2026-04-23T13:43:33.969Z

Allgemeines

Kreis-Sportgericht greift durch – Spieler bis 2027 gesperrt

Weil ein C-Liga-Spieler des SC Rheinkamp in Schwafheim den Schiedsrichter angegriffen hatte, brummte ihm die Kreis-Spruchkammer jetzt eine Sperre bis ins neue Jahr auf. Zudem muss der Klub eine Geldstrafe zahlen.

von René Putjus · Gestern, 23:00 Uhr · 0 Leser
Der SC Rheinkamp bekommt Strafen für das Vergehen eigener Spieler
Der SC Rheinkamp bekommt Strafen für das Vergehen eigener Spieler – Foto: IMAGO IMAGES

Der Spielabbruch in der Kreisliga C vom 12. April auf der Anlage des SV Schwafheim hallt nach beim SC Rheinkamp. Zwei Spieler aus der dritten Mannschaft mussten sich jetzt vor dem Moerser Kreis-Sportgericht verantworten. Der SCR muss eine Geldstrafe zahlen, einer der Spieler darf erst im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Schwafheim III bekommt drei Punkte

Die C-Liga-Partie der Fairplay-Gruppe 2 in Schwafheim endete kurz vor Schluss abrupt, weil der Schiedsrichter körperlich angegangen worden war und sich von Gästespielern bedroht fühlte. Es musste sogar die Polizei kommen. Das Sportgericht legte fest, dass die Begegnung mit 2:0 für Tabellenführer Schwafheim III gewertet wird.

Wegen des verursachten Spielabbruchs muss der SCR zudem eine Geldstrafe in Höhe von 150 Euro an den Fußballverband Niederrhein überweisen. Einer der Spieler wurde „wegen eines tätlichen Angriffs auf den Schiedsrichter im minderschweren Fall“ bis zum 11. Januar 2027 „für jedwede sportliche Tätigkeit gesperrt“, der andere SCR-Kicker muss „wegen rohen Spiels und grob unsportlichem Verhalten gegenüber“ dem Referee zwölf Meisterschaftspartien zuschauen.

Nach Information der RP-Redaktion hatte der Vorstand des Rheinkamper Klubs die beiden Akteure kurz nach der Begegnung in Schwafheim suspendiert.