
Die SpVgg Schönseer Land 2012, ihres Zeichens aktueller Rangsiebter in der Kreisklasse Nord im Spielkreis Cham/Schwandorf, hat die Weichen für die kommende Spielzeit gestellt und eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Ab dem Sommer wird Hans-Jürgen Linge aus Eslarn das Traineramt bei der SpVgg übernehmen. Der 54-jährige Fußballfachmann tritt damit die Nachfolge von Fabian Dimper (35) an, der dann sechs Jahre auf der Kommandobrücke der Grün-Weißen stand.
Der 1. Vorsitzende der SpVgg, Franz Dietl, ist voll des Lobes für den noch amtierenden Chefanweiser und freut sich zudem, dass Fabian Dimper weiterhin ein Grün-Weißer bleibt: „Für seine geleistete Arbeit mit der Mannschaft, aber auch für die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen, kann man ihm nicht genug danken. Fabian war ein Glücksgriff für unseren Verein und umso mehr freut es uns, dass er uns in neuer Funktion als Sportlicher Leiter erhalten bleibt“, so der Vereinschef.
Fabian Dimper selbst blickt auf eine schöne Zeit zurück: „Im Mai enden für mich sechs intensive und in Summe erfolgreiche Jahre als Trainer der SpVgg Schönseer Land. Nach insgesamt 17 Jahren ununterbrochener Trainertätigkeit freue ich mich auf eine Verschnaufpause und darauf, den Fußball aus einer anderen Sicht als Sportlicher Leiter zu erleben. Meinem Nachfolger wünsche ich viel Erfolg“, sagt der 35-Jährige.
Für den Neuen Hans-Jürgen Linge schließt sich durch seine Zusage in Schönsee ein Kreis. Bereits von 2011 bis 2015 trainierte er erfolgreich die SpVgg Schönseer Land 2012 und schaffte in der letzten Saison seines Wirkens sogar den Aufstieg in die Kreisliga. Danach – von 2015 bis 2018 – stand er beim TSV Tännesberg an der Außenlinie und führte diesen bereits im ersten Jahr in die Bezirksliga. Zuletzt – von 2018 bis in den Herbst 2024 – leitete er die sportlichen Geschicke des SV Waldau in der Kreisklasse Ost des Spielkreises Amberg/Weiden.
Hans-Jürgen Linge sei der Wunschkandidat als neuer Trainer gewesen. Daher freue man sich riesig, dass die Verpflichtung geklappt habe, heißt es aus den Reihen der Verantwortlichen der SpVgg. Für Linge selbst ist sein Engagement also die Rückkehr an eine ihm schon bekannte Wirkungsstätte: „Ich kenne den Verein sehr gut und verbinde mit ihm immer noch sehr viele positive Erinnerungen aus der Vergangenheit. Spezielle Beziehungen mit jetzt in der Verantwortung stehenden Personen und gute Gespräche haben den Ausschlag gegeben, ein weiteres Mal bei der SpVgg anzuheuern“, erklärt Linge.
