
Es bleibt ein wildes Auf und Ab im Kampf um die Tabellenführung in der Kreisklasse. Nach dem 11. Spieltag hat die SpVgg Wildenroth die Nase vorn.
Landkreis – Im Vierkampf an der Tabellenspitze hat derzeit die SpVgg Wildenroth nach dem Heimsieg gegen Breitbrunn die besten Karten. Währenddessen gerät der SC Fürstenfeldbruck nach der überraschenden Niederlage in Puchheim unter Druck.
Gautinger SC – FC Landsberied 2:3 (1:2) – Mehr und mehr stabilisiert sich der FC Landsberied, kassierte nur eine Niederlage in den vergangenen vier Partien. Dieser Trend bestätigte sich mit dem frühen Führungstor von Michael Bals (14.). Zwar kassierte der FCL nach 34 Minuten den Ausgleich, doch Alexander Felbinger (45.) ließ die Gäste mit einer Führung in die Pause gehen. Kapitän Alexander Schilling (59.) war es vorbehalten, den Kurs auf Sieg zu setzen. Gauting drängte danach mächtig, konnte jedoch Landsberieds Defensive nur mehr in der Nachspielzeit einmal überraschen.
FC Puchheim – SC Fürstenfeldbruck 1:0 (1:0) – Als Raffaele De Gregorio in der 38. Minute den 1:0-Führungstreffer des FC Puchheim setzte, konnte noch niemand ahnen, dass das bereits die Entscheidung sein würde. Brucks Spielertrainer Patrick Lapper war bedient. „Wir haben die Seuche am Fuß“, kommentierte er die Vielzahl der vergebenen Chancen. Einen Gegentreffer könne man immer kassieren, doch habe man an sich die Qualität das wettzumachen. Lapper bescheinigte dem Gegner aber auch, leidenschaftlich verteidigt zu haben. „Und der Puchheimer Torwart hat ein paar sagenhafte Dinger rausgeholt.“ In der Schlussphase wurde es schließlich richtig hektisch. Joshua Reiss und Torschütze De Gregorio wurden mit gelb-roter Karte vorzeitig in die Kabine geschickt. Dennoch rettet Puchheim den knappen Vorsprung über die Zeit.
SpVgg Wildenroth – SF Breitbrunn 2:1 (1:1) – „Der Blick auf die Tabelle ist gerade sehr schön“, so Wildenroths Sprecher Jürgen Throm. Er sprach von einem verdienten Sieg, zu dem es allerdings auch eine gute Portion Beharrlichkeit gebraucht habe. „Es war ein hartes Stück Arbeit.“ So hatte es über eine halbe Stunde gebraucht, ehe Maximilian Scheidl (32.) die Gastgeber nach vorne gebracht hatte. Doch Breitbrunn gelang mit dem Pausenpfiff der Ausgleich. Die Gastgeber blieben am Drücker, mussten aber bis zur 84. Minute auf den Siegtreffer warten. Xaver Throm behielt vom Elfmeterpunkt die Nerven.
1. SC Gröbenzell – TSV Geiselbullach II 4:0 (2:0) – Recht schnell wurde klar, wer Herr im Haus ist. Gröbenzells Haris Omic hatte mit dem Führungstreffer in der 19. Minute ein erstes Statement gesetzt. Dieses Momentum nutzten die Gastgeber und erhöhten durch Tobias Wiesmayer (29.). Geiselbullachs Zweitvertretung versuchte zwar dagegenzuhalten. Spätestens mit dem von Quirin Luff (47.) erzielten 3:0 war aber die Luft aus dieser Partie raus. Die Gastgeber hatten aber trotzdem noch Lust auf Fußball. Nicolas Felser setzte nach genau einer Stunde noch einen Treffer drauf.