer sehr robusten Spielart schlichtweg den Schneid abgekauft. Einige unserer Spieler haben leider auch nach 14 Spieltagen noch nicht erkannt, dass du mit einem gemütlichen Sonntagsspaziergang in dieser Liga keine volle Punktzahl einfährst. Weiterhin ärgerlich, was wir jede Woche liegen lassen, aber das müssen die Kerle jetzt einfach selber bitter aufnehmen und daraus lernen. Wir sind punktemäßig weiterhin voll im Soll, somit nehmen wir das Ganze ruhig hin und bereiten uns auf Waldau vor", so Rico Friese, Coach der Elf vom Weidener Flutkanal.

"Meine Mannschaft hat ein richtig gutes Spiel am Weidener Flutkanal gemacht und hätte sich ob der starken zweiten Halbzeit auch den Sieg verdient gehabt", resümierte SpVgg-Trainer Dominik Baschnagel. Auch wenn der Punkt bei der DJK Weiden die Windischeschenbacher in der Tabelle nicht voranbringt, zollt Baschnagel seinem Team größten Respekt. "Wir mussten zehn Spieler ersetzen, zudem verletzungsbedingt den formstarken Högen früh auswechseln und zwei unglückliche Gegentore wegstecken. Trotzdem haben wir nie aufgesteckt und die zweite Halbzeit dominiert." Am Ende ist der Punkt mit Blick auf die Tabelle zu wenig. "Die beiden letzten Spiele geben uns aber Hoffnung", so der Trainer. Ein Wort verlor er noch zum Wetter. "Ich fand die Entscheidung der DJK Weiden richtig, das Spiel auch durchzuziehen."

Tore: 1:0 und 2:0 Giuseppe Roma (19./42.), 2:1 Monday Dario (54.), 2:2 Thomas Lebegern (84.) - Schiedsrichter: Sebastian Scheidler - Zuschauer: 50 - Platzverweis: Rot für Florian Prantzke (90.+2 - Windischeschenbach)

Tore: 1:0 und 2:0 Maximilian Kaufmann (50./59.), 3:0 Luka Opacak (60.), 4:0 Vincent Grastat (70.), 4:1 Oliver Wagner (84.), 5:1 Luka Opacak (89.) - Schiedsrichter: Josef Schimmer - Zuschauer: 100

Tore: 1:0 Nico Deubzer (4.), 2:0 Manuel Fleischmann (23.), 3:0 Alexandre Martins Mabi (23.), 4:0 Marco Deubzer (37.), 5:0 Alexander Kosnowski (44.), 6:0 Nico Deubzer (53.), 7:0 Alexandre Martins Mabi (69.), 8:0 Patrick Ott (83.) - Schiedsrichter: Florian Drexler - Zuschauer: 75

Kreisklasse West

Das Führungstrio der Liga, der in Wildenreuth erfolgreiche Primus aus Dießfurt (1./38), der SV Neusorg (2./30 - 3:0 in Seugast) und der SVSW Kemnath (3./28 - 3:0 in Riglasreuth) hat sich vom Rest der Verfolger ein wenig absetzen können. Im Keller bleibt alles beim alten, da die beiden sich im Einsatz befindlichen SV 08 Auerbach II (14./8 - 0:3 gegen Ebnath) und SC Schwarzenbach (13./8 - 0:2 in Mantel) ohne Zählbares blieben, das Spiel des TSV Pressath (12./8) in Immenreuth wurde abgesagt. Durch das überraschende 1:1 des TSV Königstein II (11./11) gegen den SV Hahnbach (4./24) ist der Abstand des Trios zum rettenden Ufer nun auf drei Punkte angewachsen.

Tore: 1:0 Tobias Scherm (14.), 1:1 Rene Rewitzer (46./Strafstoß) - Schiedsrichter: Marcel Ruhnau - Zuschauer: 85

Tore: 1:0 Mirco Dobner (19.), 2:0 Leon Miederer (90.+2) - Schiedsrichter: Rudolf Ziegler - Zuschauer: 120 - Platzverweis: Rot für Lukas Siegler (60./Schwarzenbach)

Spiel abgesetzt. Nachholtermin noch offen.

