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Kreisklasse kompakt: Die Spitze rückt noch enger zusammen

Quartett setzt sich ab

von Thomas Benedikt · 22.09.2025, 09:37 Uhr · 0 Leser
Der SC Fürstenfeldbruck (in Schwarz) im Spiel gegen den VfL Egenburg (blaue Trikots).
Der SC Fürstenfeldbruck (in Schwarz) im Spiel gegen den VfL Egenburg (blaue Trikots). – Foto: Hans Kürzl

Der TSV Alling, die SpVgg Wildenroth, der SC Schöngeising und der SC Fürstenfeldbruck kämpfen jetzt um die Top-Plätze in der Kreisklasse.

Landkreis – In der Kreisklasse teilt sich so langsam das Feld. Ein Quartett kämpft um die beiden Spitzenplätze. Dahinter geht es darum, Abstand zur Abstiegszone herzustellen.

TSV Geiselbullach II – TSV Alling 3:4 (2:1) – Ein ständiges Hin und Her konnte die Elf von TSV-Coach Sebastian Kiffer für sich entscheiden. Florian Döhler (21.), Mathias Bründl (30.) und Roxhergan Nanushi (82.) für Bullach sowie Simon Kahl (45. und 80.) und Nicolas Neumeir (50.) für Alling hatten für ein bis zum Schluss spannendes und offenes Duell gesorgt. Doch der letzte Treffer der Partie sollten den Gästen gehören. Benjamin Baur traf per Strafstoß zum 4:3 (84.), was auch den Endstand markierte. „Schlussendlich war der Sieg glücklich, aber doch verdient“, so Kiffer nach der Partie.

FC Landsberied – FC Puchheim 2:1 (1:0) – In einer heiß umkämpften Partie behielten die Landsberieder den kühleren Kopf und fuhren einen Sieg gegen den FC Puchheim ein. Bereits nach 13 Minuten konnte Alexander Schilling die Hausherren vom Punkt aus in Führung bringen. Sein Treffer blieb neben sechs gelben Karten auf beiden Seiten der einzige Höhepunkt vor dem Halbzeitpfiff. Nach Wiederanpfiff ging es weiter heiß her, Rafaele de Gregorio konnte für die Gäste ausgleichen (57.) ehe Jonas Hollinger den FC Landsberied wieder in Führung brachte. Landsberied verteidigte kompromisslos, die Gäste drangen auf den Ausgleich, was in zehn weiteren gelben Karten in der zweiten Halbzeit mündete, ein Puchheimer wurde bereits frühzeitig zum Duschen geschickt. Die Punkte blieben in Landsberied.

TSV Hechendorf – SpVgg Wildenroth 2:2 (1:2) – „Wenn man sie vorne nicht macht, kriegt man sie hinten“, lautet ein bekanntes Fußball-Sprichwort. Genau dieses Schicksal ereilte die Spielvereinigung Wildenroth beim TSV Hechendorf. Timo Ritter brachte die Gäste früh nach einem Torwartfehler in Führung (10.) und konnte nach einer Viertelstunde direkt das 2:0 nachlegen (26.). Eine Antwort des TSV ließ nicht lange auf sich warten, Dominik Stützer gelang per Strafstoß der Anschlusstreffer (28.). Mit 2:1 ging es in die Pause. Der kleine Hechendorfer Platz ließ wenig Raum für technische Fehler, und so wäre ein Zwei-Tore-Vorsprung laut SpVgg-Teamsprecher Jürgen Throm Gold wert gewesen. Die Gäste kamen auch zu mehreren hochkarätigen Chancen, diese blieben allerdings ungenutzt. Dennoch verteidigte die SpVgg in der zweiten Halbzeit souverän. In der letzten Aktion der Partie gelang Yasar Dayik dann aber per Sonntagsschuss aus 30 Metern doch noch der Ausgleich. „Wir waren alle ziemlich geknickt“, so Throm nach Abpfiff. „Aber hilft nix, nächste Woche müssen wir weiter machen.“

TSV Pentenried – 1.SC Gröbenzell 4:0 (4:1) – Eine starke erste Halbzeit reichte dem TSV Pentenried am Sonntag gegen den 1. SC Gröbenzell. Nach zwei Siegen in Folge waren die Pentenrieder motiviert diese Serie weiter auszubauen. Das erste Tor ließ auch nicht lange auf sich warten, Björn Papelitzky konnte nach nur 14 Minuten die Gastgeber in Führung bringen. Noch vor der Halbzeitpause erhöhten Tibor Dörmer (35., 42.) und Papelitzky mit seinem zweiten Treffer (40.) auf 4:0. Philip Schmids Treffer auf Seiten der Gröbenzeller (69.) blieb nicht mehr als Ergebniskosmetik, das 4:1 war gleichzeitig der Endstand.

SC Schöngeising – SV Germering 4:0 (2:0)– Der SC Schöngeising stellt die torgefährlichste Offensive seiner Kreisklassen-Gruppe. Das stellten sie auch gegen den SV Germering unter Beweis: Mit 4:0 fertigte der SCS die Gäste ab. Kilian Probsts Treffer eröffnete die Partie (18.), Torjäger Marcel Berger erhöhte noch vor der Pause auf 2:0 (38.). In der zweiten Hälfte trafen El Mahdi Chaker (52.) und wieder Berger (89.) zum 4:0-Endstand.

SF Breitbrunn – SC Fürstenfeldbruck 1:2 (1:1) – Der SC Fürstenfeldbruck ist mit dem Auswärtserfolg in Breitbrunn endgültig in der Spitzengruppe der Kreisklasse angekommen. Nur noch zwei Punkte trennen das Team der Spielertrainer Patrick Lapper und Nickoy Ricter jetzt von der Tabellenspitze. Der Aufsteiger aus der A-Klasse tat sich allerdings lange schwer im Landkreis Starnberg. Die Gastgeber vom Ammersee gingen nach einer guten halben Stunde durch das Tor von Xaver Scheidl in Führung (32.).

Doch noch vor dem Pausenpfiff gelang SCF-Kapitän Sebastian Ranftl der 1:1-Ausgleich (41.). Nach Wiederanpfiff konnte sich lange kein Team entscheidend absetzen, bis schließlich Matthias Streun das goldene Tor zum 2:1 für den SCF gelang (80.). (Benedikt Hartl, Thomas Benedikt)