Tore: 0:1 Pavel Neumann (48.), 0:2 Tobias Reichenberger (50.), 0:3 Pape Ndiaye (40.) - Schiedsrichter: Andreas Bretzner - Zuschauer: 40

Nach zwei Jahren ohne Niederlage auf eigenem Terrain beendete der Spitzenreiter die beeindruckende Heimserie des SV Wildenreuth und nahm verdient die zu vergebenden drei Zähler mit nach Hause. Anders, als bei der vernichtenden 1:8-Niederlage zum Saisonauftakt bot der Aufsteiger merklich besser Paroli, hielt kämpferisch dagegen, musste aber gegen die spielerisch stärkste Mannschaft der Liga am Ende doch kleinbei geben.

"Dießfurt war natürlich die dominierende Mannschaft und der Sieg geht somit auch in Ordnung. Allerdings hat meine Mannschaft dem Tabellenführer über 90 Minuten Paroli geboten und hat ihm alles abverlangt. Bis auf das Tor, das nach einer starke Aktion des Stürmers erzielt wurde, haben wir alles vom Tor wegverteidigen können. Offensiv hatten wir ein zwei gute Momente, waren aber nicht zwingend genug. Die Leistung hat gepasst und wir können zuversichtlich an die kommenden Aufgaben heran gehen", so ein trotz der Niederlage nicht unzufriedener SVW-Coach Thomas Bayer.

"Es wurde das erwartet schwere Spiel. Auf matschigem Boden hatten wir anfangs Schwierigkeiten. Nach zehn Minuten machten wir immer mehr Druck, aber es fehlte der finale Abschluss. Im zweiten Spielabschnitt besaßen wir mehrere Chancen, konnten diese aber nicht konsequent nutzen. Der Gegner hatte immer einen Fuß dazwischen. Einen Angriff über rechts mit einer scharfen Hereingabe von Sadek Alkhalaf vollendete Torjäger Simon Schmid hervorragend. Unter dem Strich hätte der Sieg - der vollkommen in Ordnung geht - eigentlich höher ausfallen müssen, denn Wildenreuth hatte keine nennenswerte Chance. Immerhin hatte Wildenreuth zuhause saisonübergreifend zwei Jahre nicht verloren", so Henry Schraml, Spartenleiter des FCD.

Tor: 0:1 Simon Schmid (53.) - Schiedsrichter: Andreas Kink - Zuschauer: 80

Im Derby gegen den Nachbarn aus Kemnath musste der bislang heimstarke SV Riglasreuth beim 0:3 seine erste Saisonheimniederlage hinnehmen. Und die drei Zähler gingen auch verdientermaßen nach Kemnath. Für die dem Spielverlauf entsprechende 1:0-Halbzeitführung sorgte Serhat Kaya mit seinem frühen 1:0 und auch in Halbzeit zwei waren die Gäste das bessere Team und schlugen noch zweimal zu. Zusammenfassung: Die Heimelf kann bei 20 Zählern auf dem Konto die Niederlage verschmerzen und Kemnath mischt weiter im oberen Drittel der Tabelle mit.

"Leider mussten wir gegen Kemnath unsere erste Saisonniederlage zuhause hinnehmen. Auf schwerem Geläuf war es ein Spiel, das durch viele Zweikämpfe geprägt war. Kemnath hat in den entscheidenden Momenten die Tore gemacht, wir sind nie richtig ins Spiel gekommen. Der Sieg der Kemnather war deshalb auch verdient. Für uns gilt es nun, den Mund abzuwischen und zu versuchen, am Freitag im Nachholspiel gegen Wildenreuth nochmals zu punkten", so SVR-Coach Rainer Wegmann.

"Ein hochverdienter Sieg in Riglasreuth. Wir haben das Spiel von Beginn an sehr gut und seriös angenommen. Auf dem schwierig zu bespielenden Platz war es entscheidend, die Zweikämpfe anzunehmen und mit Leidenschaft zu verteidigen - das haben wir über die volle Distanz umgesetzt und unsere Chancen eiskalt genutzt. Wir freuen uns, als erstes Team in dieser Saison in Riglasreuth gewonnen zu haben und sind glücklich, nun seit fünf Spielen ungeschlagen zu sein", so ein sehr zufriedener Gästetrainer Tobi Gradl.

Tore: 0:1 Serhat Kaya (18.), 0:2 Volodymyr Buhlak (47.), 0:3 Serhat Kaya (90.+2) - Schiedsrichter: Enes Özbay - Zuschauer: 40

Tore: 0:1 Carsten Söllner (81.), 0:2 und 0:3 Rene Hupas (83./90.) - Schiedsrichter: Karl-Heinz Klein sen. - Zuschauer: 68

Aufrufe: 028.10.2025, 11:45 Uhr
Werner SchaupertAutor